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Das Alter der Granitgesteine Kataloniens

Y Sans, M. Faura

Kurzfassung

Bevor wir an ein eingehendes Studium der Granitgesteine der katalanischen Region herangetreten sind, haben wir uns über die Meinungen der verschiedenen Geologen, die über diese Materie geschrieben haben, unterrichtet, wie Palassou, Dietricht, Cordier, Charpentier, Dufrenoy, Coquand, François, Durocher, Leymerie, Zirkel, Garrigou, Magnan, Ezquerra, Del Bayo, Caralp, Carez, Stuart-Menteath, Mac Pherson, Roussel, Almera, Vidal, Lacroix, Bertrand, Lapparent, Mallada, Font Y Sagué, Mangel, Haug, San Miguel usw. Wir haben verschiedene granitische Zonen zu unterscheiden: Die Pyrenäen vom östlichen Band bis zum Zentralgebirge; die katalonische Gebirgskette der Küste entlang; die innere Gebirgskette mit dem Massiv des Montseny; das Vorkommen in der Provinz Taragona. Pyrenäen: Mallada behauptet, daß das Empordringen des Granits von Maladeta hauptsächlich in den Beginn des Paläozoischen Zeitalters fällt, während derjenige von Panticosa, von Andorra und verschiedener zwischenliegender Flecken im allgemeinen erst nach dem Devon erschienen sei, z. T. sogar nach dem Beginn der Kohlenperiode. Von Ribas bis Nuria und Canigó herrscht der Granit fast ausschließlich vor. Der Übergang des Granites zum Gneis, ist in dieser Gegend direkt in die Augen springend. Im Tale von Andorra bildet der Granitgneis die Basis der kristallinischen Schichten, und an vielen Stellen zeigt sich dieser Granitgneis hier in solcher Form, daß man ihn sehr leicht mit dem wirklichen Granit verwechseln kann. Massiv des Maladeta und im besonderen des Tales von Aran des Pyrenäischen Zentralgebirges, im Norden der Provinz Lerida. Der graue Granit, ähnlich demjenigen von Andorra bildet den Hauptbestandteil des Zentralmassivs, das sich vom Maladeta bis zum Hafen von Bonaigua hinzieht, einschließlich des gesamten Amphitheaters der Teiche von Colomés. ...