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Die Tektonik der Erkenbrechtsweiler Halbinsel, ein Beitrag zur Natur des Albrandes

Wepfer, E.

Kurzfassung

Der Steilabfall der schwäbischen Alb ist tektonisch bedingt als die Schnittlinie der südöstlich fallenden harten oberen Malmkalke mit der alten, fast ebenen Albhochfläche. Dieses Bild ist kompliziert durch das Eintreten von quer zu ihm streichenden Verwerfungen; die Erkenbrechtsweiler Halbinsel entspricht einem Grabenbruch. Der Graben zeigt im ganzen schwächeres Einfallen als die Schollen im W und O, und hat löffelförmige Lagerung. Er ist das Zentrum eines schon jurassischen Senkungsgebietes, sowie des Urach-Kirchheimer Vulkanismus.