Original paper

Nochmals die Deckschichten des Rabutzer Beckentones.

Keilhack, K.; Grahmann, R.

Kurzfassung

Zusammenfassung; Die konkordante Verknüpfung des Rabutzer Tones mit seinen Deckschichten, ihre gleiche Farbe, der gemeinsame Kalkmaugel im Gegensatz zu dem Kalkgehalt des älteren Geschiebemergels, sprechen ebensowenig wie der sonstige petrographische Befund für deren Grundmoränennatur. Vielmehr verdanken sie ihre Entstehung glazialen Solifluktionserscheinungen, durch welche von den Hängen des benachbarten Oses verwitterte Massen nach der vielleicht gefrorenen Rinne verfrachtet wurden und hier beim Schmelzen des Eises zu Boden sanken. Eine Ausdehnung der letzten Vereisung bis in die Gegend von Halle und Leipzig wird durch das Profil von Rabutz nicht bewiesen, diese Vereisung war hier vielmehr durch eine lange Zeit des Frostbodens und die damit in Verbindung stehenden Bodenversetzungen vertreten.