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Auswirkungen der Gefügebestandteile auf die Kohlenveredlung.

Hock, H.

Kurzfassung

Da die Gewinnung homogener Gefügebestandteile erheblichen Schwierigkeiten begegnet, wird auf die Bedeutung der quantitativen Reliefschliffanalyse hingewiesen; dies erfordert die kohlenpetrographische Untersuchung im Feinkorn-Reliefschliff, welcher zur Beurteilung der Einsatzkohle für die Verkokung gegenüber Flözuntersuchungen der Vorrang gebührt, da sich die petrographische Zusammensetzung nach erfolgter Aufbereitung gegenüber der ursprünglichen Flözbeschaffenheit verändert. An synthetischen Mischungen zwischen Glanzkohle - Mattkohle, Glanzkohle - Faserkohle und allen drei Kohlengefügebestandteilen, deren Homogenität nach dem Feinkorn-Reliefschliff gewährleistet ist, werden die Grenzgehalte von Matt- und Faserkohle für den schädlichen Einfluß bei der Verkokung dargelegt die Art der Beeinträchtigung der Koksbeschaffenheit und die Ursachen hierfür in physikalischer und kohlenchemischer Beziehung werden gekennzeichnet. Zum Schluß wird die Forderung erhoben, daß bei etwaiger schlechter Eignung einer Kokskohle eine Verbesserung nicht durch Zumischen hochwertiger Edelkohle angestrebt wird, sondern durch die aufbereitungstechnische Abtrennung der Schadstoffe.