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Die mitteloligozäne Steilküste des Mainzer Beckens und ihre Sedimentation

Jüngst

Kurzfassung

Eine bisher im allgemeinen tektonisch gedeutete Schrägstellung der mitteloligozänen Meeressande des Mainzer Beckens muß aus triftigen Gründen als, fast immer, primäre Schüttungslage an einer ± festlegbaren Steilküste erklärt werden. Diese Steilküste dankt ihren Ursprung der vorhergehenden langen Abtragungsperiode, zeichnet sich bei primären Höhenunterschieden von bis 200 m durch Archipelbildung, Klippenreichtum und der eigentlichen Küste vorgelagerte Terrassen aus. Alle der Brandung zugänglichen Küstenteile besitzen eigene Schüttungen, die bei vertikalem Übereinander sich überschütten bzw. aufnehmen, so daß Außer-Aktion-Setzen bzw. Umarbeitung statthaben. Durch das horizontale Nebeneinander werden zahlreiche Verzahnungen usw. bewirkt, deren Strukturen sich auflösen und raumbildlich darstellen lassen. ...