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Lichtwirkungen in der Paläobiologie.

Wilser, J. L.

Kurzfassung

Der Vortrag erörterte die physiologisch-chemischen und biologischen Wirkungen kurzwelligen Lichtes (vom Blau abwärts bis ins Ultraviolette) auf Tiere und zeigte, wie z. B. an der Jurakreide- und an der Kreidetertiär-Wende die weltweite, sich in kurzer Zeit nahezu gleichzeitig in ganz verschieden organisierten und ganz verschieden alten Stämmen in der Luft, auf dem Land und im Wasser abspielende Umgruppierung (Aussterben oder Aufblühen, Riesenwachstum, Störungen bzw. Änderungen im Kalkstoffwechsel, besonders Neuerungen im Integument [Ganoide und Teleostier, Federn und Haare usw.] auch Wohnraumwechsel) als Reaktionen auf kurzwellige Lichtreize verstanden werden können. Die heutige Lebewelt ist auf die heutige Gesamtlichtmenge und -Intensität eingepaßt; ändern sich diese, so muß sich alles Leben umstellen das von diesen Energien erreicht wird. ...