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Durch den Soonwald zwischen Kreuz nach und Kirn (Exkursionsbericht)

Tilmann, N.

Kurzfassung

Das von der Exkursion besuchte Gebiet des südöstlichen Hunsrücks gliedert sich geologisch in drei Teile. Im Norden liegt dem eigentlichen Soonwald das große einförmige Gebiet des Hunsrückschiefers (I) vor. Der Soonwald selbst besteht aus einer Reihe von Sätteln und Mulden, die eine reichere Detvonschichtenfolge enthalten (II). Sie grenzt an den Hunsrückschiefer mit einer Längsstörung. Südlich des Soonwalddevons erstreckt sich am Südrand des alten Gebirges bis Kirn die Zone der Taunusgesteine (III), die gleichfalls durch eine Störung gegen die Zone II abgetrennt ist. Das Rotliegende des Nahegebietes überdeckt im Westen diskordant die steil aufgerichteten Falten des alten Gebirges, während es im Osten an einer Störung gegen dieses absetzt. ...