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Nachtrag zu dem Aufsatz über Spindelförmige Windschliffgeschiebe

Berg, G.

Kurzfassung

Zu meinen Beobachtungen von Spindelgeschieben auf dem Südteil des Meßtischblattes Kohlfurt im Sommer 1930 sind neuerdings noch weitere Beobachtungen anderer im gleichen Gebiet gekommen. Herr M. HERRMANN in Hagendorf sandte der Geologischen Landesanstalt durch freundliche Vermittelung des Herrn E. ZIMMERMANN I ein großes vorzüglich entwickeltes Spindelgeschiebe von 37 cm Länge und 39 cm größtem Umfang. Es ist im Querschnitt nicht kreisrund, sondern auf einer Seite, offenbar durch zu langes Liegen ohne Umwendung, etwas abgeschliffen. Das Material ist ein schöner quarzitischer Scolithussandstein (Sabellarifex non Scolithus im Sinne RICHTER'S), dessen Struktur durch den Windschliff sehr deutlich herauspräpariert ist. ...