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Die Berechnung epirogener Diskordanzen auf Grund von Beobachtungen im Zechstein der mittelsudetischen Mulde

MÜLLER, GUSTAV

Kurzfassung

Die vorstehende Untersuchung zeigte: a) Bei der Kritik ihrer theoretischen Unterlagen, daß diese eine allgemeine praktische Verwendung gestatten. Die tatsächlichen Verhältnisse stimmen mit den auf theoretischem Wege gewonnenen Erwartungen überein (vgl. S. 269 u. MÜLLER 1930). b) Die Bedeutung der dargestellten Methode und der mit ihrer Hilfe ermittelten relativen Werte ist darin zu sehen, daß es nun auch möglich ist, epirogene Bewegungen selbst in solchen Gebieten zu fixieren, wo das wesentliche Merkmal der transgredierenden Lagerung durch spätere Einwirkungen verloren ging.