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Die Kupiererzlagerstätte von Bor in Abhängigkeit von der Tektonik Ostserbiens

HEISE, WALTER

Kurzfassung

Ostserbien ist in postsenoner Zeit Schauplatz gewaltiger Deckenübrschreibungen gewesen, die mit ihren nordwestlich bis nordnordwestlich streichenden tektonischen Leitlinien noch heute der Landschaft ihr Gepräge geben. Durch Kluftmessungen wird die Bedectunk von rheinsch bzw. antirheinisch Verwrfungen herausgeschält. Durch Bewegungen in rheinischem Sinne wurde die Deckenfront der Decke von Tupiznica zerstückelt. Die Decke selbst wurde durch das Empor dringen des ostserbischen Andesitmassivs bis auf wenige Reste zerstört. Die Vererzung bzw. Propylitisierung hat, wie an der Lagerstätte von Bor und an zwei weiteren Punkten nachgewiesen wird im wesentlichen an Schnittpunkten rheinisch und antirheinisch streichender Verwerfungen stattgefunden. Diese Verwerfungen sind noch in jüngster Zeit bewegt worden.