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Die Wirbeltiergrabungen im Geiseltal im Jahre 1933.

Weigelt, Joh.

Kurzfassung

Im Jahre 1933 sind von seiten des Geol. Paläontol. Instituts der Universität Halle mit dankenswerter Unterstützung der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, der Anhaltischen Kohlenwerke und der Michelwerke die Grabungen auf alttertiäre Wirbeltierreste mit größtmöglichstem Kräfteeinsatz weitergeführt worden. Um die Umweltumstände so gut wie möglich klarzulegen, wurde wie schon früher nach biostratonomischen Grundsätzen, also streng quantitativ und unter genauer Kartierung der Lage der einzelnen Tiere zueinander vorgegangen. Im Ganzen wurden 1881 qm Fundschicht aufs sorgfältigste untersucht und ihr Fundinhalt geborgen. Die Präparation der Funde wird sich bis in das Frühjahr hineinziehen. Um aber an den verschiedenen Fundpunkten die Fundschicht freizulegen, war die Abräumung und Bewegung von 6567 cbm Gestein notwendig. ...