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Das Lausitzer Massiv (Exkursionsbericht)

Rimann, E.

Kurzfassung

Erster Tag: Abfahrt von Dresden im Autobus 6 Uhr 30. Der Weg steigt von der weichseleiszeitlichen Niederterrasse der Elbe über die saaleeiszeitliche Heidesandterrasse (Hellerterrasse) auf die Lausitzer Hochfläche. Bald nach Kreuzen der Westlausitzer Störung, am Bahnhof Klotzsche, die morphologisch ebensowenig in die Erscheinung tritt, wie hier kurz vorher die Lausitzer Überschiebung, wird der Steinbruch am Prießnitzgrundweg in der Nähe des Friedrich August-Bades erreicht (Steinbruch Glaubitz). Hier ist der ,Lausitzer Biotitgranit" besonders am Westrand des Bruches und einige hundert Meter bachaufwärts am Wasserfall zu tonschiefer- bis phyllitartigen Druckprodukten umgepreßt worden. ...