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Elbtalschiefergebirge und Osterzgebirge (Exkursionsbericht)

Gallwitz, H.; et al.

Kurzfassung

1. Tag: Profil durch das Elbtalschiefergebirge und die Gneise des Osterzgebirges: Nach kurzer Fahrt im Autobus von Dresden begann die Exkursion in Dohna. Nördlich des Ortes steht am rechten Müglitzufer Zweiglimmergranit des Lausitzer Massivs an mit zahlreichen Hornfelseinschlüssen. Das Gestein ist stark zerrüttet, denn wenig südlich streicht die Westlausitzer Störung vorbei, die das Lausitzer vom Dohnaer Massiv trennt. Der Quarzporphyrbruch am Kahlbusch wurde besucht, um die Klippenfazies des Cenomans zu besichtigen, die hier in einzelnen Taschen in Quarzporphyr eingelagert ihre Entstehung als Brandungskonglomerat deutlich erkennen läßt. Es folgt die Fortsetzung des Profils im Müglitztal. Der Dohnaer Biotitgranit an der Schloßmühle, vom Lausitzer Granit durch Führung anorthitärmerer Plagioklase unterschieden, zeigt starke Kataklase, die auch noch das Ganggefolge betroffen hat. ...