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Umgebung von Meißen (Exkursionsbericht)

Tröger, E.

Kurzfassung

Die erste Hälfte des Ausfluges war den rotliegenden Eruptivgesteinen des Triebischtales gewidmet, besonders den Pechsteinen, die in zwei großen Steinbrüchen bei Garsebach gut aufgeschlossen sind. Hier stehen gelb, grün und braun gefärbte Pechsteine an, die meist perlitischen Zerfall und Felsitbildung verschiedenen Grades zeigen. Der talab folgende Steinbruch (Nr. 60) bot einen guten Einblick in das Auftreten des ,Dobritzer Porphyrs", des Endproduktes der Pechsteinentglasung. Am Götterfelsen, dem klassischen namengebenden Fundpunkte, wurde schließlich tiefschwarzer Pechstein angetroffen. Ein quarzführender Glimmerporphyrit von der Hohen Eifer, der aus Zeitmangel nur in Lesesteinen vorgeführt wurde, bildet einen stockförmigen Gang im Pechstein und ist somit trotz seiner geringen Azidität jünger als dieser. ...