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Weitere Ergebnisse erdmagnetischer Untersuchungen im Rheinischen Schiefergebirge.

Reich, H.

Kurzfassung

Weitere regionalmagnetische Messungen in der Eifel führten zur Feststellung zweier ausgedehnter Maxima mit variskischer Erstreckung: Das Maximum von KELBERG (Störungsamplitude etwa 200 T) und das Maximum von AHRWEILER (Störungsamplitude etwa 120 T). Diese magnetischen Störungen werden als die Wirkung in der Tiefe steckengebliebener variskischer Plutone gedeutet. Die Fortsetzung derartiger Untersuchungen im Vordevon des Taunus und des Soonwaldes ergab bisher keine derartige regionale Anomalie. Dagegen konnten einige lokale Anomalien gefunden werden. Eine solche bei Winterbach im Soonwalde ist auf ein bekanntes Magnetitlager, eine andere bei Vockenhausen im Taunus auf besondere metamorphe Kerathophyre zurückzuführen.