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Bemerkungen zum Vortrag von O. STUTZER

Bentz, A.

Kurzfassung

Das Nördlinger Ries liegt nicht an einer beliebigen Stelle der schwäbischfränkischen Alb, sondern da, wo sich eine Querschwelle seit dem Muschelkalk bemerkbar macht. Präobermiocäne Verwerfungen, die zur Bildung des präobermiocänen Horstes geführt haben, sind ebenfalls in größerem Umfange nachgewiesen. Es läßt sich nicht übersehen, inwieweit sich diese besonderen Verhältnisse nicht auch in die Tiefe fortsetzen und dort eine besonders starke Zerrüttung des Untergrundes und damit die Möglichkeit zur Ansammlung der die Explosion hervorrufenden Gase boten. Was die magnetischen Messungen anbetrifft, so dürfen sie nach den Ausführungen von REICH sicher nicht mit tertiären Basalten in Verbindung gebracht werden. ...