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Faziesverteilung und Gebirgsbau im ostasturischen Steinkohlenbecken.

Quiring, Hans

Kurzfassung

Untersuchungen in den Jahren 1934, 1935, 1936 haben ergeben, daß das asturische Steinkohlenbecken, das bedeutendste Kohlenbecken Spaniens keine stratigraphisch-fazielle Einheit bildet. Wie auch sonst in Westeuropa paralische und limnische Steinkohlenbecken unterschieden werden können, so steht in Ostasturien das paralische, am Rande des Oberkarbonmeeres entstandene Becken des Rio Rubagon als ,Nordfazies, Moskaufazies" dem limnischen im Binnenlande entstandenen Becken des Rio Carrion gegenüber. Das paralische Oberkarbon des Rubagonbeckens ist dem Westfal B und C, das limnische des Carrionbeckens dem Westfal D und Stefan zuzuordnen. Die beiden Kohlenbecken sind durch eine Aufwölbung (Antiklinale von Cervera) devonischer und unterkarbonischer, bislang als fossilleer geltender Gesteine getrennt. ...