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Zur Tektonik und Morphologie des nordöstlichen Adlergebirges

Rode, Karl

Kurzfassung

folgende Entwicklungsgeschichte des behandelten Gebietes (vgl. Abb. 4): 1. Ausgangszustand: Regression des Kreidemeeres. 2. Schollenkippung unter Herausbildung der Randflexuren. Einebnung zu Flachrelief (Stufe I) unter Erhaltung eines Hügelzuges von etwa 50 bis 100 m Höhe im Bereich des heutigen böhmischen Kammes. Urweistritz entwässert nach NW. 3. Heraushebung des böhmischen Kammes längs Staffelbrüchen. Gleichartige Neubelebung der Störung zwischen Erlitzscholle und Weistritzscholle. Beginn der Anzapfung und Tiefenerosion der Weistritz von der tieferen Weistritzscholle her. 4. Herausbildung einer breiten Schotterflur im Altarbergniveau (Stufe II). 1 5. Leichte Südkippung des Nordteiles der Erlitzscholle gegenüber Weistritzscholle? Durchbruch des Höllentales und lebhafte Tiefenerosion der Weistritz nebst Nebenflüssen, unterbrochen von einer Zeitspanne erlahmender Einschneidung (Stufe III). Mindestens während 3-5 mehrfache oder andauernde absolute Hochbewegung sämtlicher Einzelschollen.