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Tertiär und Quartär des Niederrheinischen Tieflandes.

Breddin, H.

Kurzfassung

An Hand von Karten und Profilskizzen wurde versucht, einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Erforschung des jungen Deckgebirges der Niederrheinischen Bucht zu geben. Der Fortschritt der Erkenntnis der Geologie der Tertiärschichten ist namentlich durch die große Bohrperiode der Jahre 1927-1932 gefördert worden, während der im mittleren und südlichen Teil der Niederrheinischen Bucht mehrere hunderte Bohrungen auf Braunkohle, davon manche bis über 500 m Tiefe und mehr niedergebracht worden sind. Das Hauptbraunkohlenflöz, das vorher nicht weit über die Tagebaugebiete hinaus bekannt war, ist nunmehr auf einer Fläche von etwa 2500 qkm nachgewiesen. Allerdings ist es im Westen und Norden seines Verbreitungsgebietes durch Zwischenmittel in einzelne Teilflöze zerspalten. ...