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Lehrausflug in das Unterdevon zwischen dem Vennsattel und der Sötenicher Mulde (Exkursionsbericht)

Breddin, H.

Kurzfassung

Die Fahrt ging von Aachen über Cornelimünster und Rötgen bis hinter Fringshaus auf dem Hohen Venn. Hinter diesem, bereits auf belgischem Boden, aber an deutscher Straße gelegenen Gasthaus bot sich ein prächtiger Blick auf die eigenartige kahle Hochflächenlandschaft des Hohen Venn. Die höchsten Teile dieses Gebietes sind wiederfreigelegte Stücke der senonen Landoberfläche. Am Nordfuße des Stehlingberges bei Mützenich sind auf dieser Fläche noch helle Feinkiese und Sande der oberen Kreide (Mosperter Schotter) erhalten geblieben. Die breiten, flachen Dellen gehören bereits der tertiären Hochflächenlandschaft an. Bemerkenswert ist die Bedeckung der Vennhochfläche durch graue oder braune Lehme, die mit Schieferbrocken und Quarziten, die von den kambrischen Quarzitrücken stammen, durchsetzt sind. ...