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Untersuchungen an Basalten a) Kugelbasalte, b) Staukuppen.

Bernauer, F.

Kurzfassung

a) Kugelbasalt. Von dem Vorkommen bei Ziegenhain (Hessen) ausgehend wird der Kugelbasalt als Ergebnis strombolianischer Tätigkeit eines unter Wasser befindlichen Kraters gedeutet. Der Gegensatz von abgeschreckter Rinde und noch flüssigem Innern der einzelnen Auswurfsklumpen schafft die bezeichnenden Merkmale: Glasrinde, konzentrische Gasblasenschichtung mit anschließender schaliger Absonderung, senkrecht aufsteigende oder radial ausgequetschte Gasröhren, kleinsäulige Zerspaltung. Begleiter sind: Palagonittuff und -breccie, verästelte glasreiche Gänge (= passive Ausfüllung von Kraterspalten), rundliche Basaltkuppen mit konzentrischer Gasschichtung (= aktive Einpressungen in das noch frische, durchfeuchtete Sediment). ...