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Die Paläogeographie des Kupferschiefers und die Untersuchung neuer Kupferschieferlagerstätten.

Schriel, W.

Kurzfassung

Der Vortragende ging von den Bohrungen der Studiengesellschaft Deutscher Kupferschiefer aus, indem er eine Übersicht über deren Ergebnisse gab. Er befaßte sich im Anschluß hieran mit den Theorien GILLITZER'S über die Entstehung der ßlei-Zinkerzgehiete und der kupferreichen Zonen im Kupferschiefer. Die Ansichten GILLITZER'S werden von dem Vortragenden abgelehnt, da sie im Widerspruch mit den tatsächlichen paläogeographischen Verhältnissen stehen. Diese deuten im Gegenteil darauf hin, daß die Muldenteile der bereits durch das Oberrotliegende vorgezeichneten Senken die stärkste Kupferführung aufweisen. Das läßt sowohl Mansfeld als auch Richelsdorf erkennen. Die Bleizinkgebiete im Kupferschiefer sind dagegen stets an die früheren oberrotliegenden Schwellen gebunden (Schwellenfazies = Bleizink, Beckenfazies - Kupfer). ...