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Mineralbestand und Strukturen in Erzen des Rammelsberges.

Ramodohr, P.

Kurzfassung

Die Strukturen des Rammelsberges deuten auf eine komplexe Entstehungsweise. Trotz der entgegenstehenden Behauptung VON SCHOUTEN`S muß in aller Form aufrecht erhalten werden, daß die Rammelsbergerze durchbewegt und rekristallisiert sind. Die meist, verlorengegangenen, aber in pyritreichen Erzen wie auch Erzteilen erhaltenen Primärstrukturen deuten auf niedrige Temperaturen und sehr wahrscheinlich sedimentäre Bildung hin. Die Verdrängungserscheinungen beruhen auf kleinsten Umlagerungen, wie sie bei der Durchbewegung jeder Lagerstätte, wie auch jeden Gesteins Selbstverständlichkeiten sind.