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Lehrausflug zum Überschiebungsgebiet der Berchtesgadener, Hallstätter und tirolischen Decke (Exkursionsbericht)

KNAUER, J.

Kurzfassung

Von München aus ging die Fahrt zunächst über die sogenannte schiefe Ebene (würmzeitliche Schotterflur) und einzelne Überreste älterer eiszeitlicher Ablagerungen zum Mangfall-Tal, wo an der großen Brücke der Reichsautobahn das nacheiszeitlich eingetiefte Tal und die darin aufgeschlossenen Schichten (Tertiär und diluviale Nagelfluh), ferner die Grundwasseraustritte und Kalktuffbildungen erläutert wurden. Nach Überquerung der würmeiszeitlichen Randmoräne des Inn-Gletschers bei der Mangfallbrücke wurde die anschließende Grundmoränenlandschaft durchfahren, in der auch der Seehamer See gelegen ist, an dessen Ufer technisch-geologische Fragen der Linienführung der Reichsautobahn erläutert wurden. Nach Überschreitung des Leitzach-Tales, auf dessen frühwürmzeitliche Anlage hingewiesen wurde, ging es auf die Irschenberger Höhe, wo ein kurzer Überblick über den Aufbau der Kalkalpen und ihr Vorland gegeben wurde. ...