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Deutsche Spitzbergen-Expedition 1938 (Expeditionsbericht)

Rieche, H.

Kurzfassung

Ziel der Expedition war eine möglichst systematische Erforschung des Hornsundgebietes in Südspitzbergen. Es handelte sich dabei z. T. um Ergänzungen zu Arbeiten, die von uns bereits im vorigen Jahr dort im gleichen Gebiete aufgenommen waren, und um neue Aufgabenbereiche. Die achtköpfige Mannschaft verließ am 1.7. Tromsö mit D/S. ,Lyngen". In Tromsö verdankten wir der freundlichen Hilfsbereitschaft des Deutschen Konsuls, Herrn Jebens, wesentliche Unterstützung. Am 4.7. sollte die Ausbootung erfolgen, jedoch erwies es sich, daß die Einfahrt zum Hornsund noch mit Treibeis blockiert war. Wir ließen uns deshalb notgedrungen zunächst in Ny Aalesund (Königsbucht) ausbooten, wo wir bereits am Ende meiner vorjährigen Expedition zwei Wochen arbeiteten. Die Zeit wurde intensiv benutzt, um wertvolle Vergleichsdaten zu den im Hornsund beabsichtigten Arbeiten zu gewinnen. ...