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Die Metallerze der deutschen Schutzgebiete

Range, Paul

Kurzfassung

Seit etwa 30 Jahren geht Bergbau in den deutschen Schutzgebieten um. Bis zum Weltkriege hatte derselbe einen Wert von 200 Millionen Mark erreicht. Davon entfielen 50 auf den Kupferbleibergbau der Otawi-Mine in Südwestafrika, 70 auf den Diamantbergbau des gleichen Schutzgebietes, 40 auf die Südseephosphate, 4 Millionen auf den Goldbergbau in Ostafrika und der Rest auf Zinn, Salz, Glimmer und einige andere weniger wichtige Mineralien. Inzwischen ist der Gesamtwert bis Ende 1936 auf 1,2 Milliarden Mark gestiegen. Von dieser Summe fällt weit über die Hälfte - 750 Millionen Mark - auf die nichtmetallischen Mineralien, während an Metallen für 450 Millionen Mark im ganzen gewonnen worden sind. Davon kommen 230 Millionen Mark auf die Kupferbleierze des Otawi-Berglandes, 160 Millionen Mark auf die Goldlagerstätten in Kaiser-Wilhelms-Land, Deutsch-Ostafrika und in kleinerem Umfang Kamerun und Südwestafrika, 30 Millionen Mark auf Vanadiumerze in Südwestafrika und fast ebensoviel auf den Zinnbergbau in Ostafrika, Kamerun und Südwestafrika. Der verbleibende Rest entfällt auf verschiedene andere Erze. Ich gebe hier eine graphische Darstellung der Entwicklung des Bergbaues in unseren Schutzgebieten im letzten Jahrzehnt. ...