Original paper

Parapatoceras disfans var. macrocephalum QUENST. aus den Macrocephalen-Schichten bei Staffelstein

Schmidtill, Ernst

Kurzfassung

In den letzten Jahren wurde im Gebiet Lichtenfels-Schwabtal südlich Staffelstein eine Anzahl von Tiefbohrungen durchgeführt, deren Bohrkerne ich nach stratigraphischen Gesichtspunkten untersuchte. Eine dieser Bohrungen war östlich Uetzing bzw. nördlich von Serkendorf in der ,Lehmigsebene" angesetzt. Sie erreichte bei einer Teufe von 9,50 m den obersten Dogger und wurde bis in den mittleren Doggersandstein abgeteuft. Das nachstehende Profil umfaßt nur die Teufen von 13,50 m bis 24,90 m und zwar das ganze Epsilon 2 und die oberen Lagen von Epsilon 1 des dortigen Doggers. Epsilon 2 ist in der Staffelsteiner Gegend in einer ansehnlichen Mächtigkeit (im vorliegenden Profil 9,80 m) entwickelt.