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Wissenschaftliche Sitzung am 30. März 1941 Einsatz der Deutschen Geologischen Gesellschaft für den geologischen Film.

Wurm

Kurzfassung

Prof. WURM-Würzburg gab einen Überblick über den Einsatz des Filmes im geologischen Unterricht. Für die Verfilmung kommen in Frage einmal Naturvorgänge, wie vulkanische Ausbruchserscheinungen, oder Vorgänge exogener Art, Ebbe, Flut, Erosion und Sedimentation, z. B. in den Nordseewatten, Fließen von Gletschern usw. Zwei Filme dieser Art liegen bereits vor: VON ZUR MÜHLEN, Ausbruchserscheinungen an italienischen Vulkanen, BERNAUER, Schlammvulkane und heiße Quellen auf Island. Ein weiterer Anwendungsbereich des Filmes liegt auf dem Gebiet der geologischen Experimente. Die Filme von H. GLOOS, Geologische Experimente über Erdkrustenbewegungen und Gebirgsbildung, und von A. WURM, Über exogene Vorgänge (Rückschreitende Erosion, Erdpyramiden, Flußterrassen und Flußanzapfung) gehören dieser Gruppe an. Sehr vielfältig ist der Anwendungsbereich der Zeichenfilme. Die Landschaftsgestaltung, die paläogeographische Entwicklung der Erde, die Entstehung von Grundwasser und Quellen, von Lagerstätten bieten reichlich Stoff für solche Filme. Es sollen aber nicht nur Filme für Vorlesungen an Hochschulen, sondern auch Filme für Mittelschulen und für weitere naturwissenschaftlich interessierte Kreise hergestellt werden. Diese Filme sollen der geologischen Wissenschaft neue Freunde werben. So können z.B.