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Über den Löss und Lias | auf dem Keil-Berg (östlich Regensburg)

Krumbeck, Lothar

Kurzfassung

Zusammenfassung. Der i. J. 1932 noch frisch entblößte Lias |-Steinbruch bei Vorderkeilberg erschloß das einzige auf dem Keil-Berg bekannte Relikt einer ursprünglich vorhandenen Decke aus kalkhaltigem und Schneckchen führendem Löß. Offenbar wurde dieser in einer der kalten Phasen der Würm-Eiszeit bei Ausblasung der im W rund 100 m tiefer gelegenen Terrassen-Sande von Donau und Regen hinaufgeweht. Vom Lias | am östlichen Keil-Berg entspricht der feinkörnige, oft quarzitische Quarzsandstein der keineswegs küstennah entstandenen nordbayerischen Randfazies der Psiloceras-Schlotheimia-Schichten; ebenso der grobkörnige Sandstein dem Arietites-Sandstein. So wurde es bischer gedeutet. Auch in der Tiefbohrung am Tegernheimer Bierkeller ist dieser leicht kenntlicht, und jener wohl angedeutet. Abgelehnt wird PUTZER's Behauptung, es seien äquivalente Lias |-Fazies von festländischer Entstehung.