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Zur Sedimentpetrographie der Diluvial- und Pliozänterrassenlehme in der Oststeiermark - Ein Versuch der Charakterisierung mit Hilfe chemisch-analytischer, mechanisch - analytischer und petrographisch - bodenphysikalischer Methoden

Hübl, Harald Hans

Kurzfassung

Zusammenfassung. In den vorliegenden Zeilen wurde der erstmalige Versuch gemacht, zwei diluviale Hochflutlehme und einen jungpliozänen Terrassenlehm von mehreren wissenschaftlichen Seiten zu charakterisieren. Es zeigte sich, daß die Gewichtsprozente der Oxyde der chemischen Pauschal-Analyse nicht zur trennenden Charakterisierung von diluvialen und pliozänen Terrassensedimenten verwendet werden kann, wohl aber zur näheren Bestimmung des Mineralgehaltes. Als ein scharfes Kriterium haben sich erwiesen: Korngrößen- und bodenphysikalische Ermittlungen. Zwischen spez. Gewicht und Kornverteilungskurve wurden Zusammenhänge aufgedeckt. Letztere läßt besonders Rückschlüsse auf die Genetik der Lehme zu. Hand in Hand mit der petrographisch-chemischen Bearbeitung und Charakterisierung von Lockersedimenten haben jedesmal bodenphysikalische Methoden in Anwendung gebracht zu werden, die überraschend Licht in die Zusammenhänge und Genetik werfen und bisher viel zu sehr bei der wissenschaftlichen Durchforschung von Lockersedimenten vernachlässigt wurden. Es ist mir eine angnehme Pflicht, meinen verehrten Lehrern, Universitätsprof. Dr. FR. HERITSCH und Universitätsprof. Dr. FR. ANGEL für die Unterstützung, die sie meinen Arbeiten stets angedeihen ließen, zu danken. Während die chemischen Analysen im Min.-petrogr. Institut der Universität Graz ausgeführt wurden, fanden die bodenphysikalischen Ermittlungen und die Auswertung der Arbeit im Geol.-Min. Institut der Techn. Hochschule Karlsruhe statt. Für Unterstützung und Ratschläge sei Herrn Prof. Dr. K. G. SCHMIDT mein Dank ausgesprochen. Freund Dr. GIPTNER (Graz) sah die Analysenberechnung durch.

Keywords

sedimentPetrographiePliozänbodenphysikSteiermarkpetrographyAustriaStyriaÖsterreich