Obituary

- Nekrolog - Dipl. Berging. Klaus Haniel, Bergreferendar

anonymos

Kurzfassung

erlag am 2. Juli 1942 in einem Feldlazarett der Ostfront einer schweren am vorhergehenden Tag empfangenen Verwundung. Am 20. April 1914 geboren, wandte sich KLAUS HANIEL 1933 nach Ablegung der Reifeprüfung am Hindenburggymnasium in Düsseldorf dem Bergfach zu, mit dem ihn eine alte Familientradition verband. Im Herbst 1939 legte an der T. H. Berlin sein Examen als Dipl.-Bergingenieur ab. Das besondere Interesse; das ihn zu mineralogischen und geologischen Fragen der Lagerstättenforschung zog, erhielt während seines Studiums reiche Anregungen durch weite Lehrfahrten nach Finnland, Ungarn, dem Balkan und Italien und wurde noch besonders gefördert durch seine Tätigkeit im süddeutschen Doggereisenerzbergbau, in dem er einen Teil seiner Bergpraxis-Zeit zubrachte, und dem auch, nachdem er während des ersten Kriegsjahres einberufen gewesen war, von Herbst 1940 ab seine erste berufliche Tätigkeit galt. Inmitten der im Dienst des Krieges stehenden Bergmannsarbeit ließ ihm jedoch der Wunsch, sich weiterhin als Soldat einzusetzen, keine Ruhe. Auf sein unablässiges Drängen hin wurde er wieder einberufen und kam im Februar 1942 als Wachtmeister O. A. einer Pz.-Jg.-Aufkl.-Abt. an die Front. Schon nach kurzer Zeit bekam er für seinen vorbildlichen Einsatz als Spähtruppführer das E. K. 2 und das Sturmabzeichen und am 1. Juli 1942 das E. K. 1. Am gleichen Tag noch erhielt er im Granatwerferfeuer des Feindes die tödliche Verwundung. Als Auszeichnung für besondere Tapferkeit vor dem Feind wurde noch nachträglich seine Beförderung zum Leutnant ausgesprochen.