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Wissenschaftliche Sitzungen der Untergliederung Wien der Deutschen Geologischen Gesellschaft Wien, den 7. April 1944. Das Grundgebirge des Waldviertels.

Waldmann, L.

Kurzfassung

Zusammenfassende Darstellung der Arbeiten verschiedener Forscher (A. KÖHLER, H. V. GRABER, K. PRECLIK, H. LIMBROCK, L. KÖLBL, H. SCHUMANN, A. MARCHET), bauend auf den von F. BECKE und F. E. SUESS geschaffenen Grundlagen auf der einen Seite und den methodischen Untersuchungen von B. SANDER und H. CLOOS auf der anderen Seite. Ausgegangen wurde von der Gliederung des Waldviertler Grundgebirges in einen moravischen und einen moldanubischen Anteil. Im moravischen Gebirge lassen sich bis zur moldanubischen Überschiebung folgende Ereignisse nachweisen: a) Vordevonische Gebirgsbildung. b) Mit derem Nachlassen: Eindringen der moravischen Magmen. c) Abtragung des Gebirges und Übergreifen des Devons. d) Neuerliche Gebirgsbildung (stetige Falten und Decken) im Zusammenhange mit der moldanubischen Überschiebung. Floititische Metamorphose. Vorkulmisch-nachdevonisch. e) und f) Übergreifen des Kulms, Auflösung des Gebirges in Schubschollen unter zonarer rückschreitender Umwandlung der Gesteine (Aufeinanderfolge von e und f unsicher).