Original paper

Late Pleistocene aeolian reactivation downwind of the Naracoorte East range, southeastern South Australia

Fitzsimmons, Kathryn E.; Barrows, Timothy T.

Abstract

Southeastern South Australia, straddling the coastal zone and semi-arid desert margins of the lower Murray-Darling Basin, provides an important record of landscape response to past environmental change during the Pleistocene. Previous research in the region has focussed either on the coastal barrier systems, which formed during interglacial periods, or on the sub-parabolic and linear dune systems downwind, which generally formed under arid conditions out of phase with the strandlines. However, the geomorphologic and chronological relationship between these two systems is poorly understood. This study provides the first constraints on the initiation of dune development downwind of the Naracoorte East strandline. In this preliminary study we show that aeolian deposition at Naracoorte was constrained by sediment supply from the strandline upwind, and was most likely gradual, more or less continuous, and took place under relatively arid climatic regimes. We demonstrate a genetic link between strandlines and the dune fields in the region.

Kurzfassung

Das durch äolische Prozesse geprägte Untersuchungsgebiet nahe Naracoorte (Südost-Australien) umfasst sowohl das Küstenhinterland wie auch die semi-ariden Wüstenrandgebiete des unteren Murray-Darling-Beckens. Es ist ein bedeutendes landschaft liches Archiv vergangener Umweltveränderungen im Pleistozän. Die bisherigen Untersuchungen in der Region konzentrierten sich entweder auf das System der verschiedenen Paläoküstenlinien, die während der letzten Interglaziale entstanden sind, oder auf das System der subparabolischen und longitudinalen Dünen (im Lee der Paläoküstenlinien), die wahrscheinlich unter ariden Bedingungen in glazialen Phasen entstanden sind. Allerdings sind die geomorphologischen und chronologischen Zusammenhänge zwischen diesen beiden Systemen bisher nur in unzureichendem Maße erforscht worden. Die vorliegende Studie liefert erste Ergebnisse zu den Anfängen der Dünengenese im Leebereich der Paläoküstenlinien. Diese vorläufige Ergebnisse zeigen, dass die Ablagerung von äolischem transportiertem Material als Dünen im Untersuchungsgebiet durch die Verfügbarkeit von Sediment aus den Paläoküstenlinien bedingt wurde und deren Entstehung daher wahrscheinlich schrittweise, in mehr oder weniger kontinuierlichen Phasen und unter relativ ariden klimatischen Bedingungen ablief. Es besteht nachweislich ein Zusammenhang zwischen der Initialphase der Dünenentstehung und den Paläoküstenlinien als Sedimentquelle.

Keywords

naracoorte east rangesouth australiaoptically stimulated luminescence datingaeolian