Original paper

Event-induced changes in landsurface condition - implications for subsequent slope stability

Preston, N.J.

Zeitschrift für Geomorphologie Supplement Volumes Band 115 (1999), p. 157 - 173

22 references

published: Jul 1, 1999

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ArtNo. ESP023011500010, Price: 29.00 €

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Abstract

Erosional response to a triggering agent such as rainfall is commonly modelled on the assumption that thresholds for a given response are temporally invariant. In an active system this is unlikely to be the case. In the actively unstable New Zealand hill country, the process of erosion itself influences subsequent stability behaviour. The contemporary condition of the landsurface with respect to the relative distributions of erosional and depositional surfaces determines the status of factors which control slope stability and susceptibility to landsliding. An implication of this is that response to a given level of a triggering agent (e.g. rainfall) changes and thresholds must be considered unstable. This paper describes such a change in the relationship between rainfall input and erosional response. Changes in the distribution of landsurface condition over a 23 year period have been mapped. On the basis of these, the distribution of susceptibility to landsliding has been modelled, and shown to change. It is concluded that the relation of erosional response to rainfall input is not stable over time and that thresholds are unstable.

Kurzfassung

Erosion als Folge von auslösenden Kräften (z. B. Niederschlag) wird allgemein nach der Annahme modelliert, daß die Grenzwerte fur eine gegebene Reaktion zeitlich unveränderlich sind. In einem aktiven System ist das aber unwahrscheinlich. Im aktiv instabilen neuseeländischen Gebirgsland beeinflußt der Prozeß der Erosion das nachfolgende Stabilitätsverhalten. Der derzeitige Zustand des Reliefs in Bezug auf die relative Verbreitung von Erosions- und Ablagerungsflächen bestimmt den Status der Faktoren, die die Hangstabilität und die Anfälligkeit für Erdrutsche beeinflussen. Eine Auswirkung davon ist, daß sich ein Ereignis bei einem gegebenem Niveau eines Auslösers (Niederschlag) ändert und Grenzwerte als variabel angesehen werden müssen. Diese Arbeit beschreibt eine solche Veränderung im Verhältnis zwischen Niederschlag und Erosionsereignis. Veränderungen in der räumlichen Verbreitung von Geländeeigenschaften wurden über einen Zeitraum von 23 Jahren kartiert. Auf dieser Basis wurde die Verbreitung der Disposition für Erdrutsche modelliert und Veränderungen gezeigt. Daraus wird geschlossen, daß das Verhältnis von Erosionsereignissen und Niederschlag über längere Zeit nicht stabil ist und daß Grenzwerte veränderlich sind.

Keywords

erosionrainfalllandslidestability