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Die Spree

Zustand, Probleme, Entwicklungsmöglichkeiten

Hrsg.: Jan Köhler; Jörg Gelbrecht; Martin Pusch

[The Spree River. Limnology, current condition, problems, and future options for development]

2002. XV, 384 Seiten, 126 Abbildungen, 65 Tabellen, 32 Farbtaf., 17x24cm, 995 g
Language: Deutsch

(Limnologie Aktuell, Band 10)

ArtNo. ES173001000, brosch.

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Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Die Spree gehört mit etwa 380 km Länge nicht zu den größten Flüssen Deutschlands, wohl aber zu den bekanntesten. Die mit ihr verbundenen Bilder sind jedoch widersprüchlich: breite Kanäle in Berlin, beliebte Badestrände an den durchflossenen Seen und Talsperren, die "Mondlandschaft" der Braunkohlentagebaue in der Lausitz.

Als wichtigste Wasserquelle Berlins wurde die Spree wissenschaftlich intensiv untersucht.

Das nun vorliegende Werk vereint die in langjähriger Forschung gewonnenen Kenntnisse zu einem ganzheitlichen und dennoch faktenreichen Gesamtbild des Spreegebietes. Es schlägt den Bogen von der Entwicklungspeschichte des Naturraumes und seiner Nutzung über Hydrologie, Chemismus und biologische Besiedlung der Spree hin zu den die Wasserqualität steuernden Prozessen. Dem Spreewald ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Anschließend werden Ergebnisse der Gewässerüberwachung vorgestellt und Sanierungskonzepte entwickelt. Das Buch schließt mit einem Überblick über Entwicklungsperspektiven des Spreegebietes. Fachbegriffe werden in einem Glossar erläutert, ein Register erleichtert das Nachschlagen.

Das teils farbig illustrierte Buch ist somit nicht nur eine aktuelle Informationsquelle für Ökologen und Wasserwirtschaftler, Naturschützer und Politiker, sondern wendet sich auch an die Anwohner, Angler, Wassersportler und Naturliebhaber, die mehr über die Spree wissen wollen.

Bespr.: Wasser und Abfall, 5. Jg. 2003, Jan./Feb. Heft 1-2, S. 57 top ↑

Die Spree als wichtigste Wasserquelle Berlins wurde wissenschaftlich intensiv untersucht. Das Buch vereint di ein langjähriger Forschung gewonnenen Kenntisse zu einem ganzheitlichen und dennoch faktenreichen Gesamtbild des Spreegebietes. Es schlägt den Boten von der Entwicklungsgeschichte des Naturraumes und seiner Nutzung über Hydrologie, Chemismus und biologische Besiedlung der Spree hin zu den die Wasserqualität steuernden Prozessen. Dem Spreewald ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Anschließend werden Ergebnisse der Gewässerüberwachung vorgestellt und Sanierungskonzepte entwickelt. Das buch schließt mit einem Überblick über Entwicklungsperspektiven des Spreegebietes.

Das teils farbig illustrierte Buch ist eine aktuelle Informationsquelle für Ökologen und Wasserwirtschaftler, Naturschützer und Politiker.

Wasser und Abfall, 5. Jg. 2003, Jan./Feb. Heft 1-2, S. 57

Bespr.: Mitteilungen der DGL, I/2003 top ↑

Nachdem schon Band 9 dieser Reihe ausführlich auf die Gewässerökologie, Pflanzenökologie und Bodenzoologie des Unteren Odertals in Brandenburg einging, befasst sich nun Band 10 erneut mit einem wichtigen Brandenburger Verbindungsgewässer.

Verbindungsgewässer durchfliessen einen oder mehrere Naturräume auf so langer Strecke (die Spree hat eine Länge von 380 km), dass die Mehrzahl der kleinen Fliessgewässer der betreffenden Naturräume in sie einmündet. Sie verbinden dabei mehrere Naturräume miteinander oder erschliessen einen Naturraum und stellen ein einheitliches Einzugsgebiet für alle nach­ge­ord­neten Fliessgewässer dar. Weitere Verbindungsgewässer in Brandenburg sind die Elbe mit den Untereinheiten Havel, Rhinkanal und Rhin/Unterlauf, die Schwarze Elster und die Ucker. Die Oder als Verbindungsgewässer weist noch die Neisse und die Alte Oder/Friedlandkanal als Untereinheiten auf und die Spree die Untereinheiten Müggelspree und Spree unterhalb des Neuendorfer Sees.
Beim Landesumweltamt Brandenburg sind 1995 in der Reihe Studien und Tagungsberichte Band 8 "Die Havel" naturwissenschaftlichen Grundlagen und ausgewählte Untersuchungsergebnisse zur Havel veröffentlicht worden. Der Band 10 ergänzt damit die beiden oben zitierten, bisher vorhandenen Veröffentlichungen zu den naturräumlich wichtigsten Brandenburger Fliessgewässern, gibt aber deutlich mehr Facetten eines Flusses wider als die beiden anderen Veröffentlichungen.
Seine Kapitel befassen sich mit der Entwicklungsgeschichte des Naturraums und seiner Nutzung, mit Hydrologie, Chemismus und biologischer Besiedlung der Spree. Auf dieser Basis werden Fragen der Gewässerüberwachung und von Sanierungskonzepten erörtert, um dann Entwicklungsperspektiven des Spreegebietes zu diskutieren. Ein spezielles Kapitel hebt die ökologischen und biologischen Besonderheiten des Spreewaldes als einer in Europa einzigartigen Landschaft hervor.
Es gelingt dem Band seinen Anspruch aus dem Vorwort zu erfüllen und die vielen Facetten des Spreegebietes zu einem ganzheitlichen und dennoch detailreichen Gesamtbild zusammenzufügen.
Will man sich mit dem Zustand, den Problemen und den Entwicklungsmöglichkeiten an der Spree auseinandersetzen, sollte man sich diesem Band widmen.
Für Brandenburg wünschenswert wäre es, wenn noch ein Band aus der Reihe Limnologie aktuell folgen würde, der sich der Elbe widmet.

Dr. Ralf Köhler, Landesumweltamt Brandenburg

Bespr.: Lauterbornia Heft 48, 2003, S. 105 top ↑

Die wesentlichen limnologischen und wasserwirtschaftlichen Aspekte der Spee werden in Verfasser-gezeichneten Einzelbeiträgen dargestellt, sie fügen sich insgesamt zu einer Monographie des Flusssystems. Auf einen Abriss der naturräumlichen Gegebenheiten und der Hydrologie mit den nutzungsbedingten Veränderungen folgt eine Betrachtung von Chemismus und Stoffhaushalt unter besonderer Berücksichtigung der Nährstoffsituation. Im Mittelpunkt des Buchs steht das biologische Bild der Spree mit ihren Fluss-Seen und hier das Makrozoobenthos, basierend auf Untersuchungen der letzten 10 Jahre. Die Artenliste verzeichnet 462 Taxa; Untersuchungen aus früherer Zeit werden zitiert aber nicht im Vergleich diskutiert. Eigene Beiträge befassen sich mit den Makrophyten (54 Taxa) sowie mit dem Fischbestand und die Fischerei. Schlechter belegt sind die Mikroformen, wobei Protozoen, benthische Algen und Mikrozoen ganz fehlen. Auf die bedeutende Rolle des Phytoplankton für den Stoffhaushalt der Spree wird eingegangen, aber die Dokumentation beschränkt sich auf die Angabe der Biomassenwerte und der Dominanten. Das Zooplankton (Metazoa) wird für 2 Seen aufgelistet. Mehrere Beiträge behandeln Naturschutzaspekte in verschiedenen Abschnitten der Spree und insbesondere im Biosphärenreservat Spreewald. Hinsichtlich der Gewässergüte finden sich Angaben zu Saprobie, Trophie, Badewasserqualität (Blaualgenproblem) und Strukturgüte. Weitere wasserwirtschaftliche Fragen betreffen die Eingriffe in das hydrologische Regime als Folge des Bergbaus der vergangenen 50 Jahre und die Möglichkeiten einer morphologischen Renaturierung sowie die spezielle Gütesituation im Bereich der Stadt Berlin mit einem Abriss der Geschichte der Kanalisation und Abwasserreinigung in Form einer exzessiven Rieselfeldwirtschaft. Ungeachtet der genannten Einschränkungen ist die Dokumentation des gegenwärtigen limnologischen Zustands der Spree über deren Einzugsgebiet hinaus - immerhin rund 10 000 km² - von Interesse im Vergleich mit anderen Flußsystemen sowie als Baustein für eine großräumige Aquafaunistik und -Floristik.

Lauterbornia Heft 48, 2003, S. 105

Bespr.: DIE ERDE, 135. Jahrgang, 2004, Heft 2, S. 235f. top ↑

Die Spree ist aus dem Ausland betrachtet jener Fluss, der Berlin durchfließt (Stadtspree), und der den Spreewald, ein von Feuchtwiesen, Moorwäldern und unzähligen Fließgewässern durchzogenes Gebiet geschaffen hat, welches als UNESCO-Biosphärenreservat bekannt ist.

Welche Vielfalt von Aspekten die Spree zusätzlich zu bieten hat, erfährt der mit der Region nicht vertraute Leser jedoch bereits in den ersten beiden Kapiteln dieses Buches, welche die naturräumlichen Fakten, die Landschaftsentwicklung und die vielfältigen Nutzungsansprüche an die Spree und ihr Einzugsgebiet umfassend darstellen.

Das dritte Kapitel thematisiert die Hydrologie der Spree in ihren verschiedenen Abschnitten und im Gebiet des Spreewalds.Im vierten und fünften Kapitel werden zahlreiche Einzelstudien über den Nährstoffhaushalt, insbesondere die Nährstoffzufuhr und das Selbstreinigungspotenzial verschiedener Kompartimente des Gewässersystems vorgestellt,welches im Falle der Spree durch die Abfolge von Fließgewässerabschnitten mit dazwischen liegenden Seen charakterisiert ist. Das sechste Kapitel setzt sich detailliert mit dem pflanzlichen und tierischen Leben an und in der Spree auseinander. Hier werden zahlreiche Einzelstudien zu den verschiedenen Lebensräumen vorgestellt, so dass geneigte Leserinnen und Leser einen Eindruck davon gewinnen, was Biodiversität und die Untersuchung derselben in diesem Gebiet wirklich bedeutet. Das siebte Kapitel thematisiert mit dem Spreewald das Juwel des Einzugsgebietes, wobei hier mit der Beschreibung der Verbreitung und Habitatsansprüche bestimmter Tier-und Pflanzenarten die Schwerpunkte klar auf den Artenschutz gelegt werden. Das achte Kapitel zielt auf verschiedene Probleme der Wasserbewirtschaftung (Eutrophierung, Strukturgüte, Durchflussreduzierung, Badewasserqualität, Abwasserbehandlung, Trinkwassergewinnung etc.) und liefert dabei einen bunten Blumenstrauß von Informationen zu Bereichen,die heute wohl in allen Ballungsgebieten Mitteleuropas thematisiert werden. In einem kurzen Ausblick skizzieren die Herausgeber im Kapitel 9 schließlich, welche Entwicklungen für die Spree aus ihrer Sicht für die Zukunft zu erwarten sind und wie die Forschung darauf ausgelegt werden sollte.

Verständlich, dass bei der Massierung von ungewöhnlichen und gleichzeitig das System destabilisierenden Einflüssen im Einzugsgebiet der Spree (Abflussverminderung durch Torfmineralisierung in den trocken gelegten Niedermooren,Braunkohlebergbau mit erheblichem Wasserbedarf und Sulfateinträgen)auch in Zukunft wichtige Probleme zu lösen sind,die einer Vielzahl von unterschiedlichen Studien bedürfen.

Das Buch richtet sich an Studierende,Dozenten und Praktiker,die in ihrem Fachgebiet mit Fließgewässern und Seen zu tun haben. Es wurde jedoch thematisch so attraktiv ausgestattet, dass auch Naturliebhaber, Politiker,A nwohner, Angler und Wassersportler im Einzugsgebiet der Spree animiert werden, mehr über dieses Gewässer mit seinen vielen verschiedenen Gesichtern zu erfahren. Die Herausgeber konnten 76 versierte Autoren für diesen Band gewinnen. Es ist klar, dass bei derartiger Vielfalt der Autoren auch eine gewisse Heterogenität bei den Texten und verwendeten Grafiken aufkommt. Den Herausgebern ist es jedoch gelungen, die Texte und Abbildungen auf ein gut lesbares Niveau zu bringen und Ansammlungen von Fachbegriffen gänzlich zu vermeiden.

Die Attraktivität des Buches wird gesteigert durch die 32 Farbtafeln,die teils durch Landschaftsphotografien,teils durch Tier- oder Pflanzenbilder,teils durch Karten belegt sind. Der interdisziplinäre und fundierte Gesamteindruck des Buches wird abgerundet durch ein reichhaltiges Literaturverzeichnis, welches auch zahlreiche Titel der schwieriger auffindbaren deutschsprachigen Natur- und Umweltschutzliteratur umfasst sowie durch ein Register, welches den Zugang zu den wichtigsten Begriffen im Buch erleichtert. Es ist zu hoffen,dass dieses Buch trotz der auf die Spree ausgerichteten Thematik viele weitere Leser aus dem breiten Umfeld der Wasser- und Umweltwissenschaften gewinnt.

DIE ERDE, 135. Jahrgang, 2004, Heft 2, S. 235f.

Bespr.: Mainzer naturwiss. Archiv, 42, Mainz 2004, S. 319-326 top ↑

In der Reihe ,Limnologie aktuell' ist mit der Bearbeitung der Spree - nach dem Rhein, der Donau, der Weser und dem Unteren Odertal - jetzt eine weitere Flußmonographie erschienen.

In neun Kapiteln bearbeiten Einzelautoren und Autorenkollektive insgesamt 9 Aspekte des Flußes: 1. Die Spree und ihr Einzugsgebiet - 2. Nutzungsansprüche an die Spree und ihr Einzugsgebiet - 3. Hydrologie - 4. Nährstoffeinträge und Wasserchemismus - 5. Stoffdy- namik in der Spree und den durchflossenen Seen - 6. Pflanzliches und tierisches Leben in der Spree - 7. Der Spreewald, eine in Europa einzigartige Landschaft- 8. Probleme der Wasserbewirtschaftung an Fallbeispielen - 9. Ausblick: Zustand, Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten der Spree.

Anhang, Glossar, Abkürzungsverzeichnis, Literatur und Sachregister beschliessen den Band.

Die Spreebearbeitung schließt an die o.gen. Fließgewässerbearbeitungen an und vervollständigt diese weiter. Dem proklamierten Ziel der Reihe, die Lücke zwischen limnologischer Forschung und praktischem Gewässerschutz wird der neue Band durchaus gerecht.

Bei der Bandbreite der zu erfassenden und zu bewertenden Organismen bleibt es nicht aus, daß die eine oder andere Gruppe zu kurz kommt. So hätte man sich doch weiterführende Aussagen über die wichtige Gruppe der Großmuscheln (Najaden) gewünscht.

Als ein erster Überblick und zur Orientierung über den Forschungsstand an der Spree ist das Werk für Limnologen und auch Faunisten/Floristen zu empfehlen.

J.H. Jungbluth Mainzer naturwiss. Archiv, 42, Mainz 2004, S. 319-326

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Geleitwort V
Vorwort VII
Inhaltsverzeichnis IX
Verzeichnis der Autoren mit Dienststellen und Anschrift XIII
1 Die Spree und ihr Einzugsgebiet - Naturräumliche Gegebenheiten und
Landschaftsentwicklung (E. DRIESCHER)
1.1 Lage, Größe und Besonderheiten der Spree und ihres Einzugsgebietes 1
1.2 Geologische und hydrogeologische Verh?ltnisse, Oberflächenformen und Böden
4
1.3 Klima und Vegetation 9
1.4 Die Spree und ihre Nebenflüsse 10
1.5 Anthropogene Veränderungen des Spreelaufs und seines Einzugsgebietes
14
1.6 Stehende Gewässer im Einzugsgebiet der Spree 20
2 Nutzungsansprüche an die Spree und ihr Einzugsgebiet (E. DRIESCHER & H.
BEHRENDT)
2.1 Besiedlung 26
2.2 Landnutzung 28
2.3 Bergbau und Industrie 32
2.4 Wasserversorgung / Abwasserentsorgung, Wasserkraft 33
2.5 Erholung / Tourismus 35
2.6 Schifffahrt 35
3 Hydrologie (S. KADEN, G. KANTELBERG, M. REHFELD-KLEIN, C. SAUER,
F. SCHUMACHER & J. WALTHER)
3.1 Hydrographische Verhältnisse der Spree und ihres Einzugsgebietes 37
3.2 Klima und Abflussverhältnisse im Einzugsgebiet der Spree 38
3.3 Wasserwirtschaft und Braunkohlebergbau in der Lausitz 43
3.4 Abflussverhältnisse der oberen Spree bis Talsperre Spremberg 45
3.5 Abflussverhältnisse der mittleren Spree 48
3.6 Hydrologie des Spreewaldes 51
3.7 Abflussverhältnisse der unteren Spree 52
3.8 Abflussverhältnisse in der Stadtspree 55
3.9 Zusammenfassender Vergleich der Abflussverhältnisse in der Spree 59
3.10 Zukünftige hydrologische verhältnisse in der Spree 60
4 Nährstoffeinträge und Wasserchemismus
4.1 Nährstoffeinträge im Einzugsgebiet der Spree und ihre Veränderungen (H.
BEHRENDT) 62
4.1.1 Einleitung 62
4.1.2 Datengrundlagen und Methoden 63
4.1.3 Nährstoffeinträge in die Spree und ihre Veränderungen - Ergebnisse und
Diskussion 65
4.2 Wasserchemismus (J. GELBRECHT, H.-J. EXNER, S. CONRADT,
M. REHFELD-KLEIN & F. SENSEL) 74
4.2.1 Einleitung 74
4.2.2 Datenbasis und experimentelle Grundlagen 75
4.2.3 Wasserinhaltsstoffe im Längsschnitt der Spree 75
4.3 Schwermetallkontamination in den Sedimenten der Spree (P. HOELZMANN & D.
ZELLMER) 85
4.3.1 Einleitung 85
4.3.2 Methodik 86
4.3.3 Schwermetallkontaminationen der Spreesedimente 86
4.3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse 95
5 Stoffdynamik in der Spree und den durchflossenen Seen
5.1 Stoffumsetzungen im Spreesystem - Eine Einführung
(J. Köhler, H. Fischer, S. Wanner & M. Pusch) 96
5.1.1 Transportweg oder Ökosystem? 96
5.1.2 Prozesse an der Flusssohle 97
5.1.3 Vom Bach zum Fluss 97
5.1.4 Standgewässer im Flusslauf 98
5.1.5 Unterschiede zwischen Fluss und See 98
5.1.6 Ausblick 99
5.2 Nährstoffdynamik (M. HUPFER, J. GELBRECHT, J. KÖHLER, G. ACKERMANN & M.
SCHULZ) 100
5.2.1 Wesentliche Umsetzungs-, Retentions- und Freisetzungsprozesse 100
5.2.2 Nährstoffdynamik in ausgewählten Flussabschnitten 102
5.2.3 Nährstoffdynamik in durchflossenen Seen und Talsperren 105
5.3 Planktondynamik (J. KÖHLER & N. WALZ) 111
5.3.1 Einleitung 111
5.3.2 Bedeutung der Planktonentwicklung für die Wasserqualität 112
5.3.3 Planktonentwicklung entlang der Spree 113
5.3.4 Steuergrößen der Planktondynamik 116
5.4 Sauerstoffhaushalt (J. KÖHLER & K. OCKENFELD) 120
5.4.1 Einleitung 120
5.4.2 Methoden 121
5.4.3 Ergebnisse 122
5.4.4 Schlussfolgerungen 126
5.5 Benthisch-pelagische Kopplung 127
5.5.1 Durchstr?mte Altarme als Schwebstoffsenken (H. BUNGARTZ, H.-P. KOZERSKI &
Ch. ENGELHARDT) 127
5.5.2 Schwebstoffrückhalt im Flussbett (S.C. WANNER & M. PUSCH) 134
5.5.3 Rückhalt und mikrobieller Abbau von partikulärem und gelöstem organischem
Material im Sediment (H. FISCHER) 138
6 Pflanzliches und tierisches Leben in der Spree
6.1 Das Phytoplankton im Spreesystem (J. KÖHLER, T. PETZOLDT, A. KÖHLER, U.
KRUSPE, H. TÄUSCHER & U. MISCHKE) 144
6.1.1 Einleitung 144
6.1.2 Wichtige Phytoplanktonarten in der Spree 145
6.1.3 Typischer Jahresverlauf der Phytoplankton-Zusammensetzung 150
6.1.4 Einfluss veränderter Nährstoffeinträge auf die
Phytoplankton-Zusammensetzung 154
6.2 Zooplankton in der Spree (N. WALZ, H.W. KIM, A. KÖHLER, R. RUSCHE &
M.WELKER) 156
6.2.1 Einleitung 156
6.2.2 Datenbasis 157
6.2.3 Entwicklung des Zooplanktons oberhalb des Möggelsees 159
6.2.4 Zooplanktonentwicklung im Möggelsee 163
6.2.5 Zooplanktonentwicklung in den Dahmeseen und in der Stadtspree 166
6.3 Benthische Wirbellose (M. PUSCH, U. MICHELS, C. K. FELD, T. BERGER, X.-F.
GARCIA, U. GRÜNERT & B. KLAUSNITZER) 166
6.3.1 Überblick über die Wirbellosen-Fauna 166
6.3.2 Makrozoobenthos der oberen Spree 174
6.3.3 Makrozoobenthos der mittleren Spree 175
6.3.4 Makrozoobenthos des Spreewaldes 176
6.3.5 Makrozoobenthos der unteren Spree 176
6.3.6 Makrozoobenthos der Berliner Stadtspree 178
6.3.7 Das Makrozoobenthos der Unteren Spree im Vergleich zu anderen
Tieflandflüssen 179
6.3.8 Siedlungssubstrate des Makrozoobenthos am Beispiel der Krummen Spree
180
6.3.9 Wechselwirkungen des Makrozoobenthos mit dem Stoffhaushalt des
Flussökosystems 182
6.4 Submerse Makrophyten der Spree, ihrer Altarme und der durchflossenen
Flachseen (S. KÖRNER & M. PUSCH) 186
6.4.1 Ökologie submerser Makrophyten 186
6.4.2 Spree 188
6.4.3 Altarme der Spree 191
6.4.4 Durchflossene Flachseen 193
6.4.5 Bewertung und Perspektiven 195
6.5. Fische 197
6.5.1 Fischzönotische Gliederung der Spree (CH. WOLTER, N. DOETINCHEM, H.
DOLLINGER, G. FÜLLNER, P. LABATZKI, H. SCHUHR, S. SIEG & F. FREDRICH) 197
6.5.2 Fischerei im Spreeeinzugsgebiet früher und heute (R. ARLINGHAUS, M.
PFEIFER, U.A. GROSCH & C. WOLTER) 210
6.6 Probleme und Perspektiven des Naturschutzes 220
6.6.1 Naturschutz im Bereich der Spreeniederung (F. ZIMMERMANN & J. GELBRECHT)
220
6.6.2 Naturschutzaspekte am Beispiel der unteren Spree im Raum Beeskow (H.
BEUTLER) 230
7 Der Spreewald - eine in Europa einzigartige Landschaft
7.1 Wie das Besondere entstand - Landschaftsgenese (M. WERBAN) 237
7.2 Zweihundert Jahre Kulturlandschaft - was vom Urwald übrig blieb
(G. STACHE & E. NOWAK) 239
7.3 Das Gewässernetz des Spreewaldes (I. HIEKEL) 241
7.4 Der Spreewald - Lebensraum für gefährdete Tierarten 244
7.4.1 Einleitung (I. HIEKEL & J. GELBRECHT) 244
7.4.2 Fischotter (A. HAHN) 245
7.4.3 Weißstorch (A. WEINGART) 246
7.4.4 Schwarzstorch (A. WEINGART) 248
7.4.5 Rotbauchunke (P.HORNTRICH, K. GREULICH & F. MAYER) 250
7.4.6 Schlammpeitzger (CH. WOLTER) 251
7.4.7 Grüne Flussjungfer (I. HIEKEL). 253
7.4.8 Schmetterlinge (J. GELBRECHT) 254
7.4.9 Jagdspinne (P. SACHER) 257
7.4.10 Zur Bestandssituation des Makrozoobenthos in den Spreewaldfließen (I.
HIEKEL) 258
7.5 Der Spreewald - Lebensraum für gefährdete Pflanzenarten (S. KÖRNER, B.
SEITZ, H. JENTSCH & V. KUMMER) 260
7.5.1 Wassernuss (Trapa natans) 263
7.5.2 Krebsschere (Stratiotes aloides) 264
7.6 Das Biosphärenreservat Spreewald - ein international anerkanntes
Schutzgebiet (I. HIEKEL & M. WERBAN) 265
8 Probleme der Wasserbewirtschaftung an Fallbeispielen
8.1 Klassifizierung der Gewässergüte der Spree 268
8.1.1 Saprobie (J. SCHÖNFELDER, L. KÄCHLER, G. HELLWIG, U. MICHELS & M.
REHFELD-KLEIN) 268
8.1.2 Die Eutrophierung - das Hauptproblem für die Gewässergüte der unteren
Spree - Analyse und Lösungsansätze (M. REHFELD-KLEIN & H. BEHRENDT) 272
8.1.3 Strukturgüte der Spree (A. KÖHLER, R. BOCK, U. HÜHNE & M. PUSCH) 278
8.1.4 Die Badewasserqualität im Spreegebiet (A. KÖHLER & H. FROMME) 284
8.2 Integrierte Wassergütebewirtschaftung der Talsperre Bautzen (J. BENNDORF)
291
8.2.1 Einleitung 292
8.2.2 Untersuchungsgewässer und Methoden 293
8.2.3 Ergebnisse und Diskussion 293
8.2.4 Schlussfolgerungen 297
8.3 ?kologische Probleme der Durchflussreduzierung der Spree (M. PUSCH & J.
KÖHLER) 299
8.3.1 Einleitung 299
8.3.2 Die "Krumme Spree" 301
8.3.3 Auswirkungen der Durchflussreduktion 303
8.3.4 Schlussfolgerungen 306
8.4 Renaturierung der Flussmorphometrie 308
8.4.1 Sanierungskonzept für die Möggelspree (U. GR?NERT, M. PUSCH, B.
HASCH & P. BRAUN) 308
8.4.2 Hydraulische Wirkung flussbaulicher Verbesserungen (H.-P. KOZERSKI)
315
8.5 Wassergüteprobleme der Stadt-Spree (M. REHFELD-KLEIN) 319
8.5.1 Stadtentwicklung im Spannungsfeld des Gewässerschutzes 320
8.5.2 Entwicklung der Abwasserbehandlung Berlins 322
8.5.3 Die aktuelle Bedeutung der Spree für Berlins Wasserwirtschaft 325
9 Ausblick - Zustand, Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten der Spree (J.
KÖHLER, J. GELBRECHT & M. PUSCH) 333
Danksagung 338
Anhang 351
Abkürzungsverzeichnis 356
Literatur 357
Sachregister 380