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Labormethoden-Dokumentation

Koordinator: Jens Utermann.

[Laboratory methods for soil testing]

2001. 215 Seiten, 5 Tabellen, 1 CD-Rom , 24x17cm, 450 g
Language: German

(Geologisches Jahrbuch Reihe G, Band G 8)

ISBN 978-3-510-95864-1, brosch., price: 34.00 €

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Inhaltsbeschreibung
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Für die Bestimmung von Bodenkenngrößen werden unterschiedliche bodenanalytische Verfahren ein. In der vorliegenden Labormethoden Dokumentation wird eine Prioritätensetzung in dem Sinne vorgenommen, dass allgemein verwendete Verfahren aufgenommen sind, ohne dabei weniger verbreitete Verfahren unberücksichtigt zu lassen.
Die vorliegende Labormethoden Dokumentation ist als Datenbank aufgebaut, so dass sie jederzeit um weitere Methoden und/oder Inhalte ergänzt bzw. aktualisiert werden kann. Über eine Methodencode Nummer sind die Methoden direkt mit Analysenergebnissen in Labordatenbanken verküpfbar.

Inhaltlich geht die Dokumentation über die reine Darstellung von Analysenverfahren hinaus. Der analytisch weniger versierte Anwender kann sich anhand von Methodenkurzbeschreibungen schnell grundlegende Informationen zu den Analysenverfahren verschaffen. Umgekehrt erhält der Analytiker über Datenfelder zu Anwendungsbereichen und zur Plausibilität von Messdaten die Möglichkeit, sich grundlegende Information im Hinblick auf die Verwendung der Analysendaten zu erschließen. In einem weiteren Datenfeld werden Restriktionen bzw. methodische Fehlerquellen aus der Sicht erfahrener Analytiker aufgelistet. Die Methoden werden entsprechend einem Mindestdetaillierungsgrad beschrieben. Bei vorliegenden Normen oder anderen Standards wird weitgehend auf diese verwiesen, andernfalls werden die Methoden ausführlich dargestellt.

Synopsis
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In order to analytically measure soil parameters, soil laboratories all over Germany, including those of the State Surveys, use a wide range of different analytical procedures. When selecting procedures on the basis of the most widely used methods, the Soils Working Group has attempted prioritize the methods without leaving less used methods unconsidered. Therefore alternative procedures for the determination of some soil characteristics are documented so that the large amounts of data in the databases of the Soil Information Systems are homogeneous and may be compared in the future. This is necessary, independently of the need to harmonize analytical procedures on a European scale.

This documentation of laboratory methods contains more than just descriptions of the relevant analytical procedures. The non-analyst, for example, can obtain a brief description of each method without getting lost in details. The analyst may obtain a better understanding of the possible applications of individual methods. Restrictions of use and sources of uncertainty are indicated It should be noted that the methods base cannot, and is not meant to, replace a laboratory-specific description of the methods required for accreditation or GLP licensing.

Bespr.: Bulletin of the Intern.Union of Soil Sciences,no.100,2001/2,p.129/130
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Die Staatlichen Geologischen Dienste setzen für viele Bodenkenngrössen unterschiedliche bodenanalytische Verfahren ein. In der vorliegenden Labormethoden Dokumentation wird eine Prioritätensetzung in dem Sinne vorgenommen, dass allgemein verwendete Verfahren aufgenommen sind, ohne dabei weniger verbreitete Verfahren unberücksichtigt zu lassen.

Die Labormethoden Dokumentation ist als Datenbank aufgebaut, so dass sie jederzeit um weitere Methoden und/oder Inhalte ergänzt bzw. aktualisiert werden kann. Über eine Methodencode Nummer sind die Methoden direkt mit Analysenergebnissen in Labordatenbanken Verköpfbar. Inhaltlich geht die Labormethoden Dokumentation über die reine Darstellung von Analyseverfahren hinaus. Der analytisch weniger versierte Anwender kann sich anhand von Methodenkurzbeschreibungen schnell Informationen zu den Analysenverfahren verschaffen. Umgekehrt erhält der Analytiker über Datenfelder zu Anwendungsbereichen und zur Plausibilität von Messdaten die Möglichkeit, sich grundlegende Information im Hinblick auf die Verwendung der Analysendaten zu erschliessen. In einem weiteren Datenfeld werden Restriktionen bzw. methodische Fehlerquellen aus der Sicht erfahrener Analytiker aufgelistet. Die Methoden werden entsprechend einem Mindestdetaillierungsgrad beschrieben. Bei vorliegenden Normen und anderen Standards wird weitgehend auf diese verwiesen, andernfalls werden die Methoden ausführlich dargestellt.

Bulletin of the International Union of Soil Sciences, no.100, 2001/2, p.129/130

Inhaltsverzeichnis
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Vorwort 9

Einleitung 11

Aufbau der Labormethoden-Dokumentation 13

Chemische Untersuchungsmethoden

pH-Wert

pH-Wert (pH H2O, pH KCl, pH CaCl2) 15

Kalkbedarf von Moorböden und humosen Sanden (Calciumhydroxidmethode) 18

C-Gehalt

Carbonate 21

Gesamt C-Gehalt in Böden, Pflanzen und Humusauflagen als Elementaranalyse 25

Humusgehalt (naßchemisch) 28

Glühverlust und Glührückstand 32

KAK

Effektive Kationenaustauschkapazität und austauschbare Kationen 35

Potentielle Kationenaustauschkapazität und austauschbare Kationen
nach MEHLICH 41

Potentielle Kationenaustauschkapazität (Acetatmethode) 47

Basenneutralisationskapazität

Basenneutralisationskapazität (BNK) 51

Sesquioxide (Fe, Mn, Al)

Dithionitlösliches Eisen, Mangan und Aluminium 55

Oxalatlösliches Eisen, Mangan und Aluminium 58

Elektrische Leitfähigkeit

Leitfähigkeit, pH und lösliche Salze im Bodensättigungs-Extrakt 61

Haupt- und Spurenelemente

Röntgenfluoreszenzspektroskopie an gepreßten Proben 64

Röntgenfluoreszenzspektroskopie nach Schmelzaufschluß 68

Totalaufschluß mit HF-HCLO4 HNO3 (offen) 72

Totalaufschluß mit HF-HCLO4-HNO3 (Druck) 75

Extraktion mit HCl-HNO3 (Königswasser) 78

Extraktion mit HClO4-HNO3 82

Extraktion mit heißer 7 molarer HNO3 86

Extraktion mit HCl (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium,
Phosphor und Sulfat) 89

Extraktion mit EDTA zur Bestimmung mobiler und
organisch komplexierter Spurenelemente 91

Extraktion mit DTPA zur Bestimmung mobiler, pflanzenverfügbarer
und mäßig nachlieferbarer Spurenelemente 95

Extraktion mit Ammoniumnitrat zur Bestimmung mobiler Spurenelemente 99

Lösliche Salze im Wasserextrakt einer Bodenausschüttelung 103

Sequentielle Extraktion von Schwermetallen 106

Pflanzennährstoffe

Gesamt-Stickstoff (Elementaranalyse) 111

Gesamt-Stickstoff (Kjeldahlaufschluß) 114

Gesamt-Schwefel (Elementaranalyse) 118

Ammonium- und Nitratstickstoff (Destillationsmethode) 121

Nmin-Gehalt 125

Pflanzenverfügbares Magnesium im Calciumchlorid-Extrakt 128

Nährstoffe Phosphor und Kalium im Doppellactat(DL-)Auszug 131

Nährstoffe Phosphor und Kalium im Calcium-Acetat-Lactat-Auszug 134

Nährstoffe Phosphor, Kalium, (Natrium, Calcium und Magnesium) im

AmmonTumlactat-Auszug 137

Kupfer im Salpetersäureauszug 140

Aktives Mangan 143

Wasserlösliches Bor 146

Organische Schadstoffe

ChloPpestizide 149

Polychlorierte Biphenyle 152

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe 155

Physikalische Untersuchungsmethoden Korngrößenzusammensetzung nach
Vorbehandlung mit Natriumpyrophosphat 159

Wassergehaltsbestimmung

Gravimetrisch bestimmter Wassergehalt 167

Volumetrisch bezogener Wassergehalt 170

Dichten

Trockenrohdichte 173

Intra- und Interaggregatporenvolumen von Bodenaggregaten 176

Dichte der festen Substanz 180

Porenraum/Leitfähigkeit

Porengrößenverteilung (Wasserspannungskurve) 184

Gesättigte Wasserleitfähigkeit 188

Ungesättigte Wasserleitfähigkeit nach der Verdunstungsmethode 191

Gesamtporenvolumen 194

Porenziffer 197

Substanzvolumen 200

Probenvorbereitung

Probenvorbehandlung für physikalisch-chemische Bodenuntersuchungen 203

Anhang

Anhang 1: Verzeichnis der Verknüpfungsregeln 207

Anhang 2: Kurzanleitung Labormethoden-Dokumentation 210
Inhalt CD-ROM
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Für die Nutzung der in bodenkundlichen Fachinformationssystemen
abegelgten Labor- und Profildaten ist es zunehmend wichtig, daß die
digital vorgehaltenen Daten nach einheitlichen Kriterien erhoben und
dokumentiert werden.


Die in der vorliegenden Dokumentation zusammengestellten
bodenchemischen und -physikalischen Verfahren zur analytischen
Charakterisierung von Böden sind zwischen den Staatlichen Geologischen
Diensten der Länder und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe abgestimmt.


Wegen der offenkundigen Notwendigkeit einer regelmäßigen Überarbeitung
und Aktualisierung der Analysenvorschriften ist die
Methodendokumentation als Datenbank aufgebaut und über Methodencodes
direkt mit den Labor- und Profildatenbanken verknüpfbar. Neben der
leichteren Fortführbarkeit wird aufdiese Weise sichergestellt, daß
Meßdaten einem dokumentierten Analysenverfahren eindeutig zugeordnet
und somit auch langfristig interpretierbar bleiben.