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Winfried E. H. Blum:

Bodenkunde in Stichworten

2007. 6. Auflage, XII, 179 Seiten, 68 Abbildungen, 25 Tabellen, 13x18cm, 250 g
Language: Deutsch

(Hirt's Stichwortbücher)

ISBN 978-3-443-03117-6, brosch.

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Keywords

soils pedology agriculture soil classification textbook

Contents

Beschreibung Deutsch top ↑

Bodenkunde in Stichworten ist eine kurze und präzise Einführung in die Bodenkunde.

Die nun vorliegende 6. Auflage wurde vollständig neu überarbeitet, erhielt eine neue Gliederung und wurde im Bereich der Bodensystematik und -klassifikation dem aktuellen nationalen und internationalen Kenntnisstand angepasst, wobei neben der deutschen auch die österreichische Bodenklassifikation Berücksichtigung fand. Im Kapitel "Boden in der Umwelt" wurde auch die neue Europäische Bodenschutz-Strategie von 2006 berücksichtigt, sowie neben Bodeninformationssystemen auch die Geschichte der Bodenkunde ausführlicher als bisher dargestellt.

Das Werk gehört seit mehr als 30 Jahren zur bodenkundlichen Standardliteratur an Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und weiteren Bildungsstätten. Das kleine Lehrbuch wurde 1969 von Prof. Dietrich Schröder konzipiert und bis zu seinem Tode 1988 aktualisiert. Nachfolgend wurde diese Aufgabe von Winfried E. H. Blum übernommen und 1992 eine überarbeitete, ergänzte und erweiterte Auflage herausgebracht. Aufgrund des inzwischen angewachsenen Wissens über Boden und seine Funktionen für Mensch und Umwelt ist es notwendig geworden, das Lehrbuch neu zu schreiben, wobei einige Teile der früheren Auflage nach gründlicher Überarbeitung übernommen wurden.

Bespr.: Bodenschutz (Ausgabe 3/2007, Seite 81) top ↑

Das kleine Lehrbuch "Bodenkunde in Stichworten" gehört seit mehr als 30 Jahren zur bodenkundlichen Standardliteratur an deutschsprachigen Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen. 1969 wurde es von Prof. D. Schröder verfasst und bis zu seinem Tode 1988 aktualisiert. Winfried E.H. Blum übernahm diese Aufgabe als Nachfolger.

Mit der 6. Auflage hat das kleine Lehrbuch eine erhebliche Umgestaltung erfahren. "Aufgrund des inzwischen angewachsenen Wissens über Boden und seine Funktionen, war es notwendig geworden, das Lehrbuch neu zu schreiben, wobei einige Teile der früheren Auflage nach gründlicher Überarbeitung übernommen wurden" (Winfried E. H. Blum im Vorwort).

Der Inhalt ist gegliedert in die Kapitel Einführung (3 Seiten), Bodenbestandteile (44), Bodeneigenschaften (32), Entwicklung der Böden (19), Einteilung der Böden (Bodenklassifikation) (25), Boden in der Umwelt (20), Boden als Pflanzenstandort (11), Boden- Informationssysteme (3), Geschichte der Bodenkunde (3). Darüber hinaus enthält es ein vierseitiges Literaturverzeichnis und ein 15-seitiges Register.

Die kurze Einführung beinhaltet eine Definition für Boden, Beschreibungen der Bodenfunktionen und der wissenschaftlichen Disziplin Bodenkunde. Die Auflistung und Beschreibung der Bodenfunktionen, näher erläutert im 6. Kapitel "Boden in der Umwelt", ist abweichend von anderen Lehrbüchern und von den Ausführungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes.

Die folgenden Kapitel "Bodenbestandteile" und "Bodeneigenschaften" nehmen den größten Raum ein. Anschaulich und prägnant werden im Kapitel "Bodenbestandteile" die mineralischen und organischen Substrate einschließlich Bodenorganismen, organomineralische Verbindungen, Bodenwasser und Bodenluft behandelt. In kompakter, umfassender und leicht zugänglicher Form werden im Kapitel "Bodeneigenschaften" auch die physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften besprochen. Das kurze Kapitel zur Bodenbiologie ist - gliederungsbedingt - nahezu eine Auflistung von Querverweisen.

Im Kapitel Bodenentwicklung erfolgt eine kurze Abhandlung der bodenbildenden Faktoren und Prozesse als Ursache der Bodenmerkmale und Profildifferenzierung. Deren systematische Einteilung wird im Kapitel "Einteilung der Böden (Bodenklassifikation)" behandelt. Gegenstand sind neben dem deutschen und dem österreichischen Klassifikationssystem (Winfried E.H. Blum ist Professor für Bodenkunde in Wien) die internationale Bodensystematik (WRB) sowie die US Soil Taxonomy. Das Kapitel endet mit Ausführungen zur regionalen Bodenverbreitung und Bodenkartierung.

Die Kapitel "Boden in der Umwelt" und "Boden als Pflanzenstandort" mit Ausführungen zu Bodenbelastungen und Bodenschutz bzw. Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffversorgung sind leider recht knapp gehalten. Es fehlen ausführlichere Hinweise zum Verhalten sowie zu Nähr- bzw. Schadfunktionen einzelner Elemente. Nach kurzen Hinweisen zu Bodeninformationssystemen schließt das Buch mit einem angenehm zu lesenden Kapitel zur Geschichte der Bodenkunde. Zu loben ist darüber hinaus noch das recht umfangreiche Sachwortregister.

Das kleine Lehrbuch ist gut lesbar und nicht zuletzt aufgrund der 25 Tabellen und 68 farbigen Abbildungen sehr übersichtlich gestaltet. Sehr hilfreich sind auch die steten Querverweise, die eine Orientierung zwischen den einzelnen bodenkundlichen Fachbereichen erleichtern. "Bodenkunde in Stichworten" ist trotz seiner Konzeption keine Aneinanderreihung von Stichwörtern, sondern ein kompakter, z.gr.T. in Halbsätzen zusammengestellter und gut gegliederter, aktueller Leitfaden für Studium und Praxis.

Dr. Kurt Klimsa

Bodenschutz (Ausgabe 3/2007, Seite 81)

Bespr.: Journal of Plant Nutrition and Soil Science, Vol. 170, Issue 5 top ↑

Das kleine Lehrbuch gehört seit mehr als 30 Jahren zur geowissenschaftlichen Standardliteratur an Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und weiteren Bildungsstätten. Besonders bei Studierenden ist das Werk als Kompendium für die Prüfungsvorbereitung sehr geschätzt. Die "Bodenkunde in Stichworten" wurde 1969 von Prof. Diedrich Schröder (Kiel) konzipiert und bis zu seinem Tode 1988 ständig aktualisiert. Danach übernahm Prof. Winfried E. H. Blum (Wien) diese verdienstvolle Aufgabe. So brachte er 1992 die 5. ergänzte und erweiterte Auflage heraus. Inzwischen ist das Wissen über Böden und insbesondere ihre Funktionen für Umwelt und menschliche Gesellschaft kontinuierlich angestiegen. Dadurch ist die Notwendigkeit gewachsen, das Lehrbuch neu zu schreiben. Einige Teile der früheren Ausgabe wurden nach gründlicher Überarbeitung übernommen.

Das Buch ist insgesamt neu gegliedert und im Bereich der Bodensystematik und -klassifikation dem aktuellen nationalen und internationalen Kenntnisstand angepasst. So enthält die neue Ausgabe in Kap. 5.1 eine Übersicht über das Klassifikationssystem der Bundesrepublik Deutschland (AK Bodensystematik, 1998; KA5: Ad-hoc-Arbeitsgruppe Boden, 2005) und auch die Österreichische Bodensystematik (Nestroy et al., 2000). Neben einer kurzen Übersicht über die US Soil Taxonomy (1999) wird die aktuelle internationale Bodensystematik World Reference Base for Soil Resources (WRB) dargestellt und kurz erläutert. Kapitel 5.2 ist den Böden Europas gewidmet, wobei naturgemäß die Böden Mitteleuropas besonders berücksichtigt sind. Die Gliederung erfolgt hier nach dem Klassifikationssystem der Bundesrepublik Deutschland. Es werden die wichtigsten Bodentypen, z. T. mit Subtypen, ohne Übergangsformen, behandelt. Zusätzlich zu den Typennamen in deutscher Sprache werden auch Bodenbezeichnungen nach WRB und US Soil Taxonomy angegeben, wobei aber darauf hingewiesen wird, dass aufgrund der Verschiedenheit der Systeme eine genaue Korrelation nicht immer möglich ist.

In Kap. 6 (Boden in der Umwelt) wurde die neue Europäische Bodenschutz-Strategie, an der der Autor bekanntlich selbst maßgeblich mitgewirkt hat, berücksichtigt. Kapitel 7 (Boden als Pflanzenstandort) ist trotz seiner Kürze eine gelungene Synthese von Bodenökologie und Pflanzenernährung und schlägt gerade für Studierende eine didaktisch geschickte Brücke zwischen Bodenkunde und angewandten Fächern wie Pflanzen-, Garten- oder Waldbau. Ausführlicher als bisher sind die Boden-Informationssysteme (Kap. 8) sowie die Geschichte der Bodenkunde (Kap. 9) dargestellt. Die Zusammenstellung relevanter Literatur wurde aktualisiert, wobei die Auswahl als sehr gelungen gelten kann. Denn gerade dem Anfänger erleichtert die Beschränkung auf das Wesentliche den Einstieg.

Inhaltlich wurden Diskrepanzen zwischen den noch in der 5. Auflage verwendeten Schroeder’schen Horizontbezeichnungen (z. B. E für Eluvialhorizont, ox für residuale Anreicherung von Oxiden in Latosolen) und den modernen Bezeichnungen der KA5 bereinigt. Hilfreich sind auch die Hinweise auf die in Deutschland und Österreich unterschiedlich benutzten Bezeichnungen. Allerdings sind in den Abb. 46, 47 und 48 (Chrono-, Klima- bzw. Reliefsequenzen von Böden) immer noch die alten Schroeder’schen Horizontbezeichnungen vorhanden (z.B. Afo, Et, Eh, Bfe,al). Gleiches gilt für die Farbtafel auf der rechten Umschlaginnenseite, wo bei einigen Bodenprofilen (Roter Latosol, Eu-Gley) versäumt wurde, die Typbezeichnungen zu aktualisieren. Solche Inkonsistenzen sind gerade für Anfänger verwirrend und sollten bei der nächsten Überarbeitung unbedingt bereinigt werden. Überlegenswert wäre auch, bei den Bodenprofilen in den Farbtafeln die jeweiligen WRB-Bodentypen mit anzugeben. Die Schreibweise für Zusatzbuchstaben für spezifische Merkmale sollte künftig vereinheitlicht werden; teilweise ist noch die früher übliche Tiefstellung vorhanden.

Bei der Darstellung der Humusformen (2.2.5) fehlen sowohl im Text als auch in Abb. 24 Bezüge zur Podsolierung und entsprechende Querverweise zum Bodentyp Podsol unter 5.2. Podsolierungsvorgänge (bzw. die sie bedingenden Mobilisierungs- und Translokationsprozesse) setzen im humiden Klima gewöhnlich beim Übergang von Moder zu Rohhumus ein. Im Resultat ist dann - zumindest bei Rohhumus - im mineralischen Oberboden meist eine deutliche Bleichung erkennbar. Diese Zusammenhänge sollten deshalb durch Angabe eines Ae- bzw. Ahe-Horizonts deutlich gemacht werden.

Das bewährte Layout der "Bodenkunde in Stichworten" wurde weiter verbessert. Allerdings wäre bei einigen Abbildungen eine graphische Überarbeitung vorteilhaft gewesen. So ist z. B. Abb. 45 nur undeutlich erkennbar. Sehr lobenswert ist, dass jetzt auch einige vierfarbige Abbildungen (z. B. Abb. 28: Körnungsdreieck nach KA5) hinzugenommen wurden. Dies ist hilfreich und trägt sicherlich auch zur Attraktivität der Neuauflage bei. Leider sind aber gerade die Farbabbildungen häufig etwas unscharf geraten, was ihren Gebrauchswert mindert.

Das neu bearbeitete Werk reiht sich wiederum als "Schmuckstück" in die traditionelle Reihe von Hirts Stichwortbüchern ein, die in konzentrierter Form umfangreiches Wissen vermitteln wollen. Übersichtliche Gliederung und ausführliche Register ermöglichen dem Leser das Selbststudium wie auch ein leichtes Nachschlagen von grundlegenden Informationen. Zahlreiche Karten, graphische Darstellungen und Tabellen ergänzen und veranschaulichen den Text in idealer Weise. Das kleine Buch wird sicherlich wieder sehr stark nachgefragt sein, denn die jetzt vorliegende Neubearbeitung ist dem Autor insgesamt sehr gelungen.

K. H. Feger, Tharandt/Dresden

erschienen in: Journal of Plant Nutrition and Soil Science, 2007, Wiley-VCH, Weinheim, Vol. 170, S. 699.

Bespr.: Erdkunde Band 61 Heft 4 (2007) top ↑

Das von D. Schroeder konzipierte und nun von W. E. H. Blum bereits in der zweiten Neuauflage herausgegebene Lehrbuch ist seit fast 40 Jahren Teil der bodenkundlichen Standardliteratur. In knapper, aber umfassender Form stellt es die wichtigsten Fakten über die Bestandteile des Bodens, seine Eigenschaften und seine Bedeutung für die Umwelt, die Entwicklung und Klassifikation von Böden und über Boden-Informationssysteme zusammen. Es ermöglicht einen schnellen Zugang zu dem für Viele etwas komplexen Lehrstoff der Bodenkunde und erleichtert so die Aneignung bodenkundlicher Kenntnisse.

Im Vergleich zur 5. Auflage wurde die Neuauflage in weiten Teilen überarbeitet und um einige Inhalte erweitert. Neue Kapitel beschreiben die Geschichte der Bodenkunde, die europäische Bodenschutzstrategie, wasserlösliche Verbindungen, die Verteilung der Organismengruppen im Boden, organo-mineralische Verbindungen, biologische Bodeneigenschaften und die österreichische Bodensystematik.

Zudem wurden einige Unzulänglichkeiten früherer Auflagen bereinigt. So finden sich nun prägnantere Überschriften, wie z.B. Einteilung der Böden anstatt Bodentypen, oder Boden in der Umwelt anstatt Boden in der Umwelt des Menschen. Die Horizontsymbole sind jetzt eindeutig den Gliederungssystemen in Deutschland und Österreich zugeordnet und können so mit jenen in der 5. Auflage der Bodenkundlichen Kartieranleitung („KA 5“) genannten in Übereinstimmung gebracht werden. Zur Darstellung der in Mitteleuropa vorkommenden Böden wird nun die aktuelle Version der deutschen Bodensystematik verwendet. Das brachte es zum einen mit sich, dass ältere Namen wie Latosole und Plastosole nicht mehr erläutert werden. Zum anderen wurde auch das morphogenetische Klassifikationssystem nach Schroeder in lithomorphe, klimaphytomorphe, hydromorphe und anthropomorphe Böden aufgegeben. Beides bedeutet eine Vereinfachung und kommt sicherlich der Orientierung der Lernenden im Bereich Bodensystematik und -klassifikation zugute. Auch die Darstellung der außerhalb Europas vorkommenden Böden wurde aktualisiert. Diese werden nun nach der World Reference Base for Soil Resources (WRB) benannt. Positiv ist auch, dass viele Abbildungen und Tabellen ergänzt oder inhaltlich überarbeitet wurden, so z.B. die Tabelle 8 über die in der Bodenlösung vorkommenden Elementspezies.

Einige Abbildungen früherer Auflagen sind gestrichen worden. Darunter fallen die Grafiken zur Bedeutung des pH-Wertes und das Schema der Pedogenese mit der Kausalkette Faktoren – Prozesse – Merkmale (Abb. 37 und 41 der 5. Auflage). Die als Ersatz dienende Abb. 44 ist aber wenig aussagekräftig und stellt nicht, wie im Text angegeben, die Kausalkette dar. Die Zuordnung der Bodentypen zu den Zustandsstufen der Bodenschätzung (Abb. 57 der 5. Auflage) wurde ersatzlos gestrichen, was bedauerlich ist, weil sie eine inhaltliche Brücke zwischen Bodenschätzung und allgemeiner Bodenkunde darstellt.

Im Vergleich zu Auflage 5 ist eine oft schlechtere Qualität der Abbildungen (z.B. Abb. 9, Abb. 45 in Auflage 6) zu beklagen und die Abbildungen sind teilweise unglücklich platziert (z.B. Abb. 46 und 47). Einige Abbildungen und Tabellen wurden zudem von Querformat auf Hochformat reduziert, was sie in Verbindung mit einem z.T. fehlerhaften Satz der Ziffern unübersichtlich macht. Bedauerlich ist auch, dass die Übersichtlichkeit des Textes auf manchen Seiten schlecht ist (z.B. Seiten 135 oder 141). Hier wären Abstände zwischen Absätzen sinnvoll gewesen. Es fehlt auch die farbige Hervorhebung wichtiger Stichwörter, die in der 5. Auflage für zusätzliche Orientierung sorgt.

Der Vorteil textlicher Kürze führt stellenweise zu inhaltlichen Unsicherheiten. So bedarf die Aussage „Klimaschwankungen der Vergangenheit waren in den tropischen und subtropischen Klimazonen stärker ausgeprägt als in den gemäßigten“ (S. 113) sicherlich einer näheren Erläuterung bezüglich der hier gemeinten Eigenschaften des Klimas.

Vor einer Neuauflage sollten die Qualität der Abbildungen und der in Text und Tabellen stellenweise fehlerhafte Satz verbessert werden. Auch wäre zu überlegen, ob die Gliederung der Bodenfunktionen an gesetzliche Regelwerke (z.B. Bundes-Bodenschutzgesetz) angelehnt werden sollte.

Von den formalen Kritikpunkten abgesehen, stellt die vorliegende Neuauflage eine deutliche Verbesserung zu vorhergehenden Auflagen dar und ist Lesern, die einen schnellen Zugang zur Bodenkunde benötigen, sehr zu empfehlen.

Martin Kehl

Erdkunde Band 61 Heft 4 (2007)

Bespr.: Jahrbuch Naturschutz in Hessen Band 11/2007 top ↑

Die 6. Auflage der Stichwortbücherreihe setzt die kompakte Lehrbuchtradition mit aktualisiertem bodenkundlichen Kenntnisstand fort. Mit dem 29spaltigen Register und seinen mehr als tausend Fachbegriffen ist der Benutzer der Bodenkunde schnell im Text fündig. Mit Hilfe von Textverweisen (Pfeile und Hinweise auf Kapitel) und kursivem Druck lassen sich Querverbindungen, Abbildungen und sachverwandte Textpassagen aufsuchen. Die Abbildungen sind so elementar gehalten, dass sie übersichtlich und einprägsam bleiben. Dabei muss man wohl in Kauf nehmen, dass die eine oder andere Abbildung – auch wenn sie dem Informationsbedürfnis des Lesers genügt – in Beschriftung und Graphik nicht immer befriedigend ausfällt.

Dass sich die Bearbeiter der Fortschreibung und der bodenkundlichen Klassifikation wie der Aspekte einer umweltorientierten Bodenkunde angenommen haben, war i.S. einer Anpassung an den derzeitigen Literatur- und Forschungsstand in der Bodenkunde notwendig.

Damit bleibt die Bodenkunde in Stichworten für die Orientierungsansprüche des Profis wie für die Lern- und Prüfungsanforderungen des Schülers, Fachschülers und Studenten ein wertvolles Kompaktfachbuch.

Gerhard Havelberg

Jahrbuch Naturschutz in Hessen Band 11/2007

Bespr.: der Aufschluss Ausg. 2 März/April 2008 Jg. 59, S. 128 top ↑

Die Bodenkunde in Stichworten ist schon seit langen Jahren eine hilfreiche kurz gefasste Zusammenstellung zum Thema Boden. Das kleine Lehrbuch wurde 1969 von Prof. Dietrich SCHRÖDER konzipiert und bis zu seinem Tode 1988 aktualisiert. Nachfolgend wurde diese Aufgabe von Prof. Winfried BLUM übernommen, überarbeitet und ergänzt. Die nun vorliegende 6. Auflage wurde neu gegliedert und dem internationalen Standard angepasst. Das gut in der Hand liegende Büchlein gliedert sich auf 178 Seiten nach einer Einführung in Kapitel wie Bodenbestandteile, Bodeneigenschaften, Entwicklung der Böden, Einteilung der Böden, Boden in der Umwelt, Boden als Pflanzenstandort und Boden-Informationssysteme.

Das handliche Buch bringt in der Kürze sehr viel Information für einen geringen Preis. Wer sich schnell mit der Thematik vertraut machen möchte kann das Büchlein auch in der Jackentasche immer bei sich führen. Der Inhalt orientiert sich auch am Titel: In Stichworten werden viele Themen dem Leser näher gebracht. Ein ausführliches Lehrbuch kann und will dieses Buch auch nicht ersetzen, es wird voll und ganz der Zweck einer schnellen und übersichtlichen Information erfüllt. Einige Farbabbildungen runden das Bild ab. Die Vorder- und Hinterumschlaginnenseite ist zudem mit je drei farbigen Bodenprofilen ergänzt. Beim Druck ist jedoch anzumerken dass die Farbe rot zu sehr dominiert.

Das Büchlein kann wärmstens allen empfohlen werden, die sich mit diesem Thema beschäftigen, es schlägt einen weiten Bogen von Grundlagen und Hintergründen bis hin zu Umweltthemen.

Durch das handliche Format kann es auch bei allen Gelegenheiten zu Rate gezogen werden. Eine hervorragende Informationsquelle zu kleinem Preis.

Herbert PÖLLMANN, Halle (Saale)

der Aufschluss Ausgabe 2, März/April 2008, Jg. 59

Bespr.: VDLUFA-Mitteilungen Heft 1/2008, S. 19 top ↑

Das kleine Lehrbuch „Bodenkunde in Stichworten" gehört seit nahezu 40 Jahren zur geowissenschaftlichen Fachliteratur an Universitäten und Fachhochschulen. Es wurde von Prof. Dietrich 1, Schröder konzipiert und von ihm bis zu seinem Tode 1988 aktualisiert.

Diese Aufgabe wurde Anfang der 1990er Jahre von Prof. Winfried E. H. Blum übernommen, der zum zweiten Mal eine Neubearbeitung vorlegt Diese zeichnet sich durch Anpassungen an den aktuellen Kenntnisstand vor allem im Bereich der Bodensystematik und Bodenklassifikation sowie in den Kapiteln „Boden in der Umwelt", „Boden-Informationssysteme" und „Geschichte der Bodenkunde". Neben der deutschen fand auch die österreichische Nomenklatur Berücksichtigung. Empfehlenswert wäre bei der nächsten Neuauflage die Übernahme der Maßieinheiten des internationalen Einheitssytems.

Zahlreiche graphische Darstellungen, sowie die vermehrte Aufnahme von farbigen Abbildungen und Tabellen ergänzen und veranschaulichen den Text. Wie bereits in der Vergangenheit eignet sich auch diese Neubearbeitung hervorragend zur Vorbereitung von Prüfungen.

VDLUFA-Mitteilungen Heft 1/2008, S. 19

(Verband Deutscher Landwirtsch. Untersuchungs- u. Forschungsanstalten e.V.)

Bespr.: Zeitschrift für Geomorphologie N.F. 52/3 top ↑

Die aktuelle Auflage des traditionellen Stichwortbuchs zur Bodenkunde wurde über weite Strecken neu strukturiert, zahlreiche Abbildungen erscheinen neu konzipiert oder inhaltlich überarbeitet. Im Gegensatz zu anderen Stichwortbüchern ist das Buch nicht alphabetisch sondern thematisch gegliedert. Der Vorteil dabei ist, dass inhaltliche Zusammenhänge besser vermittelt werden können. Dafür muss der Nutzer bei der Suche nach einem bestimmten Stichwort auf das Register zurückgreifen. Dieses zusammenfassende Werk will und kann natürlich kein bodenkundliches Lehrbuch ersetzen. Dennoch liefert das handliche Buch nicht nur Definitionen. Auch komplexere Sachverhalte werden präzise erläutert und mit Hilfe von Abbildungen und Tabellen gut veranschaulicht. Neu und auf aktuellstem Stand sind die Hinweise zu den rechtlichen Grundlagen des Bodenschutzes in Deutschland sowie auf europäischer Ebene. Nur am Rande berücksichtigt wird dagegen die Substratgenese der Böden. Die aktuelle Gliederung der periglazialen Deckschichten fehlt.

Die Aufnahme der eher unbedeutenden österreichischen Bodenklassifikation ist wohl auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Autor in Wien lehrt. Das Literaturverzeichnis ist leider etwas unausgewogen. So werden zahlreiche Aufsätze des Autors zitiert, während wichtige Studienbücher wie die Bodengeographie von Eitel (1999) oder das Wörterbuch der Bodenkunde von Hintermaier-Erhard & Zech (1997) nicht aufgeführt sind. Die Farbbilder im hinteren Einband hätten besser gemäß der WRB-Klassifikation benannt werden sollen. Den Bodentyp Latosol gibt es schon lange nicht mehr. Das Buch ist vor allem für Studierende geound biowissenschaftlicher Studiengänge ein praktisches und preiswertes Nachschlagewerk, das man auch problemlos ins Gelände mitnehmen kann.

J. Eberle, Stuttgart

Zeitschrift für Geomorphologie N.F. 52/3

Bespr.: Die Erde 1-2/2008 Jg. 139 top ↑

„Truly, it is the soil which makes the world a friendly environment for mankind“. Diesen Satz aus dem Bodenkunde-Lehrbuch von F.A. Fallou (1862) schickt Dietrich Schroeder 1983 der ersten englischsprachigen Auflage der Bodenkunde in Stichworten voraus. Und dies gilt nicht nur generell, sondern auch in Bezug auf die „Bodenkunde in Stichworten“ im Kontext des Lehr- und Lernbetriebs deutscher Ausbildungsstätten. Begonnen hatte alles 1969 mit der deutschen Ausgabe dieses kleinen Lehrbuchs, von dem nun die sechste, gründlich überarbeitete und in Teilen neu gegliederte Auflage vorliegt. Die Bodenkunde in Stichworten zeichnet sich dabei nach wie vor durch die seit der ersten Auflage bestehende glasklare und klassische Gliederung in die Hauptkapitel Bodenbestandteile, Bodeneigenschaften, Bodenentwicklung und Bodenklassifikation aus. Es gelingt so in sehr kondensierter, aber keineswegs oberflächlicher oder gar zu stark vereinfachender Weise, einen Bogen über das allgemeine bodenkundliche Grundlagenwissen zu schlagen. Wie schon in den früheren Ausgaben stützen die ausgezeichneten farbigen Illustrationen dieses Ansinnen maßgeblich, ebenso wie die rot unterlegten Tabellen und Listen, die in der Regel eine Zusammenstellung der wesentlichen Zusammenhänge, Zahlen und Formeln beinhalten. Entsprechend verwundert es nicht, dass die Bodenkunde in Stichworten seit mehr als 30 Jahren zur bodenkundlichen und geowissenschaftlichen Standardliteratur in der Ausbildung an Universitäten, Fachhochschulen und anderen Bildungsstätten gehört. Winfried Blum gebührt mithin großer Dank. Er hat diesen Klassiker seit dem Tode von Dietrich Schröder 1988 fortgeführt und immer wieder akribisch den aktuellen Erkenntnissen und Neuerungen in der Bodenkunde angepasst. In der vorliegenden sechsten Auflage wurde das Buch im Bereich der Bodensystematik und Bodenklassifikation den aktuellen nationalen und internationalen Systemen nachgeführt. Im speziellen Teil glänzt das Kapitel „Boden in der Umwelt“. Mit einem Umfang von 38 Seiten wurde der Bodenökologie besonderes Gewicht verliehen, so dass aktuellen Fragen und Zusammenhängen im Mensch-Umwelt-System Rechnung getragen wird. Im Vordergrund stehen Bodenfunktionen, die Belastung von Böden im Zuge der Bodennutzung und Aspekte des Bodenschutzes. Dem folgt das standortkundlich geprägte agrikulturchemische Kapitel zum Boden als Pflanzenstandort. Den Abschluss bilden in aller gebotenen Kürze die Behandlung der heutzutage allgegenwärtigen Boden-Informationssysteme und ein kurzer Abriss der Geschichte der Bodenkunde. Der Band schließt mit einer Literaturübersicht sowie einem ausführlichen Register. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass mit der vorliegenden, von Winfried Blum in ausgezeichneter Art und Weise neu bearbeiteten Ausgabe ein herausragendes Lernbuch zur Bodenkunde vorliegt, ausgestattet mit ausgezeichneten Graphiken und Tabellen und bestechend durch die klare Gliederung und die Präzision des Inhalts. Das Buch sollte für alle Studierenden bodenkundlicher, geographischer, geoökologischer, geologischer und biologischer, aber auch landschaftsplanerischer und gärtnerischer Disziplinen Pflichtlektüre sein und mithin ein „must-have“ für jede universitäre Bibliothek, insbesondere in den Zeiten der Studiengebühren.

Fallou, F.A. 1862: Pedologie oder allgemeine und besondere Bodenkunde. – Dresden

Thomas Scholten (Tübingen)

Die Erde 1-2/2008 Jg. 139

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort V
1 Einführung 1
1.1 Definition Boden 1
1.2 Bodenfunktionen 2
1.3 Bodenkunde 2

2 Bodenbestandteile 4
2.1 Mineralische Bestandteile 4
2.1.1 Ausgangssubstanzen 4
2.1.1.1 Gesteine und technogene Substrate 4
2.1.1.2 Minerale 7
2.1.2 Prozesse der Umwandlung 10
2.1.2.1 Verwitterung 10
2.1.2.1.1 Physikalische Verwitterung 10
2.1.2.1.2 Chemische und biologische Verwitterung 10
2.1.2.2 Mineralneubildung 13
2.1.2.2.1 Entstehung von Tonmineralen durch Abbau von Glimmern 13
2.1.2.2 Entstehung von Tonmineralen aus Endprodukten der Silikat-
Verwitterung 14
2.1.2.2.3 Entstehung von Oxiden und Hydroxiden 15
2 2.1.3 Neubildungen 16
2.1.3.1 Tonminerale 16
2.1.3.1.1 Zweischicht-Tonminerale (oder 1 : 1-Tonminerale) 16
2.1.3.1.2 Dreischicht-Tonminerale (oder 2 : 1-Tonminerale) 17
2.1.3.1.3 Allophane 21
2.1.3.2 Oxide und Hydroxide 22
2.1.3.3 Wasserlösliche Verbindungen 23
2.1.4 Mineralgehalte 24
2.2 Organische Bestandteile 26
2.2.1 Bodenorganismen 26
2.2.1.1 Bodenflora 27
2.2.1.2 Bodenfauna 29
2.2.1.3 Verteilung im Boden 30
2.2.2 Organische Ausgangssubstanzen 30
2.2.3 Prozesse der Umwandlung 32
2.2.3.1 Zersetzung 33
2.2.3.1.1 Mineralisierung 33
2.2.3.1.2 Humifizierung 34
2.2.4 Huminstoffe 35

2.2.5 Humus-Formen 37
2.2.6 Gehalte und Mengen an organischer Bodensubstanz
38
2.3 Organo-mineralische Verbindungen 40
2.4 Bodenwasser 40
2.4.1 Wasserbindung 41
2.4.1.1 Bindungskräfte 41
2.4.1.2 Wasserkapazität 42
2.4.1.3 Wasserspannung 43
2.4.2 Wasserbewegung 45
2.4.2.1 Bewegung als flüssiges Wasser 45
2.4.2.2 Bewegung als Wasserdampf 46
2.5 Bodenluft 46
2.5.1 Zusammensetzung der Bodenluft 47
2.5.2 Gasaustausch 47

3 Bodeneigenschaften 48
3.1 Physikalische Bodeneigenschaften 48
3.1.1 Körnung und Bodenart 48
3.1.2 Bodengefüge 51
3.1.2.1 Aufteilung des Bodenvolumens 51
3.1.2.2 Gefüge-Formen 54
3.1.2.3 Entstehung der Gefüge-Formen 55
3.1.2.3.1 Koagulation und Peptisation 56
3.1.2.3.2 Schrumpfung und Quellung 56
3.1.2.3.3 Frost-Wirkung 57
3.1.2.3.4 Einfluss des Edaphons 57
3.1.3 Bodendichte und Raumgewicht 58
3.1.4 Bodenkonsistenz 58
3.1.5 Bodentemperatur 59
3.1.6 Bodenfarbe 59
3.2 Physikalisch-chemische Bodeneigenschaften 60
3.2.1 Ionen-Austausch 60
3.2.1.1 Kationen-Austausch 62
3.2.1.1.1 Ursachen des Kationen-Austausches 63
3.2.1.1.2 Austauschvorgang 64
3.2.1.1.3 Einfluss der Ionen-Eigenschaften 66
3.2.1.1.4 Einfluss der Austauscher-Eigenschaften 66
3.2.1.1.5 Einfluss von Äquivalent-Verhältnis und Ionen-Konzentration
in der Lösung 67
3.2.1.1.6 Auswirkung der verschiedenen Einflüsse auf Kationen-Belag
der Austauscher 67
3.3.1.1.7 Theorie des Kationen-Austausches 68
3.2.1.2 Anionen-Austausch 68
3.2.2 pH des Bodens 70
3.2.2.1 Prinzip der pH-Einstellung 71
3.2.2.2 Ursachen der Bodenacidität 72
3.2.2.2.1 Produktion von H-Ionen 72
3.2.2.2.2 Verlust an basisch wirkenden Kationen 73
3.2.2.2.3 pH-Tiefenfunktion 74
3.2.2.3 Bodenpufferung 74
3.2.2.4 Bedeutung des pH-Wertes 76
3.2.3 Redox-Eigenschaften des Bodens 76
3.3 Biologische Bodeneigenschaften 79
4 Entwicklung der Böden 80

4.1 Faktoren der Pedogenese 81
4.1.1 Gestein 81
4.1.1.1 Chemische und mineralische Zusammensetzung 82
4.1.1.2 Gefüge und Körnung 82
4.1.2 Klima 83
4.1.2.1 Wärme 83
4.1.2.2 Wasser 83
4.1.2.3 Kennzeichnung des Klima-Einflusses 84
4.1.3 Relief und Schwerkraft 84
4.1.4 Vegetation 86
4.1.5 Tätigkeit des Menschen 87
4.1.6 Zusammenwirken der Faktoren im Zeitablauf 87
4.2 Prozesse der Pedogenese. 88
4.2.1 Transformationsprozesse 88
4.2.2 Translokationsprozesse 89
4.2.2.1 Salz- und Carbonat-Verlagerung 89
4.2.2.2 Ton-Verlagerung 90
4.2.2.3 Verlagerung organischer Substanzen 90
4.2.2.4 Si-, Al- Fe- und Mn-Verlagerung 91
4.2.2.5 Turbationen (Durchmischungsvorgänge) 92
4.2.2.6 Oberflächen-Verlagerung 93
4.3 Bodenprofil 94
4.3.1 Bodenmerkmale 94
4.3.2 Bodenhorizonte 94
4.3.3 Horizont-Kombinationen und Bodentyp 97
4.4 Bodentyp-Sequenzen 98

5 Einteilung der Böden (Bodenklassifikation) 99
5.1 Klassifikations-Systeme 99
5.1.1 Faktoren-Systeme 99
5.1.2 Merkmals-Systeme 100
5.1.3 Kombinierte Systeme 101
5.1.3.1 Klassifikations-System der Bundesrepublik Deutschland
Arbeitskreis Bodensystematik, 1998, und Ad-hoc-Arbeits-
gruppe Boden, 2005) 101
5.1.3.2 Österreichische Bodensystematik (NESTROY et al. 2000)
102
5.1.3.3 Internationale Bodensystematik (WRB) 102
5.2 Böden Europas 104
5.2.1 Landböden (Terrestrische Böden) 105
5.2.1.1 Rohböden 105
5.2.1.2 Auflagehumusböden und entwickelte A/C-Böden 105
5.2.1.3 Braunerden und Lessivés 107
5.2.1.4 Podsole 107
5.2.1.5 Stauwasserböden und Reduktosole 107
5.2.1.6 Terrae calcis 108
5.2.1.7 Andosole 108
5.2.2 Grundwasserböden (semi-terrestrische Böden) 109
5.2.2.1 Gleye 109
5.2.2.2 Auenböden 109
5.2.2.3 Marschen und Strände 109
5.2.3 Semisubhydrische Böden, Subhydrische Böden
(Unterwasserböden) und Moore 110
5.2.4 Salz- und Natriumböden 112
5.2.5 Anthropogene Böden 112
5.2.5.1 Auftragsböden 112
5.2.5.2 Mischböden 113
5.3 Böden außerhalb Mitteleuropas 113
5.3.1 Böden der warmfeuchten und wechselfeuchten Tropen
und Subtropen 114
5.3.1.1 Warmfeuchte Tropen 114
5.3.1.1.1 Ferralsole 114
5.3.1.1.2 Plinthosole 114
5.3.1.1.3 Nitisole 114
5.3.1.1.4 Acrisole und Lixisole 114
5.3.1.2 Wechselfeuchte Tropen und Subtropen 115
5.3.1.2.1 Vertisole 115
5.3.1.2.3 Planosole 115
5.3.2 Böden der trockenen und wechseltrockenen Zonen 115
5.3.2.1 Kastanoseme 115
5.3.2.2 Arenosole 115
5.3.2.3 Calcisole und Gypsisole 115
5.3.2.4 Durisole 116
5.4 Regionale Verbreitung der Bodentypen 116
5.4.1 Bodengesellschaften 116
5.4.2 Bodenkarten 122

6 Boden in der Umwelt 124
6.1 Umwelt des Menschen 124
6.2 Sechs wichtige Bodenfunktionen 124
6.2.1 Ökologische Funktionen der Böden 124
6.2.1.1 Land- und forstwirtschaftliche Produktionsfunktion 124
6.2.1.2 Filter-, Puffer- und Transformationsfunktion 124
6.2.1.3 Genschutz- und Genreservefunktion 126
6.2.2 Technisch-industrielle, sozio-ökonomische
und kulturelle Funktionen der Böden 127
6.2.2.1 Infrastrukturfunktion 127
6.2.2.2 Rohstofffunktion 127
6.2.2.3 Kulturfunktion 127
6.3 Konkurrenz der Bodenfunktionen als Schlüssel zum
Verständnis der Bodenschutz- und Umweltproblematik 127
6.4 Gefährdung der Bodenfunktionen ­ Bodenverluste
und Bodenbelastungen 129
6.4.1 Bodenentwicklung und Geschichte der Bodennutzung
in Mitteleuropa 129
6.4.2 Bodenverluste durch Infrastrukturmaßnahmen 130
6.4.3 Bodenbelastungen 132
6.4.3.1 Bodenbelastungen durch Luftschadstoffe 133
6.4.3.1.1 Bodenversauerung 135
6.4.3.1.2 Bodenbelastung durch toxische Verbindungen 135
6.4.3.1.3 Bodenbelastung durch radioaktive Stoffe 136
6.4.3.2 Belastungen über Oberflächen- und Grundwässer 136
6.4.3.3 Belastungen durch Land-, Forst- und Abfallwirtschaft 136
6.4.3.3.1 Physikalische Bodenbelastungen 136
6.4.3.3.2 Chemisch-biochemische Bodenbelastungen 136
6.4.4 Gesamtbetrachtung: Bodenverluste, Bodenbelastung 138
6.5 Maßnahmen des Bodenschutzes 139
6.5.1 Bewertung von Bodenverlusten und -belastungen 139
6.5.2 Prinzipien des Bodenschutzes 140
6.5.3 Operationale Umsetzung des Bodenschutzes 140
6.5.4 Europäische Bodenschutzstrategie 142

7 Boden als Pflanzenstandort 144
7.1 Bodenfruchtbarkeit 145
7.2 Wurzelraum 145
7.3 Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt 146
7.4 Nährstoffhaushalt 147
7.4.1 Nährelemente 147
7.4.2 Bindungszustand der Nährelemente 149
7.4.3 Verfügbarkeit der Nährelemente 150
7.4.4 Kennzeichnung des Versorgungszustandes 152
7.5 Bodentyp und Bodenfruchtbarkeit, Bodenbewertung 152

8 Boden-Informationssysteme 155
8.1 Bodeninventur (Bodenkartierung) 155
8.2 Bodenüberwachung (Boden-Monitoring) 155
8.3 Bodeninformationssysteme im Rahmen der Umwelt-
überwachung 156
9 Geschichte der Bodenkunde 158

Literatur 161

Register 165

Farbtafeln Vorderer und hinterer Innendeckel