cover

Christine Embleton-Hamann; Kirsten von Elverfeldt; Margreth Keiler:

Geomorphologie in Stichworten I

Theorie - Methoden - Endogene Prozesse und Formen

2013. 7. neu bearb. Auflage, 190 Seiten, 45 Abbildungen, 5 Tabellen, 13x18cm, 310 g
Language: Deutsch

(Hirt's Stichwortbücher)

ISBN 978-3-443-03121-3, brosch., price: 19.90 €

in stock and ready to ship

Order form

BibTeX file

Keywords

GeomorphologieKarstKüsteStichwortendogenVerwitterung

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Der neu bearbeitete Band I vermittelt alle Kenntnisse und Fähigkeiten der endogenen Dynamik aus den Bereichen Tektonik, Geophysik und Vulkanismus, die für die physische Geographie notwendig sind.

Er liegt nun bereits in 7. Aufl. als vollständige Neubearbeitung vor. Im letzten Jahrzehnt haben sich sowohl das Basiswissen als auch die Methoden der Geomorphologie stark verändert.
Diesen Veränderungen trägt der Band Rechnung, indem er sowohl die wissenschafts- und fachtheoretischen Grundlagen als auch neue Arbeitstechniken modern darstellt und den Zusammenhängen zwischen Prozess, Form und Material größeren Raum gibt. Dies und die knappe, aber präzise Darstellung des umfangreichen Stoffes machen die Geomorphologie in Stichworten zum Kompaktlehrbuch der Wahl.

Der Band richtet sich sowohl an akademische Lehrer als auch an Studierende zum (vertiefenden und/oder ergänzenden) Selbststudium. Aufgrund ihrer Konzeption ist die Geomorphologie in Stichworten nicht mehr nur primär als reiner „Stichwortgeber“ zu verstehen, sondern kann und sollte - wie jedes Lehrbuch - von Anfang bis Ende studiert werden. Ziel ist es, eine umfassende Einführung und ein grundlegendes theoretisches und empirisches Verständnis der Geomorphologie zu vermitteln. Trotz zahlreicher Beispiele ist das Lehrbuch sehr kompakt angelegt.

Ein Sach- und Literaturverzeichnis runden den Band ab.

Alle drei Bände der Geomorphologie in Stichworten (I: Theorie, Methoden, endogene Dynamik; dieses Werk, II: Verwitterung, Abtragung, Talbildung, III: Karst- und Glazialmorphologie, Küsten) gehören seit mehr als 40 Jahren zu den Standardlehrbüchern der Geomorphologie im deutschsprachigen Raum. Dies liegt unter anderem daran, dass die drei Bände der Geomorphologie in Stichworten kontinuierlich überarbeitet werden, um ihrem Anspruch, ständig aktuell zu sein, gerecht zu werden.

Table of Contents top ↑

Inhalt
Vorwort 5
1 Die Geomorphologie: Erkenntnis-, wissenschafts- und fachtheoretische Grundlagen 11
1.1 Erkenntnistheoretische Grundlagen 12
1.1.1 Realismus 12
1.1.2 Antirealismus 13
1.2 Wissenschaftstheoretische Grundlagen 14
1.2.1 Wahrheitsbegriffe 15
1.2.2 Kausalität 16
1.2.3 Theorien, Hypothesen, Modelle 18
1.2.4 Logische Schließverfahren 19
1.3 Fachtheoretische Konzepte, Prinzipien und Hintergrundtheorien 21
1.3.1 Konzepte und Prinzipien 21
1.3.2 Hintergrundtheorien 26
1.4 Fachtheoretische Ausrichtungen 30
1.4.1 Historisch-genetische Geomorphologie 31
1.4.2 Prozessgeomorphologie 32
1.4.3 Geomorphometrie 32
Literatur 33
2 Methoden und Arbeitstechniken 35
2.1 Beobachtung und Experimente in der Geomorphologie 35
2.1.1 Beobachtung -- Einführung, Klassifizierung, Messung 35
2.1.2 Experimente in der Geomorphologie 36
2.2 Arbeitsmethoden und -techniken 39
2.2.1 Auswertung bestehender Daten 40
2.2.2 Feldmethoden 44
2.2.3 Labormethoden 50
2.2.4 Datenanalyse und Modellierung 54
Literatur 59
3 Endogene Prozesse: Grundlagen aus Tektonik und Geophysik 63
3.1 Die wichtigsten tektonischen Strukturen 64
3.1.1 Faltentektonik 65
3.1.2 Bruchtektonik 66
3.2 Das Schwerefeld der Erde 68
3.2.1 Schwerkraft und Schwerebeschleunigung 68
3.2.2 Die Figur der Erde: Geoid und Referenzellipsoid 69
3.2.3 Geoidundulationen 69
3.2.4 Schwereanomalien und ihre Interpretation 71
3.2.5 Isostasie 73
3.3 Seismologie 76
3.3.1 Erdbebenwellen 76
3.3.2 Stärke von Erdbeben 78
3.3.3 Entstehung von Erdbeben 79
3.3.4 Erdbebengebiete 80
3.3.5 Auswirkungen von Erdbeben 81
3.3.6 Erdbebenvorhersage 83
3.3.7 Erkundung der Tiefe durch seismische Wellen 83
3.4. Das Magnetfeld der Erde 85
3.4.1 Eigenschaften des Magnetfeldes der Erde 85
3.4.2 Gesteinsmagnetismus 87
3.4.3 Paläomagnetismus 88
3.5 Der Aufbau der Erde 91
Literatur 94
4 Die größten Formenanlagen der Erdoberfläche 96
4.1 Einleitung: Merkmale des Erdreliefs 96
4.2 Plattentektonik 99
4.2.1 Konzeptionelle Grundlagen der Plattentektonik 99
4.2.2 Platten und Plattengrenzen 101
4.2.3 Driftrichtung und Driftraten 104
4.2.4 Antriebskräfte der Platten 107
4.3 Spreizungsachsen 108
4.3.1 Mittelozeanische Rücken (MORs) 109
4.3.2 Kontinentale Grabenbrüche 111
4.3.3 Vom kontinentalen Graben zur voll entwickelten, divergierenden
Plattengrenze 116
4.4 Subduktionszonen 117
4.5 Gebirgsbildung 121
4.5.1 Ablauf der Gebirgsbildung nach der Geosynklinal-Lehre 121
4.5.2 Ablauf der Gebirgsbildung nach plattentektonischen Vorstellungen 123
4.5.3 Das Anwachsen Europas 129
Literatur 131
5 Vulkanismus 133
5.1 Allgemeine Grundlagen des Vulkanismus 133
5.1.1 Geotektonische Vulkanzonen der Erde 134
5.1.2 Hotspot und Mantelplume Hypothese 137
5.2 Magma 139
5.2.1 Prozesse beim Entstehen und Erstarren von Magma 139
5.2.2 Herkunft und Chemismus der Magmen 140
5.2.3 Einteilung der Magmatischen Gesteine 142
5.2.4 Magmatische Intrusionskörper 144
5.3 Vulkaneruptionen 148
5.3.1 Steuerfaktoren für die Entwicklung einer effusiven oder explosiven
Eruption 148
5.3.2 Klassifikation von Vulkaneruptionen 151
5.4 Förderprodukte und Oberflächenformen des effusiven Vulkanismus 154
5.4.1 Erstarrungsformen der Lava 154
5.4.2 Basaltdecken und Flutbasalte 155
5.4.3 Schildvulkane 160
5.4.4 Staukuppen 161
5.5 Förderprodukte und Oberflächenformen des explosiven Vulkanismus
162
5.5.1 Nomenklatur der explosiven Auswurfsprodukte 162
5.5.2 Pyroklastische Ströme 163
5.5.3 Schlackenkegel 166
5.5.4 Stratovulkane 166
5.5.5 Calderen 169
5.6 Phreatomagmatische Vulkaneruptionen 172
5.6.1 Förderprodukte und Oberflächenformen im Meer oder in Seen 174
5.6.2 Förderprodukte und Oberflächenformen an Land 175
5.7 Geothermalgebiete als vulkanische Begleiterscheinung 178
Literatur 181