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Reinhard Stewig:

Landeskunde von Schleswig-Holstein

2. berichtigte Aufl.

1982. 216 Seiten, 26 Abbildungen, 29 Tabellen, 14x21cm, 330 g
Language: Deutsch

(Geocolleg, Band 5)

ISBN 978-3-443-07005-2, brosch., price: 14.00 €

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Keywords

AgrarwirtschaftStädteGemeindenSoziogeographieWirtschaft

Contents

Kurzbeschreibung top ↑

Nach einer Übersicht über die physische Ausstattung wird Schleswig-Holstein als ein Soziosystem betrachtet, d. h. in seinen gesellschaftlichen, kulturgeographischen und wirtschaftlichen Bezügen: Die Agrarwirtschaft, das Industriepotential heute, der Funktionswandel der Städte und Gemeinden als Ergebnis unterschiedlicher staatlicher und privater Interessen und Ansprüche, die wirtschaftliche Stellung Schleswig-Holsteins bis zur Bedeutung Schleswig-Holsteins als Fremdenverkehrsgebiet.

Inhaltsverzeichnis top ↑

1. ÜBERLEGUNGEN ZUR METHODE UND ZUM INHALT 7
A. Überlegungen zur Methode: das Problem der Länderkunde 7
B. Überlegungen zum Inhalt 13
1. Schleswig-Holstein als Ökosystem 13
2 Schleswig-Holsteins Evolution als Soziasystem 14
3. Schleswig-Holstein als Soziasystem heute 15
II. SCHLESWIG-HOLSTEIN ALS ÖKOSYSTEM: HÜGELLAND, GEEST, MARSCH 18
A. Subsystem Hügelland 18
1. End- und Grundmoränenrelief 19
2. Gemäßigte Ozeanität 23
3. Parabraunerdeböden/Lessive 25
4. Potentielle Buchenwaldvegetation 27
B. Subsystem Geest 27
1. Altmoränen- und Sanderrelief 28
2. Gemäßigte Ozeanität 30
3. Podsolböden und Ortstein 31
4 Potentielle Heide- oder Eichenwaldvegetation 34
C. Subsystem Marsch 35
1. Marschensiet- und -Hochland 36
2. Ausgeprägte Ozeanität 39
3 Altmarsch-und Jungmarschböden 40
4. Potentielle Eschen- und Erlenwaldvegetation 41
D. Hydrosystem westliche Ostsee 42
E. Hydrosystem östliche Nordsee 45
III. SCHLESWIG-HOLSTEINS EVOLUTION ALS SOZIOSYSTEM:
DIE HERAUSBILDUNG DER TRADITIONELLEN AGRARGESELLSCHAFT 45
A. Der Gang der Besiedlung 46
Phase 1: Sammler, Jäger, Fischer 47
Phase 2: Die Anfänge der Seßhaftigkeit 48
Phase 3: Die Herausbildung von Kulturkreisen und Stämmen 50
Phase 4: Die Entsiedlung Schleswig-Holsteins 53
Phase 5: Die Wiederbesiedlung Schleswig-Holsteins 53
Phase 6: Die mittelalterliche Kolonisation 56
Phase 7: Die neuzeitliche Innenkolonisation 59
B. Die Entfaltung der Agrarwirtschaft 63
Phase 1: Die Anfänge der Subsistenzwirtschaft 63
Phase 2: Die genossenschaftliche Agrarwirtschaft des Mittelalters 64
Phase 3: Die Entstehung der Gutswirtschaft und der Leibeigenschaft 65
Phase 4: Die Entstehung der bäuerlichen, individuellen Agrarwirtschaft
und die Aufhebung der Leibeigenschaft 68
C. Entfaltung des Städtewesens 71
Phase 1: Die Anfänge städtischer Siedlungen 71
Phase 2: Die mittelalterliche Stadt in Schleswig-Holstein 74
Phase 3: Die Städte Schleswig-lIolsteins vor dem Feinsetzen des
Industrialisierungsprozesses 76
IV. SCHLESWIG-HOLSTEIN ALS SOZIOSYSTEM HEUTE:
REZEPTIONSRAUM DES INDUSTRIALISIERUNGSPROZESSES 81
A. Schleswig-Holstein demographisch: Bevölkerungsreservoir
für die Ballungsgebiete Deutschlands? 83
1. Rahmenkonzeption 83
2. Die Bevölkerungsentwicklung in Schleswig-Holstein seit der
Mitte des 19. Jahrhunderts: Geburten- und Sterberate mit typischen
Verlaufskurven eines Industrielandes 84
3. Zur Frage der Abwanderung der Bevölkerung aus
Schleswig-Holstein 89
B. Schleswig-Holstein agrarwirtschaftlich. Produktionsraum von
Nahrungsmitteln für die Bevölkerung der Ballungsgebiete Deutschlands? 93
1. Rahmenkonzeption und Begriffsklärung 93
2. Der Faktor Ökosystembedingungen: Potential für Ackerbau
und Viehwirtschaft 97
3. Der Faktor historische Vorgabe: vergleichsweise günstige
Betriebsgrößenstruktur und Anerbenrecht 100
4. Der Faktor Arbeit: variantenreiche Arbeitsverfassung und
agrarsoziale Struktur 104
5. Der Faktor Agrartechnik: die Agrartechnik eines Industrielandes 108
6. Der Faktor Kapital: von arbeitsintensiver zu kapitalintensiver
Agrarwirtschaft 110
7. Der Faktor Wirtschaftsordnung: Marktorientierung und
Privateigentum 112
8 Das System Agrarwirtschaft im Hügelland Schleswig-Holsteins I 19
9. Das System Agrarwirtschaft auf der Geest Schleswig-Holsteins 121
10. Das System Agrarwirtschaft in der Marsch Schleswig-Holsteins 124
C Schleswig-Holstein industriewirtschaftlich. Ergänzungsraum der
Industrieproduktion in den Ballungsgebieten Deutschlands? 127
1. Rahmenkonzeption und Begriffsklärung 127
2. Der Faktor Rohstoffe: partielle Armut an traditionellen
Rohstoffen 132
3. Der Faktor Energie: partielle Armut an traditionellen
Primärenergieträgern 135
4. Der Faktor Arbeit: die Arbeitskräfte eines Industrielandes nach
Ausbildungsstand und Lohnniveau 137
5. Der Faktor Produktionstechnik: die Produktionstechnik eines
Industrielandes 139
6. Der Faktor überregionale Lagebeziehungen: wirtschafts- und
militärstrategische Industrialisierungsimpulse 140
7. Der Faktor Kapital: unterschiedlich kapitalintensive Industrie-
zweige - Agrarindustrie und Schiffbau 142
8. Der Faktor Markt: Industrieproduktion für nahe und ferne
Märkte 144
9. Das System Industriewirtschaft am Standort der Küstenstädte
Schleswig-Holsteins 146
10.Das System Industriewirtschaft am Standort der Siedlungen
des Binnenlandes Schleswig-Holsteins 148
D. Schleswig-Holstein fremdenverkehrswirtschaftlich: Freizeitraum
für die Bevölkerung der Ballungsgebiete Deutschlands? 150
1 Rahmenkonzeption und Begriffserklärung 150
2. Der Faktor natürliches Angebot: Meeresstrand und kurze Saison 153
3 Der Faktor anthropogenes Angebot: variantenreiche Beherbergungsstruktur 155
4. Der Faktor Distanz: nahe und ferne Herkunftsräume der Nachfrager 160
5. Der Faktor Zeit: jahreseinmaliger, langer bis jahresmehrmaliger,
kürzerer Aufenthalt 163
6. Der Faktor Sozialstruktur: viele Nachfrager der mittleren
sozialen Schichten, wenige der oberen 165
7. Der Faktor Markt: die Konkurrenzsituation Schleswig-Holsteins
im Kreise anderer Ziele der Nachfrager 166
8 Das System Fremdenverkehrswirtschaft an der Ostseeküste
Schleswig-Holsteins 168
9. Das System Fremdenverkehrswirtschaft an der Nordseeküste
Schleswig-Holsteins 171
10. Das System Fremdenverkehrswirtschaft im Binnenland
Schleswig-Holsteins 173
E. Schleswig-Holstein siedlungsstrukturell: Dominanz der zentralen
Orte, Unterrepräsentanz der Ballungsgebiete? 174
1. Rahmenkonzeption und Begriffsklärung 174
2. Der Faktor Agrarwirtschaft Agrargemeinden in Schleswig-Holstein 178
3 Der Faktor Industriewirtschaft: ländliche Industriegemeinden
und industriewirtschaftliche Teilfunktionen städtischer Siedlungen 180
4 Der Faktor Fremdenverkehrswirtschaft: ländliche Fremdenverkehrsgemeinden
und städtische Siedlungen des Fremdenverkehrs 185
5 Der Faktor Zentralität: die Hierarchie der zentralen Orte in
Schleswig-Holstein 187
6. Der Faktor Deglomeration: ländliche Wohngemeinden und die
Ausstrahlungen Hamburgs 192
7. Der Faktor Transitverkehr: die geringe siedlungsstrukturelle
Bedeutung des überregionalen Verkehrs 196
8. Die Typen der ländlichen Siedlungen in Schleswig-Holstein 197
9. Die Klein- und Mittelstadt in Schleswig-Holstein 202
10. Die Großstadt in Schleswig-Holstein 205
F. Schleswig-Holstein sozialstrukturell: Dominanz der Dienstleistungsberufe,
der Handwerker und Bauern, Unterrepräsentanz der Industriebeschäftigten? 209
1. Rahmenkonzeption 209
2. Die wirtschaftliche Gliederung der Bevölkerung Schleswig-Holsteins 210
Verzeichnis der Tabellen 216