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Wolfgang Weischet:

Regionale Klimatologie Teil 1

Die Neue Welt: Amerika - Neuseeland - Australien

[Regional climatology, Part 1. The New World: USA - New Zealand - Australia]

1996. 468 Seiten, 45 Abbildungen, 38 Tabellen, 7 Karten, 17x23cm, 1180 g
Language: Deutsch

(Studienbücher der Geographie)

ISBN 978-3-443-07107-3, gebunden, price: 39.80 €

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Keywords

KlimatologieNeue WeltKlimaMeteorologie

Contents

Beschreibung top ↑

Das Werk wendet sich in erster Linie an Studierende der Geowissenschaften, an Dozenten und Lehrer der Universitäten und Oberschulen, aber auch an naturwissenschaftlich interessierte Reisende. Es soll Einsichten in die erfahrbaren Charakteristika des Klimas in unterschiedlichen Lebensräumen des Menschen vermitteln, soll darlegen welche Rolle das Klima bei der natürlichen Ausstattung der Räume spielt, wieso es die Lebensumstände in diesem mitbestimmt und welche Voraussetzungen es für die wirtschaftlichen Aktivitäten bietet. Es soll aber auch die Genese der wichtigsten Klimaeigenschaften und die Witterungsabläufe verständlich machen.

Nordamerika: Klimate als Ergebnis geographischer Lagebedingungen und eines Kontrastprogrammes der außertropischen Zirkulation - Die Winterklimate - Frühjahrsklimate - Sommer- und Herbstklimate
Mittelamerika: Klimate unter maritimer Passatströmung - Mexiko, randtropischer Ansatz der Mittelamerikanischen Landbrücke - Die ozeanisch geprägten Tropen auf der Mittelamerikanischen Landbrücke
Südamerika: Klimate zwischen Subantarktis und Nordtropen - Die sommerkühlen und wintermilden Windklimate der hohen Mittelbreiten - Die Subtropen und der Übergang zu den sommerkühlen Windklimaten - Das Klima der südamerikanischen Tropen
Neuseeland: Südhemisphärisch-ozeanisches Subtropenklima Australien: Inselkontinent beiderseits der subtropisch-randtropischen Trockenachse
"In Zeiten, wo permanent über Klimaveränderungen diskutiert wird, machte sich das Fehlen einer grundlegenden Regionalen Klimatologie besonders schmerzlich bemerkbar. In gediegener Sprache liegt nun eine echte Klimageographie im besten Sinne vor; denn es gelingt dem Autor überall, die Brücke von den nüchternen Klimadaten zu den Natur- und Kulturräumen zu schlagen. Die Genese der wichtigsten Klimaeigenschaften in ihrer räumlichen und jahreszeitlichen Differenzierung als Konsequenz von Strahlungshaushalt, atmosphärischer Zirkulation sowie ozeanischen, kontinentalen und orographischen Einflüssen wird dargelegt. Das Aufzeigen von klimaökologischen Wechselbeziehungen steht dabei im Mittelpunkt. Die meist auf persönlicher Anschauung basierende Kenntnis der Länder wird durch umfangreiche Literaturbezüge untermauert. Basis des Buches sind sieben Klimadiagrammkarten im Anhang, die aufgrund ihrer Informationsdichte aber eines intensiven Studiums bedürfen."
Endlicher, Geographische Rundschau

Inhaltsverzeichnis top ↑

I Nordamerika
Ergebnis geographischer Lagebedingungen und eines Kontrastprogrammes
der außertropischen Zirkulation
1 Einführende Übersicht
1.1 Geographische Lagebedingungen 19
1.2 Die Lage im Rahmen der Allgemeinen Zirkulation der Atmosphäre 22
1.3 RegionalPlimatologische Übersicht 24
1.3.1 Vorgaben in der Literatur 24
1.3.2 Strahlungsklimatische Regionalisierung 26
1.3.3 Die hygrisch-klimatologische Großgliederung 27
1.3.3.1 Der Pazifische Westen 27
1.3.3.2 Der Kontinentale und Atlantische Osten 30
1.3.4 Der zonale Wandel zwischen winterlichen Regen-, Regen/Schnee-
und Schnee-Klimaten im östlichen Tiefland 33
1.3.5 Die Bedingungen im wintermilden Süden der USA 37
1.3.6 Das Trockengebiet der Great Plains vor dem Ostrand der Rocky
Mountains 38
2 Die Winterklimate
2.1 Stromlinien, mittlere Luftmassenverteilung und Fronten im Winter 42
2.1.1 Methodische Grundlagen 42
2.1.2 Die Situation im Frühwinter (November) 43
2.1.3 Die Situation im Hochwinter (Februar) 47
2.1.4 Die dynamisch-klimatologisch wichtigen Umstellungen der
Zirkulation im Winter und ihre Konsequenzen 51
2.2 Synoptisch-klimatologische Darstellung des Winterablaufs in der
Grenzzone des boreal/temperierten Winterwechsels 55
2.3 Klimageographische Unterschiede des kontinentalen Winters zwischen
dem Gebiet des boreal/temperierten Winterwechsels und dem Gebiet
kontinental-arktischen Schneedecken-Winters 60
2.3.1 Wisconsin-Winter 61
2.3.2 Der Einfluß der Großen Seen 61
2.3.3 Schnee, Frost und Windchill in Manitoba 65
2.3.4 Winter unter Chinook-Einfluß in Alberta 67
2.3.5 Der extreme Winter außerhalb der Ökomene im NW-Territory 70
2.4 Die Bedeutung von Schnee und Schneedecke in den Lebensräumen des
Pazifischen Westens 72
2.4.1 Die ozeanisch/kontinentale und hypsometrische Differenzierung
in den kanadischen Rockies 73
2.4.2 Schnee und Schneedecke der Sierra Nevada als Lebensgrundlage
Zentralkaliforniens 74
2.4.3 Schnee in den Rocky Mountains von Colorado als Absicherung
Südkaliforniens und des Gebietes um Denver/Colorado 78
Literatur Nordamerika, Übersicht und Winter 80
3 Frühjahrsklimate
Vorbemerkung 84
3.1 Luftströmungen und Frontalzonen im Frühjahr 84
3.2 Das Frühjahrsklima polwärts der Polarfront als Hauptluftmassengrenze 87
3.2.1 Pazifische Küste und Rocky Mountains in Kanada 87
3.2.2 Die Prärieprovinzen 88
3.2.3 Der Osten Kanadas 95
3.2.4 Die USA-Staaten im zentralen Teil des Kontinents (Nord- und
Süd-Dakota, Minnesota) 101
3.2.5 Die nördlichen atlantischen Staaten (Maine bis Connecticut) 103
3.2.6 Das Gebiet im Bereich der Großen Seen im "Upper Midwest" 104
3.3 Das Frühjahrsklima äquatorwärts der Polarfront als
Hauptluftmassengrenze 108
3.3.1 Regionale Differenzierung in den zentralen und östlichen Tiefländern 108
3.3.2 Das Gebiet maximaler Frühjahrsregen am Nordrand der Subtropen 111
3.3.3 Das Frühjahr in Florida 116
3.4 Die Frühjahrsbedingungen im pazifischen Westen und im Gebiet der
Rocky Mountains 118
3.4.1 Der Pazifische Nordwesten der USA (Washington, Montana,
Oregon und Idaho) 118
3.4.2 Der Pazifische Südwesten 124
3.4.2.1 Abgrenzung gegen das kontinentale Innere 124
3.4.2.2 Nord- und Mittelkalifornien 125
- Die Längssenke 125
- Das Küstengebiet 129
3.4.2.3 Südkalifornien 132
3.4.3 Die kontinentalen Hochplateaus und Gebirge zwischen Sierra
Nevada und Rocky Mountains (Nevada, Utah, West-Colorado,
Arizona, New Mexico) 137
Literatur Nordamerika, Frühjahr 146
4 Sommer- und Herbstklimate
4.1 Luftströmungen und Frontalzonen im Sommer 151
4.2 Sommerwitterung im Kern des Kontinentes (South Minnesota,
North Iowa, South Dakota) 157
4.3 Thermische Sommerbedingungen 159
4.3.1 Großräumiger Vergleich 159
4.3.2 Hitze und Schwüle als charakteristische Sommerphänomene 161
4.3.2.1 Die Bemessungsgrundlagen 161
4.3.2.2 Die mittlere Verteilung des Comfort-Index für Hochsommertage
(nach Terjung, 1966) 163
4.3.3 Der Hochsommer im zentralen Tiefland der USA 165
4.3.4 Die Sommerbedingungen im Atlantischen Nordosten 167
4.3.5 Die subtropischen Atlantikstaaten 170
4.3.6 Der Sommer im pazifischen Südwesten 172
4.3.7 Der Sommer in den kontinentalen Hochplateaus und Gebirgen 174
4.4 Die Sommerniederschläge ostwärts der Rockies, extreme Unterschiede
und ihre Folgen 176
4.4.1 Statistisch-klimatologische Unterschiede der Besonderheiten
nordamerikanischer Sommerniederschläge 176
4.4.2 Flash Mods und Sommerhochwasser im kontinentalen Innern 179
4.4.2.1 Hydrometeorologische Bedingungen für flash floods 182
4.4.2.2 Hydrometeorologische Bedingungen der Sommerhochwasser 183

4.4.3 Gewitter und Hagel 184
4.4.4 Trockenperioden und Dürren im Herzen des Kontinents 186
4.5 Regionale Ubersicht des Sommer-Herbst-Uberganges 190
4.6 Die Sommer/Herbst-Veränderung in den Gliedern der Zirkulation 192
4.7 Der Herbst im Vorzugsklima rund um den Südteil der Great Lakes 194
4.8 Tropische Wirbelstürme und Hurricanes 196
Literatur Nordamerika, Sommer und Herbst 200
II Mittelamerika
Klimate unter maritimer Passatströmung
1 Mexiko, randtropischer Ansatz der Mittelamerikanischen Landbrücke
1.1 Die planetarischen und orographischen Rahmenbedingungen 205

1.2 Die atmosphärischen Zirkulationsglieder im Überblick 207
1.3 Der Einfluß der orographischen Bedingungen auf die atmosphärischen
Zirkulationsglieder
1.3.1 Thermische Konsequenzen 210
1.3.2 Hygrische Konsequenzen 213
1.4 Die Klimaregionen 216
1.4.1 Die tropischen Tieflandsregionen 216
1.4.2 Die tropischen Hochlandsregionen 217
1.4.3 Das außertropische Hochland 223
1.4.4 Das subtropische Tiefland am Golf von Mexiko 223

1.4.5 Die subtropische Trocken- und FluLoasenregion des pazifischen
Nordwestens 224
1.5 Wirbelstürme und Hurricanes als gefürchtete Mitgift aus der tropischen
Zirkulation 225
2 Die ozeanisch geprägten Tropen auf der Mittelamerikanischen Landbrücke
2.1 Lage in der Allgemeinen Zirkulation 227
2.2 Die thermischen Bedingungen 228
2.3 Die hygrischen Bedingungen 230
2.3.1 Die regionale Verteilung der Niederschläge 230
2.3.2 Struktur der Niederschläge, zeitliche und räumliche Variabilität
und mögliche Ursachen 237
3 Die Großen und Kleinen Antillen, tropische Inseln mit großen
lokalklimatischen Unterschieden
3.1 Die Troffen Antillen 242
3.1.1 Klima der Trockenzeit während des Nordwinters 242
3.1.2 Klima der sommerlichen Regenzeit 245
3.1.3 Hvgroklimatische Unterschiede auf den einzelnen Inseln 248
3.1.4 Die Jahr-zu-Jahr-Variabilität 250
3.2 Die Kleinen Antillen 251
3.2.1 Die thermischen Bedingungen 251
3.2.2 Die hygrischen Bedingungen 253
3.2.3 Lokalklimatische Unterschiede auf den Inseln 254
3.2.4 Tageszeitliche Klimadifferenzierung 256
3.2.5 Die Inseln unter dem Winde 259
3.3 Tropische Zyklonen (tropische Wirbelstürme, Hurricanes) 260
Literatur Mexiko, Mittelamerikanische Landbrücke und Karibik 262
III Südamerika
Klimate zwischen Subantarktis und Nordtropen
1 Die sommerkühlen und wintermilden Windklimate der südhemisphärischen
hohen Mittelbreiten
1.1 Die geographischen Rahmenbedingungen 272
1.2 Klimaeffekte und die ökologisch entscheidenden Klimadaten 274
1.2.1 Die thermischen Bedingungen 274
1.2.2 Wind und Windwirkung 279
1.3 Zur Witterungs- und dynamischen Klimatologie der südhemisphärischen
hohen Mittelbreiten 281
1.3.1 Witterungs- und Wetterablauf im Spiegel des Temperaturganges 284
1.3.2 Dynamisch-klimatologische Begründung der speziellen Bedingungen
in der südhemisphärischen zyklonalen Westwinddrift 286
1.4 Die Niederschlagsbedingungen und Bewölkungsverhältnisse 292
Literatur Südamerika, Windklimate 294
2 Das Klima in den südamerikanischen Subtropen und im Übergangsbereich
zu den sommerkühlen Windklimaten der südhemisphärischen hohen
Mittelbreiten
2.1 Die planetarischen Lagebedingungen 298
2.1.1 Strahlungsklimatische Charakteristika 298
2.1.2 Die geographischen und ozeanographischen Rahmenbedingungen 300
2.1.3 Rahmenbedingungen der Allgemeinen Zirkulation 303
2.1.4 Dynamisch-klimatologische Großräume 312
2.2 Grundzüge der großräumigen Niederschlagsverreilung 313
2.3 Die thermischen Bedingungen im Überblick 316
2.3.1 West- und Ostküste im Vergleich 316
2.3.2 Das Landesinnere auf der Kordillerenwestseite 318
2.3.3 Der subtropische Osten 321
2.3.4 Schwüle 322
2.3.5 Einfluß des Gebirgsreliefs 323
2.3.6 Ostpatagonien 324
2.4 Klimageographische Regionalisierung und Charakterisierung 325
2.4.1 Die Großregionen und ihre Untergliederung 325
2.4.2 Die Regionen im ganzjährigen Einflußbereich der
Westwindzirkulation der hohen Mittelbreiten
Der Kleine Süden Chiles; Der Große Süden Ostpatagoniens; Nordostpatagonien 327

2.4.3 Die Regionen im Zwischengebiet von südpazifischer und
südatlantischer Antizyklone
Zentralzone und Kleiner Norden Chiles. Nordchilenische Wüste.
Der südöstliche Punablock und die Pampinen Sierren.
Das Zentrale Tiefland. Bergland von Südbrasilien 331

Literatur Südamerika, Subtropen 344
3 Das Klima der südamerikanischen Tropen
3.1 Grundregeln und Überblick 348
3.1.1 Lagebedingungen und ihre Konsequenzen 348
3.1.2 Großräumige thermische Klimadifferenzierung 350
3.1.3 Thermische Vertikalgliederung und tropische Höhenklimate 351
3.1.4 Außergewöhnliche Kaltlufteinbrüche 355
3.1.5 Die hygrischen Bedingungen 356
3.1.5.1 Niederschlagsgenese 356
3.1.5.2 Niederschlagsstruktur 358
3.1.5.3 Der Einfluß des Andenkörpers auf die Niederschlagsstruktur 362
3.2 Die Klimaregionen im tropischen Südamerika 364
3.2.1 Das Äquatorialklima 365
3.2.1.1 Das Äquatorialklima auf der Pazifikseite Kolumbiens 366
3.2.1.2 Das immerfeuchte Äquatorialklima im westlichen
Amazonasbecken 367
3.2.1.3 Das passarisch beeinflußte Äquatorialklima im östlichen
Amazonasbecken 369
3.2.2 Das Klima der wechselfeuchten äußeren Tropen 370
3.2.2.1 Die Ausdehnung der nord- und südhemisphärischen
äußeren Tropen 372
3.2.2.2 Die schwül-feuchten Guyana-Länder 373
3.2.2.3 Das wechselfeuchte Bergland von Guyana 375
3.2.2.4 Wechselfeuchte äußere Tropen Venezuelas 375
3.2.2.5 Die südhemisphärischen wechselfeuchten Tropen 376
3.2.2.6 Das Küsten- und Trockengebiet Nordost-Brasiliens 378
3.2.2.7 Dürrekatastrophen (secas) des Noreste Brasiliens 381
3.3 Die hygrischen Bedingungen über den tropischen Anden 383
3.3.1 Grundregeln des zonalen und hypsometrischen Wandels 383
3.3.2 Das Klima über dem Zentralandenblock 387
3.4 Das Klima im pazifischen Vorland der Kordillere in Niederecuador und
in Peru 391
Literatur Südamerika, Tropen 401
IV Neuseeland
Südhemisphärisch-ozeanisches Subtropenklima
1 Klimabeeinflussende Rahmenbedingungen
1.1 Lage in den Strahlungsgürteln 407
1.2 Klimatographie von Mittel-Neuseeland 408
1.3 Synoptisch-klimatologische Grundlagen 410
1.4 Klimabeeinflussende Reliefbedingungen 416
2 Klimaregionen der Südinsel
2.1 Das Gebirgsklima der Südinseln 418
2.2 Das Wetterwandische Klima des äußeren Südens 419
2.3 Das Luvseiten-Klima des Gebirgswestvorlandes 420
2.4 Das Leeseiten-Klima der Canterbury-Ebene 421
2.5 Die Becken- und Berglandklimate Zentral-Otagos 423
3 Klimaregionen der Nordinsel
3.1 Das Klima der zentralen Bergländer der Nordinsel 425
3.2 Das subtropische Ostseitenklima der Nordinsel 425
3.3 Der "winterlose Norden" 426
Literatur Neuseeland 426
V Australien
Inselkontinent beiderseits der subtropisch-randtropischen
Trockenachse
I Klimabeeinflussende Lagebedingungen und orographische Gliederung
2 Regionale Klimadifferenzierung im Überblick
2.1 Das subtropische Südaustralien 436
2.2 Das randtropische Nordaustralien 438
3 Dynamisch-klimatologische Grundlagen der Klimagestaltung
3. 1 Die allgemeinen Regeln 441
3.2 Die Situation im Südsommer (Dezember bis Februar) 443
3.3 Tropische Zyklonen 446
3.4 Die Situation im Winter (Juni bis August) 447
4 Das Problem der Wasserbilanz und deren regionale Differenzierung
4.1 Die regionalen Unterschiede im Verhältnis von Niederschlag und
Verdunstung 450
4.2 Niederschlagsvariabilität und Dürren 452
Literatur Australien 455
Register 458