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Wolfgang Weischet; Wilfried Endlicher:

Einführung in die Allgemeine Klimatologie

2012. 8. durchgesehene Auflage, 342 Seiten, 109 Abbildungen, 13 Tabellen, 1 Tafel, 14x21cm, 510 g
Language: Deutsch

(Studienbücher der Geographie)

ISBN 978-3-443-07148-6, brosch., price: 29.00 €

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KlimawandelphysikalischAthmosphäreMeteorologieMesoklima

Contents

Bespr.: UmweltMagazin Juni 2008, S. 76 top ↑

Das Lehrbuch dient Geografen, Geografiestudenten und anderen Interessenten als Einführung in die physikalische Betrachtungsweise der Allgemeinen Klimatologie. Die siebte, vollständig bearbeitete Auflage berücksichtigt neue Einsichten der Forschung über den antrophogen induzierten Klimawandel. Zwei neue Kapitel zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen der ablaufenden Prozesse wurden ebenso wie ein Kapitel zum Stadt- und Geländeklima hinzugefügt. Bei den gesicherten klimatologischen Sachverhalten gibt es einige wenige Kürzungen und Ergänzungen sowie Überarbeitungen der Abbildungen. Eine Einleitung mit Definitionen und Ausführungen zum Klima als System sind den Ausführungen vorangestellt. Erweitert findet der Leser im hinteren Teil das Literaturverzeichnis, Internetquellen sowie ein Verzeichnis von Maßeinheiten und Umrechnungsformeln.

UmweltMagazin Juni 2008, S. 76

Bespr.: Austria Nachrichten Juli-Sept. Folge 3/08 S. 18 top ↑

Dieses Lehrbuch zur Einführung in die physikalische Betrachtungsweise der allgemeinen Klimatologie hat sich in der geographischen Fachwelt den Rang eines Standardwerkes der Klimatologie erworben.

Die 7., vollständig neu bearbeitete Auflage berücksichtigt neue Einsichten der Forschung über den anthropogen induzierten Klimawandel. Zwei neue Kapitel zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen der ablaufenden Prozesse wurden ebenso wie ein Kapitel zum Stadt- und Geländeklima hinzuzgefügt. Bei den gesicherten klimatologischen Sachverhalten, also dem weitaus größten Teil des Buches, wurden einige wenige Kürzungen und Ergänzungen sowie Überarbeitungen der Abbildungen vorgenommen.

Austria Nachrichten Juli-Sept. Folge 3/08 S. 18

Bespr.: VDLUFA-Mitteilungen Heft 1/2008, S. 19 top ↑

Das Lehrbuch zur Einführung in die physikalische Betrachtungsweise der „Allgemeinen Klimatologie" zählt in der geographischen Fachwelt zu den Standardwerken der Klimatologie. Die Notwendigkeit zur Anpassung des Inhalts an den aktuellen Stand der Wissenschaft hat eine weitere Auflage erforderlich gemacht. Die Einleitung „Das Klima mit seinen Raum- und Zeitdimensionen" bildet den neuen Einstieg in die Darlegung der gesicherten klimatologischen Sachverhalte im Hauptteil des Buches, der sich auf die in der Atmosphäre ablaufenden Prozesse konzentriert, Forschungsergebnisse über den anthropogen induzierten Klimawandel finden sich in den angefügten Kapiteln „Atmosphärische Gefahren" und „Der Klimawandel - das größte Umweltproblem des 21. Jahrhunderts". Ein weiteres zusätzliches Kapitel bildet „Mesoklima: Stadt- und Geländeklima". Sinnvolle Ergänzungen am Schluss des Buches bilden ein Verzeichnis von Maßeinheiten und Umrechnungsformeln sowie eine Liste von Internetadressen.

Die Klimatologie hat sich zu einem interdisziplinären Fachgebiet entwickelt, sodass sich dieses Lehrrauch nicht nur an Studierende und Absolventen der Meteorologie, Geographie, Forst- und Agrarwissenschaften sondern unter anderem auch an Geologen, Biologen, Chemiker und Mediziner wendet. Der Blick sollte dabei nicht nur auf die in der Gegenwart ablaufenden, klimarelevanten Prozesse, sondern ebenfalls auf die Vergangenheit des Klimas und vor allem auf seine Zukunft gerichtet sein.

VDLUFA-Mitteilungen Heft 1/2008, S. 19

Verband deutscher Landwirtsch. Untersuchungs- u. Forschungsanstalten e.V.

Bespr.: Forstliche Mitteilungen 10/2008 top ↑

Ein Studienbuch mit Klassikercharakter. Das Thema selbst gewinnt ständig an Bedeutung. Wer eine solide, gründliche Einführung sucht, findet hier die Informationen zum Klima als System, den einzelnen Klimaelementen, wie der Strahlung, der Temperatur, dem Luftdruck, dem Niederschlag und dem Wind, den allgemeinen Vorgängen in der Atmosphäre, den Stadt- und Geländeklimaformen, den Gefahren aus der Atmosphäre und natürlich auch zum Klimawandel.

Forstliche Mitteilungen 10/2008

Bespr.: Info-Bulletin Nr. 35 top ↑

Das Buch ist genau das, was der Titel verspricht: Eine Einführung in die Klimatologie. Für die neue Auflage wurde sie von den Autoren überarbeitet und den Fortschritten und neuen Einsichten in diesem Wissenschaftszweig angeglichen. Die Fakten des menscheninduzierten Klimawandels und die naturwissenschaftlichen Grundlagen der diesbezüglich ablaufenden Prozesse finden sich in zwei erstmals angefügten Kapiteln. Das Buch ist ein Studienbuch, und so ist keine Leseleicht-Lektüre zu erwarten. Allerdings fragt man sich schon, ob denn die Sprache für Geografiestudenten verständlich ist. Dem unstudierten Auge kommt sie arg hölzern und trocken vor, auch im Vergleich mit verwandter Literatur. Aus den beigefügten, überfrachteten Grafiken wird meist nur eines klar: Klimatologie ist kompliziert. In jedem Fall ist den Studenten und Klimatologen zu wünschen, dass die nächste Auflage mit etwas mehr Elan aufwartet.

Info-Bulletin Nr. 35

Luzerner Stiftung f. Umweltinformation

Bespr.: Mitteil. d. Verb. d. dtsch. Höhlen- u. Karstforscher Nr. 4/2008 top ↑

Im Rahmen des anwachsenden wissenschaftlichen Interesses an der Höhlenklimatologie, an speläologisch-klimatologischen Fragestellungen im Hinblick auch auf die öffentliche Diskussion zum Klimawandel und dessen Richtung ist ein genaues Wissen um das Klima notwendig. Da das Klima in Höhlen eng mit dem Außenklima verknüpft ist und schon leichte Höhlenklimaänderungen als Reaktionen auf geänderte Außenklimata nachgewiesen werden können, ist es dringend notwendig die Verfahren der Bearbeitung und Messwerterhaltung aus der Höhlenluftsäule genau kennen zu lernen.

Die Klimatologie ist eine Raumwissenschaft, die die Wettererscheinungen eines Raumes beschreibt. Klimarelevante Prozesse laufen dabei nicht nur in der Gegenwart ab, sondern auch in Vergangenheit und Zukunft sind die klimarelevanten Prozesse eng mit dem Raum und der Zeit verknüpft. Sie wirken stark auf den Menschen ein und sind ein wichtiger Umweltfaktor. Die Verf. bearbeiten das Klima mit seinen Raum- und Zeitdimensionen, beginnen bei der Sonne als Energiequelle, beschreiben die Zusammensetzung und Gliederung der Atmosphäre, die solaren und terrestrischen Strahlungsströme mit dem Treibhauseffekt der Atmosphäre. Strahlungsbilanzen, Energiebilanzen, Lufttemperatur und deren Verteilung in der Atmosphäre, der Luftdruck, die Luftdruckunterschiede und die Entstehung von Winden, der Wasserdampf, die vertikalen Luftbewegungen, Wolken und Niederschlag, das Makro- und Mesoklima werden beschrieben. Letzteres beschreibt Stadt- oder Geländeklima. Höhlenklimatologie ist hier somit das Mikroklima der Höhle im Mesoklima seines Geländeumfeldes.

Abschließend wird der Klimawandel als größtes Umweltproblem des 21. Jahrhunderts diskutiert.

Ein Literaturverzeichnis, ein Verzeichnis von Internetadressen, Maßeinheiten und Umrechnungsformeln und ein Sachregister runden dieses Lehr- und Nachschlagebuch ab.

Dieses Buch ist sehr geeignet für alle, die sich mit den Aspekten der Klimatologie beschäftigen, sei es für Speläologen (Höhlenklimatologie), Geowissenschaftler (Paläoklimatologie, Glaziologie), Historiker („jüngere“ Klimageschichte), Politologen (Klimapolitik), Wirtschaftswis senschaftler, Biologen, Atmospärenchemiker, Ozeanographen nebst den Studenten dieser Fachgebiete und viele mehr. Ein Muss für jeden, der am Klima und an unserer Zukunft interessiert ist.

Stephan Marks

Mitteilungen des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.v. München, Nr. 4/2008, Jg. 54, 4. Quartal, S. 125

Bespr.: Forst und Holz 63 Heft 7/8 (2008) top ↑

Ein Standardwerk, neu von Endlicher aufgelegt und intensiv bearbeitet. Fast die Hälfte der zitierten Quellen ist jünger als 1995. Das Lehrbuch vermittelt Einsichten in die physikalischen Grundlagen und die atmosphärischen Prozesse. Die Darstellung des gesicherten klimatologischen Wissens nimmt den größten Teil des Textes in 15 Kapiteln ein. Sie sind gut gegliedert und zusätzlich durch einen Index erschlossen. Klare Sachverhalte und Rückverweise erleichtern tieferes Eindringen. Die Grafiken sind sehr kompakt, teilweise recht klein und leider nur schwarz-weiß. Zu verbessern ist die Aufzählung auf Seite 94 (Punkt 3 fehlt) und Geisenheim liegt nicht an der Mosel. Neu gegenüber früheren Auflagen gibt es ein Verzeichnis physikalischer Maßeinheiten samt Umrechnungsformeln. Weiterführende Internetadressen sind enthalten. Dem Stadt- und Geländeklima ist, knapp und aufschlussreich, ein eigenes Kapitel gewidmet. Ein weiterer Abschnitt gilt den atmosphärischen Gefahren mit Stürmen aller Art und Herkunft, Extremen von Niederschlägen und Temperatur. Hier werden besonders markante Einzelereignisse der Witterung der jüngeren Zeit angeführt. Es muss offen bleiben, wie weit diese Vorboten oder gar Belege eines Klimawandels sind. Eine gute und aktuelle Übersicht.

Der Frage der Abgrenzung natürlicher Klimaschwankungen von den menschlichen Einflüssen ist der letzte Teil gewidmet. Für die Mehrzahl der Experten gilt die vermehrte Freisetzung von Kohlendioxid als entscheidend für die jüngsten Anomalien des Wetters, gar das Weltklima bedrohend. Um Prognosen der vermuteten Entwicklung zu modellieren, bedarf es vereinfachender Annahmen. Statt gesicherten Wissens dominieren dann Computermodelle. Vorsichtig weist Endlicher auf die unsichere Basis mancher Ansätze hin. Folgt im Text dann das gesamte Füllhorn denkbarer Unbill samt Gegenmaßnahmen, so muss der Leser sich bewusst sein, dass man hier Künftiges vermutet.

Was ist Spekulation, wie weit reicht unser Zeithorizont, welche Überraschungen wird die Natur noch bieten? Und weiter – können wir das globale Klima in unserem Sinne beeinflussen? Der Hinweis auf kritische Stimmen hinsichtlich der prognostizierten Umweltprobleme fehlt. Hingegen sind die gesicherten klimatologischen Sachverhalte sehr gut dargestellt. Das Buch ist lesenswert. Gesunder Menschenverstand gepaart mit Skepsis machen es leicht, sich an den flotten Spruch zu erinnern, dass Wissenschaft der gegenwärtige Stand des Irrtums sei.

Klaus Olischläger

Forst und Holz 63 Heft 7/8 (2008) S. 71

Bespr.: Meteorologische Zeitschrift 18, 2009 top ↑

Neben dem “großen” Weischet (Blüthgen/Weischet 1980) zählt der hier zu besprechende “kleine” Weischet seit über dreißig Jahren zum Lehrbuchbestand in der Klimatologie und hat Generationen von Studenten, so auch den Rezensenten, fachlich geprägt. Die aktuelle Auflage wurde von Wilfried Endlicher bearbeitet und um drei Kapitel ergänzt. Wolfgang Weischet, der 1998 starb, hatte die sechste Auflage (1994) noch verfasst. Von dieser erschien 2002 ein unveränderter Nachdruck. Im Vergleich zur Vorgängerauflage hat der Umfang der 7. Auflage um 66 Seiten auf nunmehr 342 Seiten zugenommen. Das Buch gliedert sich in 18 Kapitel, wobei diese zum Teil sehr unterschiedliche Umfänge aufweisen. Hinzukommen ein Literaturverzeichnis, ein ausführliches Register sowie eine Zusammenstellung wichtiger Internetadressen zu Klimafragen und ein kurzer Anhang, der die verwendeten Maßeinheiten nebst ihren Erläuterungen enthält. Das Buch stellt dem Titel nach eine “Einführung” dar und wird auch unter diesem Aspekt rezensiert.

Kapitel 1 (“Das Klima mit seinen Raum- und Zeitdimensionen”) enthält eine Zusammenstellung verschiedener Klimadefinitionen über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren, wodurch auch die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen durch die jeweiligen Verfasser verdeutlicht werden. Ferner werden die Komponenten des Klimasystems erläutert und mit übersichtlichen Tabellen dargestellt (jedoch sollte in Tab. 1.2, S. 19, der Höchstwert der vertikalen Skala nicht mit 104 km angegeben werden, sondern mit 101 km oder höchstens 102 km).

In Kapitel 2 (“Erddimensionen und Beleuchtungszonen”) werden neben den Erdgrößen himmelsmechanische Tatsachen behandelt, wobei anschauliche Abbildungen (Fig. 2.5 und 2.6) über die entsprechenden Sonnenstände und Tageslängen den Text ergänzen.

Kapitel 3 (“Die Sonne als Energiequelle und die Ableitung des solaren Klimas”) erläutert die solare linebreak Energiequelle und die Fakten des solaren Klimas.

Kapitel 4 (“Die Atmosphäre, ihre Zusammensetzung und Gliederung”) widmet sich den atmosphärischen Inhaltsstoffen und der Unterteilung der einzelnen Atmosphärenschichten mit Hilfe des vertikalen Temperaturverlaufs. Dass der Text des Buches wie der Klappentext verheißt, nicht vollständig überarbeitet wurde, verraten gelegentlich eingestreute etwas ältere Beispiele, so das Saharastaubtransportereignis aus dem Jahre 1901, für das es auch aus jüngerer Zeit Belege gibt. Kapitel 5 (“Die solaren Strahlungsströme unter dem Einfluss der Atmosphäre”) behandelt die Probleme der Strahlungsextinktion und die Wirkung des “Ozonlochs” auf die im Wesentlichen antarktischen Klimabedingungen. Für den Abschnitt über die Wirkungsweise des stratosphärischen Ozons hätten die wesentlichen Reaktionsgleichungen im Text sicher das Verständnis und den Überblick erhöht. Der zweite Teil dieses Kapitels geht auf die geographische Verteilung der Globalstrahlungsströme sowie auf den Strahlungsumsatz an der Erdoberfläche für verschiedene Oberflächenbedeckungen ein.

In Tab. 5.3 (“Mittlere Werte thermischer Größen”) haben sich zwei Fehler bei der Einheitenangabe für Dichte und spezifische Wärme eingeschlichen: Die Zehnerpotenzen müssen jeweils mit einem positiven, statt mit einem negativen Vorzeichen versehen werden.

In Kapitel 6 (“Die terrestrischen Strahlungsströme und der Treibhauseffekt der Atmosphäre”) werden die Probleme des natürlichen und anthropogenen Treibhauseffektes behandelt. Die Angaben zu den klimawirksamen Spurengasen basieren im Wesentlichen auf Angaben des IPCC-Berichtes aus dem Jahre 2001.

Kapitel 7 (“Die Strahlungsbilanz, lokal, regional und global”) legt die Grundlagen für die energetischen Umsätze an der Erdoberfläche. Die allgemeine Strahlungsbilanz wird anfangs mit ihren Termen erläutert und mit Kurzzeichen versehen; doch leider werden diese später im Text nicht mehr aufgegriffen, sondern immer wieder durch andere Symbole ersetzt, je nachdem, welcher Veröffentlichung eine Tabelle oder Abbildung entnommen wurde.

Der Versuch, die globalen Strahlungs- und Wärmeflüsse der Atmosphäre in Fig. 7.1 darzustellen, muss als nicht geglückt bezeichnet werden, da die Vielzahl der Verbindungslinien zwischen den Einnahmen und Ausgaben, den lang- und kurzwelligen Strahlungsströmen sowie den turbulenten Flüssen die Abbildung schwer lesbar macht. Auch liegt für die nachfolgenden Abbildungen (Fig. 7.2) keine Stringenz in der Verwendung von Symbolbezeichnungen für die Strahlungsbilanzglieder, für die Wärmeströme (Fig. 7.3; Angabe hier in J/(cm2·d) sowie für die Darstellung der Klimazonen abhängigen Strahlungsbilanz für repräsentative Stationen (Fig. 7.4, hier sogar in cal/(cm2·h) zugrunde. In Kapitel 8 (“Tages- und Jahresgänge der Energiebilanz an der Erdoberfläche”) werden sehr informativ die Komponenten der Energiebilanz anhand von Tagesgängen für verschiedene Oberflächen in unterschiedlichen Klimazonen dargestellt (Fig. 8.1). Der Vergleich der Werte für den tropischen Atlantischen Ozean zwischen einem windstillen und windreichen Tag belegt den Einfluss der Turbulenz auf die latente Wärmestromdichte. Während diese beiWindstille kaum auftritt (fehlendes Sättigungsdefizit der Luft, stabil geschichtete Atmosphäre, geringer turbulenter Austausch/Transport) und der größte Teil der Energie als Speicherterm in die Wassersäule gelangt, wird bei windreicher Wetterlage ein wesentlich größerer Teil der Energie in latente Wärme umgesetzt und deutlich weniger in den Speicherterm abgeführt. Bedauerlicherweise wird hinsichtlich der richtunggebenden Vorzeichen keine Einheitlichkeit gewahrt, denn in Fig. 8.1 werden von der Oberfläche weggerichtete Flüsse mit einem negativen Vorzeichen versehen, eine Abbildung später (Fig. 8.2) wird jedoch genau umgekehrt verfahren. Hier sollte eine einheitliche Konvention bevorzugt werden.

Kapitel 9 (“Lufttemperatur und Temperaturverteilung in der Atmosphäre”) referiert neben den Messmethoden zur Erfassung der Lufttemperatur die regionale Differenzierung in Tages- und Jahresgänge (dargestellt durch repräsentative Thermoisoplethendiagramme) sowie die vertikale und horizontale Verteilung der Lufttemperatur anhand verschiedener klimageographischer Beispiele.

Mit Kapitel 10 (“Der Luftdruck, seine Messung und Darstellung”) schließt sich ein kurzer Abschnitt über die Druckverhältnisse und ihre Berechnungsmöglichkeiten in der Atmosphäre an. In Kap. 10.1 ist die Einheit des Druckes leider falsch angegeben (nicht Nm2, sondern Nm-2). Auch wird für die Schwerebeschleunigung g eingeführt, g*, das ebenfalls verwendet wird, jedoch nicht.

In Kapitel 11 (“Horizontale Luftdruckunterschiede und die Entstehung von Wind”) werden einfache Zirkulationssysteme zur Herleitung der horizontalen Luftbewegung beschrieben und sämtliche auf ein Luftvolumen wirkende Kräfte behandelt. Zu Beginn des Kapitels wird darauf hingewiesen, dass Wind eine vektorielle Größe darstellt. Hier hätte es sich angeboten, bei der späteren Behandlung der Kräfte auf ein Luftvolumen die vektorielle Schreibweise in der Formelsprache auch darzustellen. Ferner sollte Corioliskraft nicht mit Coriolisbeschleunigung gleichgesetzt werden (S. 142). Logisch wäre es, mit Kapitel 13 über die vertikalen Luftbewegungen anzuschließen und dann Kapitel 15 über die Allgemeine Zirkulation folgen zu lassen. Stattdessen wird mit Kapitel 12 (“Der Wasserdampf in der Atmosphäre”) auf die Luftfeuchtigkeit, ihre Messung und geographische Verteilung eingegangen. Etwas ungewöhnlich ist bei der Angabe der Umwandlungsenergien bei Aggregatzustandswechseln von Wasser (Tabelle S. 166; Tabellennummerierung fehlt, an anderen Stellen gelegentlich auch) der Begriff “Depositionswärme” (Übergang Wasserdampf ! Eis) anstelle von Sublimationswärme (Re- oder auch Retrosublimation). Bei der Behandlung von Messmethoden sollten nicht nur die altbekannten Verfahren (Haarharfen, Psychrometer) genannt werden, sondern auch auf neue Möglichkeiten zur Erfassung des Wasserdampfes in der Atmosphäre, wie Impedanz-Hygrometer, Kapazitätsfeuchtefühler oder FTIR-Verfahren hingewiesen werden.

Kapitel 13 (“Vertikale Luftbewegungen und ihre Konsequenzen”) beschäftigt sich mit dem atmosphärischen Austausch. Der Abschnitt über die dynamische und thermische Turbulenz muss als nicht mehr zeitgemäß angesehen werden, denn in den Abschnitten zur Turbulenz wird diese ausschließlich am Austauschkoeffizienten festgemacht. Zwar werden dynamische und thermische Turbulenz ausführlich erläutert, jedoch keine Bezüge und Erläuterungen zu den direkten und indirekten Erfassungsmethoden vertikaler Transporte (Gradient-, Eddy- Kovarianz-Verfahren etc.) vorgenommen. Bei der adiabatischen Zustandsänderung von Gasen wäre es angebracht gewesen, auf die spezifische Gaskonstante für Luft, die sich bekanntlich aus den spezifischen Wärmen für Luft berechnet (cp-cv = RL), hinzuweisen.

Kapitel 14 (“Wolken und Niederschlag”) widmet sich mit umfangreichem Text der Kondensation, Sublimation und der Wolken- sowie Niederschlagsbildung. Dabei werden zum Teil sehr genau die einzelnen Wolkenarten beschrieben; hierbei wurde äußerst sparsam mit der Verwendung von Abbildungen umgegangen. Eine Beschreibung der geographischen Verteilung der Niederschläge beschließt dieses Kapitel.

Das mit 48 Seiten Umfang stärkste Kapitel ist Kapitel 15 (“Makroklima: Die Allgemeine Zirkulation der Atmosphäre und die klimatische Gliederung der Erde”). Hier wird die Allgemeine Zirkulation mit ihren Einzelgliedern zuerst von der Seite der Dynamik der planetarischen Höhenwestwindzone betrachtet. Dann werden die sich daraus für die Zirkulation ergebenden Konsequenzen äußerst detailliert beschrieben, sodass sich schon in dem ersten Teil dieses Kapitels die Frage nach der Übersichtlichkeit stellt. Anschließend wird auf die planetarischen Luftdruckgürtel im Meeresniveau eingegangen, bevor dem tropischen Zirkulationsmechanismus insgesamt 21 Seiten gewidmet werden. Das Kapitel endet mit einem zusammenfassenden Überblick (auch mit Hilfe von Satellitenbildern) über die Zirkulationen in den unteren Schichten der ektropischen Atmosphäre. Insgesamt gesehen wird hier eine Fülle an Material verarbeitet und präsentiert, wobei immer interessante geographische Bezüge hergestellt werden. Dieses Kapitel stellt sicher das Kernstück dieses Lehrbuches dar. Für das Studium des an Informationen sehr dichten Textes wären Lesehilfen durch Texthervorhebungen leitender Gedanken in Fettdruck oder die Auslagerung von Detailinformationen in Erläuterungskästen hilfreich. Die häufig als “Konsequenzen” in kursiver Schrift den Abschnittsenden als eine Art Zusammenfassung angefügten Textzeilen, reichen dazu nach Meinung des Rezensenten nicht aus.

Im Vergleich zu den Vorgängerauflagen neu aufgenommen wurden die Kapitel 16 (“Mesoklima: Stadt- und Geländeklima”) sowie Kapitel 17 (“Atmosphärische Gefahren”) und Kapitel 18 (“Der Klimawandel – das größte Umweltproblem des 21. Jahrhunderts”). Kapitel 16 behandelt die wichtigsten Charakteristika des Stadtklimas und geht – allerdings nur sehr kurz – auf geländeklimatische Belange ein, für die als mitteleuropäische Beispiele die im Wesentlichen von der Reliefgestaltung abhängigen Strahlungsströme und Luftzirkulationen gewählt wurden.

Kapitel 17 stellt einen sehr lesenswerten Überblick über die Unwetter der letzten Jahre und deren Auswirkungen dar. Das abschließende Kapitel 18 nimmt ausführlich zum Klimawandel Stellung.

Auf einige Inkonsequenzen, die eine Neubearbeitung eines im Wesentlichen vorliegenden Textes offensichtlich mit sich bringen, muss abschließend noch hingewiesen werden. Diese betreffen in erster Linie die Handhabung von Einheiten der Größen Strahlungsstromdichten und Energiesummen. Hier sollte eine Vereinheitlichung in W/m2, kWh/(m2·Zeit) bzw. MJ/(m2·Zeit) angestrebt werden.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Überarbeitung diesem Lehrbuch gut getan hat. Allerdings stellt sich auch hier die grundsätzliche Frage, ob es nicht sinnvoller ist, ein Lehrbuch neu zu verfassen als zu versuchen, einen vorliegenden älteren Text umzuschreiben. Zwar wurde dieser von einem Altmeister der Klimageographie verfasst, jedoch präferierte Wolfgang Weischet lange Schachtelsätze mit hoher Informationsdichte, die gelegentlich den für ein Einführungsbuch so wichtigen roten Faden nicht mehr erkennen lassen. Unabhängig davon werden diejenigen das Buch gerne zur Hand nehmen, die an detailliertem klimageographischem Wissen interessiert sind.

Meteorologische Zeitschrift 18, 2009

Bespr.: Jahrbuch Naturschutz in Hessen Band 12/2008 top ↑

Die "Einführung in die Allgemeine Klimatologie" aus der Reihe der "Studienbücher der Geographie" präsentiert sich, seit ihrem Ersterscheinen im Jahr 1976 in einer von Wilfried Endlicher aktualisierten und auf den neuesten Stand gebrachten 7. Neubearbeitung. Davon zeugt u.a. ein neunseitiges Literaturverzeichnis mit 207 Quellen, von denen ca. ein Drittel aus den Jahren 2000 bis 2007 datiert sind. Daneben werden jedoch auch wissenschaftsmethodisch wichtige Standardwerke wie die von Blüthgen, Flohn, Geiger, Köppen, Raethjen, Scherhag, Strahler, Troll u.a. aufgenommen. In den 320 Seiten Text finden sich neben dem Literaturverzeichnis ein fünfseitiges, ausführliches Inhaltsverzeichnis, drei Seiten internationale Maßeinheiten, eine Seite mit weiterhelfenden Internetadressen und ein neun Seiten mit rund 900 Sachbegriffe umfassendes Sachregister. Veranschaulicht wird der verständlicherweise nicht immer ganz einfache Text durch 110 Abbildungen und Figuren sowie 24 Tabellen, so dass dem Studierenden oder dem interessierten Laien auf jeder zweiten oder dritten Textseite eine graphische oder tabellarische Zusatzinformation zum Text angeboten wird.

Die "Einführung in die Allgemeine Klimatologie" - wie alle anderen Veröffentlichungen der Reihe - war immer ein Studien- und kein "Lesebuch" und wendet sich in erster Linie an Studierende und solche Interessierte, die bereit und in der Lage sind, sich mit Hilfe des Textes vertiefend und mit Zugewinn zu orientieren. Da geht es um Fragen des aktuellen Klimawandels, um Stadt- und Geländeklimatologie u.a.m. Dabei folgt der Bearbeiter keinem vorgegebenen tradierten Klimabegriff, sondern begründet ihn als Ergebnis des globalen, terrestrischen Regelsystems (vergl. dazu Fig. 1.1, S. 17). Diese dynamische Sicht klimatischer Geschehensabläufe in allgemein-geographisch definierten Sphären und deren Auswirkungen auf konkrete Räume und Daseinsgrundfunktionen (vergl. dazu Fig. 1.1, S. 17),gibt dem Leser für den Folgetext, in dem es im wesentlichen um klimatologische Geofaktoren (wie Jahreszeiten, Strahlungsbilanz, Niederschlagsregime u.a.m.) geht, das Bewusstsein vor, dass Klima mit seinen Raum- und Zeitdimensionen definier- und nachprüfbar menschliche Lebensräume beeinflusst. Wem es gelingt, dieses Buch studierend durchzuarbeiten, wird verstanden haben, worum es bei der "Wissenschaft vom Klima", der Klimatologie, geht, und er wird über das Rüstzeug verfügen, das kompetent zu belegen. Leichte Kost ist das sicherlich nicht, aber den Autoren ist es über die Jahre hinweg doch gelungen, den Text didaktisch so aufzubereiten, dass er "verdaulich" ist.

Dr. Gerhard Havelberg

Jahrbuch Naturschutz in Hessen Band 12/2008, S. 115-116

Bespr.: FIZ Karlsruhe top ↑

The following topics were dealt with: earthmechanical and celestial mechanical foundations, solar radiation, earth atmosphere, atomospheric composition, statics of the atmosphere, solar radiation in the atmosphere, energy balance at the earth surface, radiation balance, air temperature and temperature distribution in the atmosphere, horizontal air movements, water vapour in the atmosphere, vertical air movements, cloud physics, general atmospheric circulation. The 7th edition gathers all knowledge on researches of the atmosphere of the last 12 years in two chapters.

FIZ Karlsruhe

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort zur ersten Auflage 5
Vorwort zur siebten Auflage 7
1 Das Klima mit seinen Raum- und Zeitdimensionen 15
2 Erddimensionen und Beleuchtungsklimazonen 23
2.1 Erddimensionen 23
2.2 Himmelsmechanische Tatsachen 23
2.3 Jahreszeiten 25
3 Die Sonne als Energiequelle und die Ableitung des solaren Klimas 32
3.1 Energiequelle und Solarkonstante 32
3.2 Fakten des solaren Klimas 32
4 Die Atmosphäre, ihre Zusammensetzung und Gliederung 39
4.1 Die Zusammensetzung der Atmosphäre 39
4.2 Die vertikale Struktur der Atmosphäre 41
4.3 Die Masse der Atmosphäre 45
5 Die solaren Strahlungsströme unter dem Einfluss der Atmosphäre 46
5.1 Das Sonnenspektrum am Grunde der Atmosphäre 46
5.2 Die diffuse Reflexion 48
5.3 Die selektive Absorption 51
5.4 Das Problem der stratosphärischen Ozonabnahme und des
„Ozonlochs“ 52
5.5 Regionale Abwandlung des solaren Klimas bei Annahme einer
homogenen Atmosphäre 56
5.6 Die Globalstrahlung, ihre Komponenten und der Einfluss der
geographischen Breite 58
5.7 Das Verhältnis von direkter und diffuser Einstrahlung in verschiedenen
Klimazonen und seine Folgen 60
5.8 Die mittlere Verteilung der Globalstrahlung 62
5.9 Der Strahlungsumsatz an der Erdoberfläche 63
5.9.1 Der reflektierte Teil der Solarstrahlung: die Albedo 63
5.9.2 Strahlungsabsorption, Wärme, Wärmeverteilung 65
5.9.3 Umsatz kurzwelliger Strahlung und Wärmeverteilung in
unbewachsenem Boden 66
5.9.4 Umsatz kurzwelliger Strahlung und Wärmeverteilung im
Wasser 68
5.9.5 Strahlungsumsatz und Wärmeverteilung in einer Schneedecke 72
5.9.6 Strahlungsumsatz und Wärmeverteilung in der Vegetation 72
6 Die terrestrischen Strahlungsströme und der Treibhauseffekt
der Atmosphäre 74
6.1 Die Ausstrahlung der Erdoberfläche und die Gegenstrahlung
der Atmosphäre 74
6.2 Die natürliche Glashauswirkung der Atmosphäre 78
6.3 Die Emission von Spurengasen und der anthropogene Zusatztreibhauseffekt 80
7 Die Strahlungsbilanz, lokal, regional und global 85
7.1 Die Strahlungsbilanz des Gesamtsystems Erde und Atmosphäre 85
7.2 Tages- und Jahresgang von Strahlungsflüssen und -bilanz 88
7.3 Grundzüge der regionalen Differenzierung der Strahlungsbilanz
an der Erdoberfläche 89
8 Tages- und Jahresgänge der Energiebilanz an der Erdoberfläche 96
8.1 Tagesgänge der Energieflüsse 97
8.2 Jahresgänge der Energieflüsse und klimatologische Breitenzonen-
Mittel 99
9 Lufttemperatur und Temperaturverteilung in der Atmosphäre 101
9.1 Messvorkehrungen, klimatologische Beobachtungstermine,
wahre Tagesmittel 101
9.2 Regionale Differenzierung der Tages- und Jahresgänge der
Lufttemperatur 105
9.3 Die vertikale Verteilung der Lufttemperatur 108
9.4 Die horizontale Verteilung der Lufttemperatur 111
9.5 Die planetarische Frontalzone 116
10 Der Luftdruck, seine Messung und Darstellung 121
10.1 Die Wirkungsweise von Flüssigkeits- bzw. Gasdruck 121
10.2 Der Luftdruck und seine Messung 122
10.3 Luftdruckangaben in Hektopascal 125
10.4 Die Hydrostatische Grundgleichung, die Allgemeine Gasgleichung
und ihre Anwendung in der Barometrischen Höhenformel 125
10.5 Konstruktion von Höhenluftdruckkarten als Hauptanwendung
der Barometrischen Höhenformel 129
11 Horizontale Luftdruckunterschiede und die Entstehung von Wind 134
11.1 Die thermische Entstehung horizontaler Luftdruckunterschiede
in der Höhe 134
11.2 Horizontale Luftdruckgradienten als Ursache der Einleitung
horizontaler Luftbewegung 137
11.3 Die Rückwirkung auf das Luftdruckfeld am Boden (Bodendruckfeld)
und das Prinzip thermisch bedingter Ausgleichswinde 138
11.4 Die unterschiedlichen Dimensionen thermisch bedingter Luftdruckgegensätze
und Ausgleichszirkulationen 139
11.5 Horizontale Luftbewegung ohne Reibungseinfluss in einem
Luftdruckfeld mit geradlinigen Isobaren (geostrophischer Wind) 147
11.6 Horizontale Luftbewegung ohne Reibungseinfluss bei gekrümmten
Isobaren (geostrophisch-zyklostrophischer Wind) 149
11.7 Der Einfluss der Reibung auf die Luftbewegung: Reibungswind 150
11.8 Die Luftbewegung bei konvergierenden und divergierenden Isobaren
sowie die Entstehung der dynamischen Druckgebilde 155
11.9 Maßgrößen der Luftbewegung 158
12 Der Wasserdampf in der Atmosphäre 160
12.1 Die physikalische Sonderstellung des Wasserdampfes 160
12.2 Maßeinheiten und Messung der Luftfeuchte 166
12.3 Mittlere horizontale und vertikale Verteilung des Wasserdampfes
in der Atmosphäre 168
12.4 Das Problem der Verdunstung, Humidität und Aridität 170
13 Vertikale Luftbewegungen und ihre Konsequenzen 178
13.1 Der vertikale Austausch 178
13.2 Die dynamische Turbulenz 179
13.3 Die thermische Konvektion 180
13.4 Die trockenadiabatische Zustandsänderung bei vertikalen
Luftbewegungen 182
13.5 Taupunktstemperatur, Kondensationspunkt, Kondensationsniveau
und die kondensations-(feucht-)adiabatische Zustandsänderung 185
13.6 Die Umkehr adiabatischer Prozesse bei absteigender Luftbewegung
und ihre Konsequenzen 191
13.7 Stabilitätskriterien und ihre klimatologischen Konsequenzen für
turbulenten Austausch und konvektive Prozesse 195
13.8 Das Prinzip von Stau und Föhn 198
13.9 Vertikalbewegungen im Bereich von Fronten 201
14 Wolken und Niederschlag 204
14.1 Kondensation und Sublimation in der Atmosphäre 204
14.2 Genetische Wolkentypen und die Grundregeln ihrer regionalen
Verteilung 212
14.3 Niederschlagsbildung und Niederschlagsarten 223
14.4 Niederschlagsmessung 227
14.5 Grundregeln der regionalen Verteilung der Niederschläge 228
15 Makroklima: Die Allgemeine Zirkulation der Atmosphäre
und die klimatische Gliederung der Erde 235
15.1 Die Dynamik der planetarischen Höhenwestwindzone und ihre
Konsequenzen 235
15.2 Die planetarischen Luftdruckgürtel im Meeresniveau und ihre
tellurische Aufgliederung 246
15.3 Der tropische Zirkulationsmechanismus und seine klimatischen
Folgen 251
15.4 Die Zirkulation in den unteren Schichten der außertropischen
Atmosphäre 272
15.5 Die Glieder der Allgemeinen Zirkulation im Satellitenbild 279
15.6 Zusammenfassender Überblick mit schematischer Gliederung
der Klimate der Erde 282
16 Mesoklima: Stadt- und Geländeklima 286
16.1 Stadtklima 286
16.2 Luftqualität 290
16.3 Geländeklima 292
17 Atmosphärische Gefahren 293
18 Der Klimawandel – das größte Umweltproblem des 21. Jahrhunderts 305
18.1 Natürliche Klimaschwankungen 305
18.2 Klimaveränderung durch menschliche Einflüsse 306
18.3 Bisherige Folgen des anthropogen induzierten Klimawandels 310
18.4 Die zukünftige Entwicklung von Emissionen und Konzentrationen
der Treibhausgase und die Folgen 311
18.5 Reaktionen auf den Klimawandel: Strategien der Emissionsvermeidung
und der Anpassung 316
Literaturverzeichnis 321
Verzeichnis der Internetadressen 330
Maßeinheiten und Umrechnungsformeln 331
Sachregister 334