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Roland Baumhauer; Stefan Winkler:

Glazialgeomorphologie

Formung der Landoberfläche durch Gletscher

[Glacial morphology: Glacial processes shaping the Earth's surface]

2014. 262 Seiten, 153 Abbildungen, 4 Tabellen, 14x21cm, 450 g
Language: Deutsch

(Studienbücher der Geographie)

ISBN 978-3-443-07151-6, brosch., price: 29.90 €

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Keywords

Erdoberflächekontinentales EisKlimaTektonikErosionglaziale SedimenteLehrbuchMoräneGlaziologie

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Die Autoren vermitteln eine durchgehend illustrierte Einführung in die Geomorphologie der Gletscher und ermöglichen damit ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge einer der wichtigsten Teildisziplinen der Physischen Geographie (und der modernen Klimaforschung).

Ausgangspunkt ist die Diskussion kontinentaler Eismassen (Kryosphäre), ihrer Bedeutung und wie sich diese im Laufe der Erdgeschichte änderte. Darauf werden die wichtigsten Eigenschaften von Gletschereis und Gletschern behandelt und glaziale Formungsprozesse vorgestellt, ergänzt um Grundlagen der Glazialsedimentologie. Anhand dieser prozessorientierten Grundlagen werden glaziale bzw. von Gletscherschmelzwasser geschaffene Landformen und Formengesellschaften erläutert. Durch ihre Fokussierung auf Prozesse und die Vermittlung gletscherkundlicher Grundlagen erreichen die Autoren eine umfassende Darstellung der wichtigsten glazialen Oberflächenformen, wodurch sich dieser Band von anderen, rein deskriptiven Darstellungen unterscheidet.

Als erstes deutschsprachiges Lehrbuch seiner Art benutzt dieser Band ­Begriffe, die der modernen internationalen Fachterminologie angepasst sind und erleichtert dadurch den Zugang zur internationalen ausschließlich englischsprachigen Fachliteratur.

Bespr.: FOSSILIEN Heft 2015 (3) top ↑

Gletscher sind zeitverzögerte Indikatoren für Klimawandel. Mittlerweile befinden sie sich fast überall auf dem Rückzug, in der noch gar nicht so fernen Vergangenheit waren sie hingegen für weite Teile der „gemäßigten“ Breiten landschaftsbestimmend und landschaftsformend. Nicht umsonst nennt man die jüngste erdgeschichtliche Periode auch das „Eiszeitalter“. Ihre Hinterlassenschaften an Gesteinen und ein typischer Formenschatz sind auch heute noch landschaftsprägend, sofern man diese Spuren auszuwerten und zu deuten versteht. Eine Unzahl von Fachtermini erschwert einem allerdings das Verständnis glazigener Prozesse beim Literaturstudium, zumal manche Begriffe von unterschiedlichen Autoren recht unterschiedlich gebraucht werden. Die Forschung ist seit dem klassischen Werk von Penck und Brückner keineswegs stehen geblieben und inzwischen internationalisiert. Manches ist sicherlich auch noch nicht abschließend verstanden worden, denn oft muss man aus den Produkten alleine auf deren Entstehung rückschließen, wenn aktualistische Beobachtungen nicht möglich sind oder verschiedene Prozesse ineinander gegriffen haben, die im Einzelnen nur schwer auseinander gehalten werden können.
Mit diesem Büchlein haben die Autoren, beide an der Universität Würzburg tätige Geographen, eine ganz wesentliche Lücke geschlossen und das in den vergangenen Jahrzehnten angesammelte Fachwissen in gut gegliederter und kompakter Form wiedergegeben. Nach einem Überblick über die Veränderlichkeit der eisbedeckten Gebiete in der Erdgeschichte, speziell aber im Pleistozän und Holozän, werden zunächst allgemeine Grundlagen wie die physikalischen Parameter von Gletschereis – das im mineralogischen Sinn einer Gesteinsmetamorphose unterliegt, und die Steuerungsfaktoren der Gletscherbewegungen sowie die wichtige Rolle des Schmelzwassers vorgestellt. Die nächsten Abschnitte sind den verschiedenen beteiligten Prozessen und den dabei hinterlassenen mehr oder weniger typischen Sedimenten gewidmet. Schließlich wird der außerordentlich reiche Formenschatz, der bei der Beteiligung von Gletschern an der Erdoberfläche entsteht, vorgestellt. Sehr anschauliche Grafiken und zahlreiche Geländefotos, einige wenige davon auch in Farbe, illustrieren die mitunter komplexen Sachverhalte. Ein sehr ausführliches und aktuelles Literaturverzeichnis ermöglicht dem Leser bei Bedarf die rasche Vertiefung einzelner Sachverhalte. Das Büchlein wendet sich in erster Linie an Studenten der Geographie und Geologie, ist aber auch für Paläoklimaforscher und Personen, die sich näher für Gletscher interessieren, unentbehrlich.

Günter Schweigert

FOSSILIEN Heft 2015 (3)

Bespr.: forstarchiv 86. Jg. (4), Juli/August 2015, Seite 118 top ↑

Wenn man als Bodenkundler das Buch Glazialgeomorphologie von Roland Baumhauer und Stefan Winkler ernst nehmen würde, müsste man sich von vielen lieb gewonnenen Vorstellungen und Begrifflichkeiten trennen. Vertraute Konzepte von der „glazialen Serie“ und „Stauchendmoräne“ werden da ebenso in Zweifel gezogen wie die Begriffe „Grundmoräne“ und „Geschiebe“. In ihrem Studienbuch der Geografie versuchen die beiden Autoren einen Spagat zwischen einem deutschsprachigen Lehrbuch und einer Reflektion, die den aktuellen internationalen Forschungsstand auf diesem Gebiet wiedergibt. Sie haben dem Buch eine sehr klare Struktur gegeben.
Im ersten Kapitel wird die Kryosphäre in ihrer räumlichen und zeitlichen Entwicklung dargestellt. Dabei halten sich die Autoren nicht lange mit prosaischen Beschreibungen von der Faszination der Gletscher und massiver Eisschilde auf, sondern überhäufen den Leser auf der ersten halben Seite mit Definitionen von Fachbegriffen: Landeis, Meereis, sedimentäres Eis, magmatisches Eis, Injektionseis, Segregationseis, Aggregationseis, Poreneis, Intrusiveis, Eislinsen, Kammeis, Nadeleis, Eiskeile und Permafrost. Wer an dieser Stelle das Buch nicht schon weggelegt hat, wird mit einer ausführlichen und verständlichen Darstellung der komplexen Wechselwirkungen zwischen Klima, Meeresströmungen und Eisdynamik auf der Basis aktueller Literatur belohnt. Dabei gelingt den Autoren – wie auch an vielen anderen Stellen – eine gute Balance zwischen Übersichtlichkeit und den für das Verständnis wichtigen Details.
Das zweite Kapitel beschreibt die „Glaziologischen Grundlagen der Glazialgeomorphologie“. In knapper, aber übersichtlicher Form werden die Dynamik von Gletschern mit ihren physikalischen Eigenschaften und die wichtigen Gletschertypen dargestellt. Wichtig für das weitere Verständnis ist an dieser Stelle die Beschreibung glazialer Debris-Kaskaden. In Kapitel zwei zeigt sich allerdings auch, dass die Anschaulichkeit der im ganzen Buch vorherrschenden Schwarz-Weiß-Darstellungen begrenzt ist. Insbesondere die mit viel Sorgfalt ausgesuchten, überwiegend von Stefan Winkler selbst gemachten Fotos wirken als Schwarz-Weiß-Aufnahmen teilweise unverständlich und antiquiert. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Verlag nicht, wie in aktuellen Lehrbüchern üblich, ein neues Buch mit hochwertigen Farbfotos ausstattet.
Kapitel drei beginnt mit einer ausführlichen Definition und Begründung der verwendeten Begriffe. Die Neudefinitionen orientieren sich dabei an der aktuellen englischsprachigen Literatur. Dabei wird von den Autoren nahegelegt, beispielsweise auf die Begriffe Stauchendmoräne, Geschiebe, glaziär oder glazigen zu verzichten. Die Umbenennungen sind teilweise gut begründet und fundiert, da sich der Stand der Erkenntnisse weiterentwickelt hat, teilweise wirken sie aber auch etwas gewollt.
Den Hauptteil des Buches macht das vierte Kapitel aus, in dem die glazialen Oberflächenformen gegliedert nach ihrer Größe (Mikro-, Meso- bzw. Makroformen) dargestellt werden. Dabei wird viel Wert auf den aktuellen Wissensstand sowie die Neudefinitionen der Begrifflichkeiten gelegt. Die Autoren verfolgen dabei auch hier ganz konsequent das Konzept, die in der aktuellen Literatur üblichen englischen Fachbegriffe auch im Deutschen zu verwenden. Statt „Stauchendmoräne“ sprechen sie von „push moraines“ oder „thrust moraines“, statt „Ausschmelzen“ wird „melt out“ benutzt, statt „Absetzen“ „lodgement“. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist die Nähe zur aktuellen Literatur, die die Autoren sehr klar, übersichtlich und informativ darstellen. Dies ist sicherlich einer der größten Vorzüge dieses Buches. Es ist insbesondere in Kapitel 4 teilweise mehr ein Review des aktuellen Wissensstandes als ein Lehrbuch. Sehr informativ, aber teilweise mit zu wenig Erläuterungen und anschaulichen Darstellungen grundlegender Zusammenhänge. Aus der gehäuften Verwendung von Anglizismen resultiert eine schlechte Lesbarkeit, weil der Sprachfluss immer wieder unterbrochen wird.
Das Buch eignet sich aus meiner Sicht nicht als Einführung in das Themengebiet. Zu diesem Zweck lassen sich allgemeine Lehrbücher der Geomorphologie besser verwenden. Es liefert aber sehr gute Übersichten der Forschung in den einzelnen Themenschwerpunkten und eignet sich daher vor allem zur Vertiefung. Ob sich das von den Autoren vorgeschlagene glazialgeomorphologische Vokabular im deutschsprachigen Raum durchsetzen wird und ob wir als Bodenkundler und Standortkartierer demnächst unsere gewohnten Begrifflichkeiten aufgeben und umlernen müssen, wird die weitere Auseinandersetzung um das Thema zeigen.

Martin Jansen, Göttingen

forstarchiv 86. Jg. (4), Juli/August 2015, Seite 118

Bespr.: Bücherrundschau - Buchneuheiten 2 - 2015 top ↑

Lagen die Polargebiete vor einhundert Jahren noch am Rande der bekannten Welt, so rücken sie zunehmend in den Blickpunkt internationaler Forschung, vor allem im Zusammenhang mit dem Klimawandel und seinen Folgen. Eine der dramatischsten Folgen ist die zunehmende und sich beschleunigende Abschmelzung der Polkappen. Diese Ereignisse haben vielfältige Auswirkungen, vom Anstieg des Meeresspiegels über den Verlust der polaren Klimakammern, den Verlust von Lebensraum für zahlreiche an die Eisregionen angepasste Tierarten sowie klimatische Ereignisse mit besonderen Wetterphänomenen. In diesem Zusammenhang interessiert die Wissenschaft auch die Vergangenheit, als die Erdoberfläche wiederholt von großen Eismassen bedeckt war und diese zu Formung der Landschaft, von Lebensräumen sowie zu Verlust und Gewinn von neuen Vegetationszonen beitrugen. Die beiden Geographen Roland Baumhauser und Stefan Winkler vermitteln in einem neuen durchgehend illustrierten Band aus dem Stuttgarter Verlag Borntraeger Science Publishers eine Einführung in die Geomorphologie der Gletscher und ermöglichen damit ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge einer der wichtigsten Teildisziplinen der Physischen Geographie (und der modernen Klimaforschung). Ausgangspunkt ist die Diskussion kontinentaler Eismassen (Kryosphäre), ihrer Bedeutung und wie sich diese im Laufe der Erdgeschichte änderte. Darauf werden die wichtigsten Eigenschaften von Gletschereis und Gletschern behandelt und glaziale Formungsprozesse vorgestellt, ergänzt um Grundlagen der Glazialsedimentologie. Anhand dieser prozessorientierten Grundlagen werden glaziale bzw. von Gletscherschmelzwasser geschaffene Landformen und Formengesellschaften erläutert. Durch ihre Fokussierung auf Prozesse und die Vermittlung gletscherkundlicher Grundlagen erreichen die Autoren eine umfassende Darstellung der wichtigsten glazialen Oberflächenformen, wodurch sich dieser Band von anderen, rein deskriptiven Darstellungen unterscheidet. Als erstes deutschsprachiges Lehrbuch seiner Art benutzt dieser Band ­Begriffe, die der modernen internationalen Fachterminologie angepasst sind und erleichtert dadurch den Zugang zur internationalen ausschließlich englischsprachigen Fachliteratur. Der vorliegende Band mit seinen zahlreichen Abbildungen ist eine gut verständliches und übersichtlich gegliedertes Grundlagenwerk zur Glazialgeomorphologie und empfiehlt sich neben Studierenden auch allen an Glaziologie Interessierten, wie auch Alpinisten und im Hochgebirge Aktiven. Nicht zuletzt ist der Band auch ein wertvolles Werk für alle Bibliotheken mit naturkundlichen und geologischen Büchern!

Bücherrundschau - Buchneuheiten 2 - 2015

Bespr.: Jahrbücher des Nassauischen Vereins f. Naturkunde Bd. 136 (2015) top ↑

Als Teilgebiet der Geomorphologie beschäftigt sich die Glazial(geo)morphologie mit den glazialen und glazifluviatilen Formungsprozessen und den daraus resultierenden Landformen. Die beiden Verfasser vom Geographischen und Geologischen Institut der Universität Würzburg versuchen mit dem vorliegen­den Buch eine im deutschen Sprachraum seit mehr als 50 Jahrzehnten fehlende zusammenfasende Darstellung unter Verwendung einer Terminologie, die dem aktuellen, internationalen prozessorientierten Verständnis entspricht. Dabei legen sie Wert auf die Trennung von Prozess und resultierender Form, um eine deutlichere Differenzierung der häufig sehr komplexen Bildungsprozesse zu ermöglichen.
Im ersten (S. 9-36: Die Kryosphäre in Raum und Zeit) von vier Kapiteln liegt der Schwerpunkt auf der Diskussion der kontinentalen Eismassen, der Stellung der Kryosphäre im Klimasystem und ihren Änderungen im Laufe der Erdgeschichte. Im zweiten Kapitel (S. 37-72: Glaziologische Grundlagen der Glazialgeomorphologie) werden die Bildung von Gletschereis und dessen Eigenschaften dargestellt, außerdem die geophysikalischen und morphologischen Gletschertypen, die Bewegung der Gletscher und deren Veränderungen, ihre Massenbilanz und das Schmelzwasser im Gletscher.
Im dritten Kapitel (S. 73-112: Glaziale Prozesse und Sedimente) werden die Prozesse der glazialen Erosion vorgestellt, ergänzt um Grundlagen der Glazialsedimentologie.
Im abschließenden vierten und umfangreichsten Kapitel (S. 113-222: Glaziale Oberflächenformen und Formengesellschaften) werden basierend auf den im vorausgehenden Kapitel erörterten prozessorientierten Grundlagen die glazialerosiven Formen in allen Größendimensionen, die Moränen, subglaziale und ebenso glazifluviale und glazimarine Akkumulationsformen sowie typische glaziale Formengesellschaften präsentiert und erläutert.
Das Buch endet mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis (S. 222-258) und einem Stichwortverzeichnis (S. 259-262).
Dieses Buch, das in der Reihe „Studienbücher der Geographie“ erscheint, fokussiert auf glaziale Prozesse und die Vermittlung gletscherkundlicher Grundlagen und unterscheidet sich als erstes deutschsprachiges Lehrbuch seiner Art dadurch von der rein deskriptiven Darstellung der glazialen Oberflächenformen. Außerdem werden erstmals Begriffe benutzt, die der modernen internationalen Fachterminologie angepasst sind. Der Rezensent störte sich aber an diesen immer wieder eingestreuten Anglizismen (die einmalige Übersetzung des jeweiligen deutschen Begriffs ins Englische hätte genügt und wäre auch so der Intention der Verfasser entgegengekommen).
Das im Hinblick auf konzentrierte Wissensvermittlung gute und anspruchs­vol­le, im Hinblick auf Zeichensetzung allerdings etwas sorglos geschriebene Buch richtet sich an Geographen, Glaziologen, Studenten anderer Fachrichtungen sowie an Klimatologen. Diese Zielgruppe hätte es sicherlich begrüßt, wenn alle 95 Photos von Landschaften, Gletschern und Sedimenten in Farbe wiedergegeben worden wären und nicht nur 12. Falls eine 2. Auflage geplant sein sollte, wird der Verlag diesem Mangel sicherlich abhelfen.

Prof. Dr. Benedikt Toussaint

Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde Band 136, 2015

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort 5
1 Die Kryosphäre in Raum und Zeit 9
1.1 Landeis und Meereis 9
1.2 Die Kryosphäre im Klimasystem 12
1.3 Änderungen der Kryosphäre 14
1.3.1 Die Kryosphäre in der früheren Erdgeschichte 14
1.3.2 Die Kryosphäre im Pleistozän 15
1.3.3 Die Kryosphäre im Holozän und historischer Zeit 27
1.3.4 Die Kryosphäre in Gegenwart und Zukunft 33
2 Glaziologische Grundlagen der Glazialgeomorphologie 37
2.1 Bildung und physikalische Eigenschaften von Gletschereis 37
2.2 Geophysikalische Gletschertypen 40
2.3 Gletscherbewegung und das Gletschertransportsystem 43
2.4 Schmelzwasser im Gletscher 58
2.5 Die Massenbilanz von Gletschern 63
2.6 Gletscherveränderungen und deren Steuerung 67
2.7 Morphologische Gletschertypen – ein kurzer Überblick 69
3 Glaziale Prozesse und Sedimente 73
3.1 Prozesse der glazialen Erosion 75
3.1.1 Abrasion 75
3.1.2 Plucking/quarrying 77
3.1.3 Erosion von Lockermaterial und Deformation 80
3.1.4 Glazitektonische Prozesse 82
3.1.5 Glazifluviale Erosion 83
3.1.6 Wirksamkeit glazialer und glazifluvialer Erosionsprozesse 84
3.2 Prozesse der glazialen Akkumulation 85
3.2.1 Grundzüge glazialer Akkumulation 85
3.2.2 Lodgement 86
3.2.3 Melt-out 89
3.2.4 Deformation, Glazitektonik und Sublimation 91
3.2.5 Dumping und Resedimentation 91
3.2.6 Glazifluviale Akkumulation 93
3.3 Glaziale Sedimente 94
3.3.1 Terminologie und Klassifikation glazialer Sedimente 94
3.3.2 Allgemeine Charakteristika glazialer Sedimente 97
3.3.3 Lodgement till 100
3.3.4 Subglazialer Melt-out till 102
3.3.5 Supraglazialer Melt-out till 103
3.3.6 Flow till 105
3.3.7 Andere Typen von Moränenmaterial 106
3.3.8 Glazifluviale Sedimente 108
3.3.9 Glazimarine und glazilimnische Sedimente 111
4 Glaziale Oberflächenformen und ­Formengesellschaften 113
4.1 Glazialerosive Mikro- und Mesoformen 113
4.1.1 Gletscherschrammen 113
4.1.2 Friktionsbrüche und verwandte Formen 116
4.1.3 Rundhöcker 119
4.1.4 Felsdrumlins 121
4.1.5 Whalebacks und andere Mesoformen 123
4.1.6 Glazifluviale Erosionsformen 124
4.2 Glazialerosive Makroformen 129
4.2.1 Kare und Karlinge 130
4.2.2 Glaziale Talformen 135
4.2.3 Glazifluviale Talformen 145
4.2.4 Glaziale Erosionslandschaften 148
4.3 Moränen 152
4.3.1 Supraglaziale Moränen 152
4.3.2 Randmoränen: Einführung 158
4.3.3 Push moraines 160
4.3.4 Thrust moraines 166
4.3.5 Lateralmoränen 169
4.3.6 Sonderformen 177
4.4 Subglaziale Akkumulationsformen 181
4.4.1 Drumlins und verwandte Formen 181
4.4.2 Fluted moraines 185
4.4.3 Grundmoräne 187
4.4.4 Glazitektonische Formen 188
4.5 Glazifluviale und glazimarine Akkumulationsformen 190
4.5.1 Oser 190
4.5.2 Kames und Kameterrassen 194
4.5.3 Sander 198
4.5.4 Eiskontaktdeltas und De-Geer Moränen 203
4.6 Typische glaziale Formengesellschaften 209
4.6.1 Die „glaziale Serie“ und verwandte Konzepte 209
4.6.2 Eiszerfalls- und Niedertaulandschaften 212
4.6.3 Holozäne Gletschervorfelder und das paraglaziale Prozess-System 216
Literaturverzeichnis 223
Stichwortverzeichnis 259