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Martin Okrusch; Gerd Geyer; Joachim Lorenz:

Spessart

Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale

2011. VII, 368 Seiten, 103 Abbildungen, 2 Karten, 14x20cm, 610 g
Language: Deutsch

(Sammlung geologischer Führer, Band 106)

ISBN 978-3-443-15093-8, brosch., price: 29.90 €

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spessartgeologygermanyTertiary volcanic rocksbasement mineralsfield trip guide

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Charakteristisch für den Spessart – zwischen Aschaffenburg, Gelnhausen, Schlüchtern, Lohr, Wertheim und Miltenberg gelegen – sind drei Gruppen von Gesteinen: das kristalline Grundgebirge, das permo-mesozoische Deckgebirge sowie die darauf liegenden jüngeren Ablagerungen des Tertiär-Quartär.
Die Region ist bei Sammlern wohlbekannt für ihre Vielfalt an Mineralen (z.B. Spessartin).

Im allgemeinen Teil vermitteln die Autoren einen umfassenden Überblick über Gliederung, Gesteine, Struktur und geologische Entwicklung des Spessart. Dabei greifen sie auf den aktuellen Stand der Forschung zurück.

Die überaus komplexe Geologie des Vorspessart-Kristallins (Metamorphosealter ca. 330 Ma) wird ebenso umfassend behandelt wie das sedimentäre Deckgebirge (Rotliegend-Quartär), welches den Hauptteil der Fläche des Spessarts bedeckt. Hinweise auf Lagerstätten, Bergwerke, Abbaue, Mineralfundstellen und kulturhistorische Hinweise sind im Text enthalten. Der Text wird durch zahlreiche Grafiken und farbige Abbildungen ergänzt.

Der Exkursionsteil beschreibt 294 (!) Exkursions- und Aufschlusspunkte im Spessart: Koordinaten und zwei farbige geologische Karten (~1:250000) erleichtern das Auffinden dieser Punkte. Einige Steinbrüche wurden erst durch das Archäologische Spessart-Projekt soweit freigelegt, dass sie nun wieder zugänglich sind. Die Lokationen aller in diesem Band beschriebenen Aufschlüsse sind auch auf der Topographischen Freizeitkarte Spessart 1:25000 eingezeichnet, von der bereits 8 von insgesamt 12 Blättern verfügbar sind.
Ein umfangreiches Literaturverzeichnis verweist auf weiterführende Literatur.

Der Spessart ist ein lohnendes Exkursionsziel für alle, die an Geologie, Petrologie, Mineralen und Lagerstätten interessiert sind. Der Band richtet sich sowohl an Erdwissenschaftler als auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Bespr.: Rundbrief 1/2012 der Mineralien- und Fossilienfreunde Würzburg top ↑

Seit wenigen Tagen habe ich nun beide Ausgaben in Händen, den alten, in blauem Leinen gebundenen Führer von Siegfried Matthes und Martin Okrusch aus dem Jahr 1965, und den neuen, etwas größerformatigen mit orangenem Kunststoffeinband von Martin Okrusch, Gerd Geyer und Joachim Lorenz, der kurz vor Weihnachten 2011 erschienen ist. So ist es mir möglich den alten Band 44 mit dem neuen Band 106 direkt zu vergleichen.

Als erstes fällt das fast doppelt so große Format auf, das damit auch fast doppelt so viel Text auf eine Seite packen kann, bei gleich gebliebener Schriftgröße. Die nahezu gleich gebliebene Dicke täuscht jedoch; die dicken leinenüberspannten Deckel des alten Führers und ein ganzes Bündel an Beilagen machten ihn dicker als er wirklich war, im neuen Führer macht es die fast Verdoppelung auf 368 Seiten aus. Der neue Führer beschreibt nun 294 Einzelaufschlüsse (gegenüber 131 in der alten Version).

Die Systematik des neuen Führers ist unverändert alten von 1965 entnommen: Vorwort – Geographischer Überblick – Geologie und Gesteinsaufbau des Spessarts, gegliedert nach dem Alter der Gesteine – Gewinnung von Erzen, Gesteinen und Erden im Spessart (alt: Der Bergbau im Spessart) – Aufschlüsse, inklusive neu dingliche Relikte von altem Bergbau und historischer Technik – Exkursionsvorschläge – Literatur – Sachwortregister – Ortsverzeichnis.

Die grundlegendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse – darin war der alte Führer inzwischen total überholt – finden sich in der Zuordnung kristalliner Gesteine zu Epochen des Erdaltertum. Auch im Buntsandstein hat sich einiges getan. Die im alten Führer genannte Schichtenfolge wurde durch eine deutschlandweit gültige neue Gliederung mit Formationsgliederung ersetzt. Der Bröckelschiefer, ehemals das älteste Schichtenpaket im Unteren Buntsandsteins, gehört heute zu Zechstein.

Gerade im Kristallinbereich machen sich die fundamentalen Mineralkenntnisse von Joachim Lorenz deutlich bemerkbar. Zahlreiche Bilder von ihm belegen interessante Mineralfundmöglichkeiten im Spessart. Nur paläontologische Hinweise und die Aufarbeitung des Ostspessarts mit weiteren bergbaulichen Fundstellen und aktiven Kiesgruben scheinen mir zu kurz gekommen zu sein. So fehlen zu Beispiel der hervorragende Buntsandsteinaufschluss an der neuen Mainbrücke Marktheidenfeld in den Spessart hinauf mit seinen neuen Holz- und Stegocephalenfunden, die zahlreichen Buntsandsteinaufschlüsse bei Bergrothenfels, verschiedene Barytgruben und -pingen um Lohr, Partenstein, Frammersbach und Rechtenbach, oder auch die aktive Kiesgrube bei Trennfeld. Erfreulicherweise wurde das Bearbeitungsgebiet weiter in den Nordspessart bis kurz vor Schlüchtern ausgedehnt. Nicht notwendig wäre die Ausdehnung des Bearbeitungsgebietes nach Osten über den Main hinweg auf die Fränkische Platte gewesen. Dieser Bereich wird bereits durch den geologischen Führer Nr. 74 abgedeckt.

Zu jedem Aufschluss sind Koordinatenangaben vorhanden – doch leider beziehen sie sich auf das alte deutsche Gauß-Krüger-Koordinatensystem, wie es meist auf topografischen Karten als Gitterraster aufgedruckt ist. Die Autoren haben dabei noch einen Mangel aus dem alten Führer übernommen: Die Koordinatenangaben sind mit sechs Ziffern um eine Stelle zu kurz wiedergegeben, die Einerstelle fehlt. Diese ist generell mit einer 0 zu ersetzen. Dann werden die Koordinaten wieder kompatibel zur digitalen TOP50-Kartenserie des bayerischen Landesvermessungsamtes. Aber ist heute nicht GPS Standard? Kompatibel zu GoogleEarth sind diese Koordinaten nicht. Ein positiver und sicherlich auch geschickter Schachzug des Spessartbundes e.V. und des Naturpark Spessart e.V. ist der Eintrag der Aufschlussnummern in zukünftig erscheinende Spessart-Wanderkarten.

Auch wenn der Wanderer bei seinen Streifzügen durch den Spessart nicht mehr alle genannten Aufschlüsse und Steinbrüche in der Natur wiedererkennen wird – die meisten Aufschlussbeschreibungen tragen ja auch bereits den Vermerk „alt“ im Titel – so ist dieser Führer doch eine durchaus gelungene Neuauflage des alten und sollte bei keinem Geologie-Interessierten in der Region in der Bibliothek fehlen.

Ralf Scheinpflug

Rundbrief 1/2012 der Mineralien- und Fossilienfreunde Würzburg

Bespr.: Spessart 2/2012 top ↑

Im Jahre 2003 erhielt die Vielfalt der Mineralienwelt Zuwachs aus dem Spessart: Das neue Mineral „Sailaufit“ war im Steinbruch Hartkoppe bei Sailauf entdeckt worden. Zu verdanken ist diese seltene Ehre Joachim Lorenz, dem regionalen Spezialisten für Gesteine und Mineralien (ausführlich und reich bebildert in seinem Buch SPESSARTSTEINE, 912 S., Karlstein 2010). Gemeinsam mit den Würzburger Geologen Gerd Geyer und Martin Okrusch erschien nun die überarbeitete Auflage des 1965 von Okrusch erstellten geologischen Führers SPESSART. Wer den Untergrund des Spessarts erkunden möchte, hat nun die Qual der Wahl.

Auf 368 Seiten werden 294 Gesteinsaufschlüsse beschrieben. Weiterhin zeigen die Autoren anhand von 37 Exkursionsvorschlägen die komplette Bandbreite der Spessart-Geologie auf (hrsg. von Peter Rothe, Band 106 der Sammlung geologischer Führer, Gebr.-Bornträger-Verlag, Stuttgart 2011, 29,90 Euro). Dem Wissenschaftler wie dem geologisch Interessierten bleiben hier keine Wünsche offen.

Umfangreich werden Geologie und Gesteinsaufbau sowie die Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden im Spessart behandelt. Mehr als die Hälfte des Buches umfasst die Beschreibung von Aufschlüssen, Bergbau-Relikten und historischen Techniken (wie Glasherstellung). Somit ist der geologische Führer SPESSART der ideale Begleiter für praktische Geo-Ausflüge in die Region.

Äußerst hilfreich ist das Sachwort- und Ortsregister am Schluss: Gesuchte Orte, Aufschlüsse oder Gesteine sind schnell gefunden. Hinzu tritt eine zweiseitige, herausnehmbare und farbige geologische Karte. Für Heimatfreunde wie Heimatforscher ist dieser Band Grundlage zum Verständnis der Kulturlandschaft Spessart.

Gerrit Himmelsbach

Spessart 2/2012 (Spessartbund)

Bespr.: LAPIS 4/2012 top ↑

Der Spessart – zwischen Aschaffenburg, Gelnhausen, Schlüchtern, Lohr, Wertheim und Miltenberg gelegen – ist bei Sammlern bekannt für seine Mineralienvielfalt. Charakteristisch für das Gebiet sind drei Gruppen von Gesteinen: das kristalline Grundgebirge, das permo-mesozoische Deckgebirge und die jüngeren Ablagerungen von Tertiär bis Quartär.

Der erste Teil dieses Buches bietet einen umfassenden Überblick über die Geologie des Spessart und gibt umfangreiche Hinweise auf Lagerstätten, Bergwerke, Abbaue und Mineralfundstellen. Die recht komplexe Geologie des Vorspessart-Kristallins wird ebenso umfassend behandelt wie das sedimentäre Deckgebirge, das den Hauptteil des Spessarts bedeckt. Zahlreiche Grafiken und farbige Abbildungen ergänzen diesen Abschnitt.

Der Exkursionsteil beschreibt 294 Exkursions- und Aufschlusspunkte im Spessart. Die Angabe der Koordinaten und zweifarbige geologische Karten (~1:250000) erleichtern das Auffinden dieser Punkte. Einige Steinbrüche wurden erst durch das Archäologische Spessart-Projekt soweit freigelegt, dass sie nun wieder zugänglich sind.

Die anschließenden Exkursionvorschläge – 37 an der Zahl – bieten für jeden etwas: Es sind verschiedene ein- und zweitägige Exkursionen mit PKW oder Bus, sowie kurze bis ganztägige Wanderungen zu Fuß enthalten.

Das umfangreiche Literaturverzeichnis bietet viele weiterführende Hinweise und das Sachwort- und Ortsverzeichnis ist äußerst hilfreich beim Auffinden von Aufschlüssen, Mineralien und Gesteinen. Ein äußerst informativer Begleiter bei Wanderungen im Spessart!

Michael Huber

LAPIS 4/2012

Bespr.: Hanauer Anzeiger vom 08.12.2011 top ↑

Region Hanau. Geologische Prozesse auch für den Laien verständlich zu machen und ihn gleichzeitig zu animieren, sich für die engen Beziehungen zwischen der Landschaft und dem Gesteinsuntergrund zu interessieren, das hat sich der neue geologische Führer „Spessart“ zu Aufgabe gemacht. Dieser wurde jetzt von seinen Autoren Professor Dr. Martin Okrusch, Professor Dr. Gerd Geyer und dem in Dettingen lebenden „Haus- und Hofgeologen des Spessarts“, Joachim Lorenz, vorgestellt.

Das vor der Haustür Hanaus gelegene Mittelgebirge hat von jeher das Interesse der Geologen gefunden, was sich auch in der Namensgebung für etliche hier erstmals dokumentierte Mineralien ausdrückt, wie beispielsweise bei dem in den Kobaltwerken von Bieber gefundenen Bieberit oder im Rösslerit, das nach dem Hanauer Hutfabrikanten und Mäzen Carl Rössler benamt wurde. Die drei Autoren schließen mit ihrem Spessartführer eine Lücke, die nach der ersten und lange vergriffenen Auflage von 1965 entstanden war. Neue Forschungsmethoden und daraus resultierende neue Erkenntnisse lassen den nun erschienenen „Spessart“ eigentlich zu einem völlig neuen Werk werden. Ausführlich beschäftigen sich Okrusch, Geyer und Lorenz mit der generellen Geologie und dem Gesteinsaufbau des Spessarts und befassen sich in einem weiteren Kapitel mit der Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden in dem hessisch- bayerischen Gebirge. Vor 600 Millionen Jahren entstand die Basis des Spessart, und Sedimentablagerungen, der Austritt von heißen Gesteinsschmelzen und all ihre Folgen prägen noch heute das geologische Bild des Mittelgebirges.

Pionierarbeit haben die Autoren mit ihrer Katalogisierung der Aufschlüsse in die Gesteinswelt des Spessart geleistet. Insgesamt fast 300 Aufschlüsse und bergwerkliche Relikte sind da ausführlich beschrieben. Aufschlüsse, das sind meist die Reste von Steinbrüchen und anderen Formen des an die Oberfläche dringenden Gesteins, die da beschrieben und mit ausführlicher Ortsangabe versehen wurden.

So werden dem Interessenten Anregungen gegeben, sich einmal anhand der Angebote selbst ein Bild von den geologischen „Belegen“ der Erdgeschichte zu machen. Dabei kommen auch Beispiele aus dem Kreis nicht zu kurz, wie der Blaue Steinbruch im Kasseler Grund in Biebergemünd, der Altenmittlauer Steinbruch Schmitt, die Zechstein-Dolomit-Steinbrüche im Staatsforst Wolfgang, das „Bergmannsloch“ am Grauberg in Hailer oder diverse Steinbrüche im Bad Orber Umland. Bei den vorgestellten „dinglichen Relikten von altem Bergbau und historischer Technik“ gibt es zahlreiche Hinweise auf den erloschenen Bergbau in Biebergemünd-Bieber, aber auch auf den ehemaligen Braunkohlen- Tagebau bei Kahl. Nicht zuletzt werden ein- und zweitägige Exkursions- und Wandervorschlägen zu geologisch interessanten Spessart-Aufschlüssen präsentiert.

© Hanauer Anzeiger

Helmut-H. Schimpfermann (HA/ds)

Hanauer Anzeiger 08.12.2011

Bespr.: FOSSILIEN Heft 2013 (2) top ↑

In der traditionsreichen Reihe „Sammlung geologischer Führer“ des Borntraeger-Verlags ist ein recht umfangreiches Büchlein über den Spessart und dessen Umrandung erschienen, das einen vergriffenen und wissenschaftlich inzwischen überholten Band aus dem Jahr 1965 ersetzt. Schon beim flüchtigen Durchblättern zeigt sich, dass hier von kompetenter Seite kompaktes Wissen geboten wird. Im Anschluss an die übersichtliche Beschreibung der metamorphen Gesteinsfolgen des zum so genannten Saxothuringikum gerechneten Kristallinen Grundgebirges und des überlagernden Deckgebirges werden sage und schreibe 294 Aufschlüsse und andere geowissenschaftlich relevante Lokalitäten detailreich vorgestellt. Für den reinen Fossiliensammler ist diese Region zwar naturgemäß etwas mager, da das Deckgebirge im Spessart und seiner Umrandung vor allem aus terrestrischen Rotliegend-Sedimenten, fossilarmen Dolomitgesteinen des Zechsteins und dem darüber folgenden mächtigen Buntsandstein besteht und erst der Untere Muschelkalk wieder reichlicher Fossilien führt. Liest man diesen Führer aufmerksam durch, findet man aber durchaus Hinweise, dass es sich lohnen könnte, auch in fossilarmen Gesteinen die Augen offen zu halten. So liefert beispielsweise der Buntsandstein mancherorts interessante Spurenfossilien, von denen die berühmten Chirotherium-Fährten am bekanntesten, jedoch bei weitem nicht die einzigen sind. Im Erdmittelalter und in der Erdneuzeit entstand eine Reihe von Erzlagerstätten mit wirtschaftlich einst bedeutenden Schwerspatgängen. Sedimente aus der Tertiärzeit führen gelegentlich Kieselhölzer oder Kohleflöze, die zeitweise sogar abgebaut wurden. Die hervorragend beschriebenen kristallinen Gesteinsserien geben vielleicht Anlass, über den Tellerrand des Fossiliensammelns hinaus den dort vorkommenden Gesteinen und Mineralien Aufmerksamkeit zu widmen. Immerhin ist der Spessart namensgebend für das Granatmineral Spessartin und das Ganggestein Spessartit. Die metamorphen Gesteine aus dem Paläozoikum erzählen dem Fachkundigen von der komplexen Erdgeschichte dieser Region an der Nahtstelle der drei Urkontinente Laurentia, Baltica, Gondwana und mehrerer Mikrokontinente sowie vom Werden und Vergehen einstiger Ozeane. Für den Besuch der Aufschlüsse werden eine Reihe von Exkursionsrouten mit Bus oder PKW vorgeschlagen, daneben aber auch zahlreiche halb- und eintägige Fußwanderungen, die sicher nicht nur aufgrund der Aufschlüsse ihren besonderen Reiz haben. Neben der Geologie und der damit verknüpften, ebenfalls gut recherchierten Bergbaugeschichte des Spessarts werden kulturhistorisch bedeutsame Aspekte beleuchtet. Dabei lässt sich so manches bauliche Kleinod entdecken, von dem man sonst vielleicht nie gehört hätte. Zwei farbig gestaltete geologische Kärtchen als Beilage ergänzen den Text ideal und geben eine gute Übersicht über die Gesamtregion. Leider hat sich bei der Darstellung des Muschelkalks eine farbliche Diskrepanz zwischen der Legende und dem Kärtchen eingeschlichen. Gegenüber anderen Bänden dieser Serie fällt positiv auf, dass Farbabbildungen nicht in einem Block abgedruckt wurden, sondern jeweils an der Stelle, an der sie sachlich hingehören. Einige davon wären allerdings in etwas größerem Format vorteilhafter gewesen. Ein umfangreiches, aktuelles Literaturverzeichnis sowie ein Orts- und Sachregister lassen keine Wünsche offen und ermöglichen bei Bedarf auch dem Wissenschaftler einen Einstieg oder eine Vertiefung. Trotz hohen Anspruchs ist die Sprache auch für eine breitere Leserschaft verständlich und nicht zu sehr mit Fachtermini angereichert bzw. diese wurden gegebenenfalls erläutert. Mit Hilfe dieses Führers lässt sich das Gebiet des Spessarts hervorragend geologisch erkunden. Wer immer sich für die dortige Geologie und Landschaft interessiert, kann sich keine bessere Informationsquelle beschaffen als diese.

Günter Schweigert

FOSSILIEN Heft 2013 (2)

Bespr.: der Aufschluss Jg. 64 Ausg. 3 Mai/Juni 2013 top ↑

Nach 46 Jahren liegt endlich eine Neuauflage des Geologischen Führers des Spessarts vor, verfasst von einem Koautor der Erstausgabe! Der Spessart gehört neben dem Odenwald, dem Kyffhäuser und dem Ruhla Massiv zur Mitteldeutschen Kristallinzone, einer hochmetamorphen Sutur zwischen dem Rhenoherzynikum und Saxothuringikum, die sich während der variszischen Orogenese ausgebildet hat. Das kristalline Grundgebirge, bestehend aus Glimmerschiefern, Quarziten und Orthogneisen, bildet den sogenannten Kristallinen Vorspessart, östlich und nördlich von Aschaffenburg. Der überwiegende Teil des Spessarts, der Hochspessart, besteht aus permo-mesozoischen sedimentären Deckgebirge, welches das Grundgebirge diskordant überlagert. Der größte Teil davon bilden die terrestrischen Sedimente des Buntsandsteins mit einer Gesamtmächtigkeit von über 600 m. Dehnungstektonik am Ende der variszischen Gebirgsbildung führte zu permischem Vulkanismus, der sich in einer Vielzahl von Lamprophyrgängen äußert. Nördlich des Spessarts schließt der Vogelsberg an, so dass Reste tertiärer Basaltdecken (Alsberger Decke), welche einst die triassischen Sedimente überlagerten, im Nordspessart stellenweise noch erhalten sind.

Der vorliegende Band besteht aus zwei Teilen, einer geologischen Übersicht und dem eigentlichen geologischen Führer. Der erste Teil umfasst etwa ein Drittel und bietet einen allgemeinen Überblick über die Geologie und die plattentektonische Einordnung des Spessarts, sowie eine detaillierte Beschreibung aller lithologischer Einheiten. Dabei werden neueste geochronologische und geochemische Erkenntnisse und plattentektonische Rekonstruktionen diskutiert. Ein ausführliches Schriftenverzeichnis (ca. 400 Artikel), in dem regionale Arbeiten über den Spessart besonders gekennzeichnet sind, ermöglichen eine Vertiefung. Der ökonomischen Bedeutung der Geologie wird durch ein Kapitel über Erzlagerstätten und mineralische Rohstoffe Rechnung getragen.

Der Hauptteil des Buches widmet sich den geologischen Aufschlüssen, fast 300 an der Zahl. Allerdings warnen die Autoren eingangs vor allzu großen Erwartungen, da viele Aufschlüsse, insbesondere aufgelassene Steinbrüche, nicht im besten Zustand sind, teilweise verschüttet, über- und zugewachsen. Die Auflistung der Aufschlüsse orientiert sich nach den lithologischen Einheiten des ersten Teils. Ein Drittel der Aufschlüsse liegen im Kristallinen Vorspessart. Allein 35 Stationen haben den historischen Bergbau und geologisch relevante technische Orte zum Thema. Die Beschreibung ist vorbildlich und beinhaltet wichtige logistische Informationen, neben Rechts- und Hochwerten auch Parkmöglichkeiten, insbesondere für Busse, und Kontaktadressen von Steinbruchbetreibern. Zusätzliche Warnhinweise bezüglich Verkehrsaufkommen oder gefährliche Aufschlussverhältnisse erleichtern die Planung. Analytische Daten, falls vorhanden, werden ebenfalls angesprochen. Um die lithologisch gegliederten Aufschlusspunkte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, werden knapp 40 Exkursionen, unter Angabe der Gesamtlänge und Erkundungsmethode (Auto oder zu Fuß), vorgeschlagen. Dabei haben die Autoren markierte Wanderwege des Spessartbundes berücksichtigt. Alle Aufschlüsse sind außerdem auf den beiden beigefügten geologischen Karten, einer Übersichtskarte (ca. 1:200.000) und einer detaillierteren Karte des kristallinen Grundgebirges (ca. 1:100.000) abgebildet.

Mit dem vorliegenden Band 106 der Sammlung geologischer Führer liegt ein wissenschaftlich fundierter und handlicher geologischer Führer vor, der durch die Lage des Spessarts in unmittelbarer Nähe zu den Rhein-Main-Metropolen, für eine große Zahl von Geologie- und Mineralogiefreunden von Interesse sein wird. Das Layout und die Abbildungen sind in gewohnt hoher Qualität mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Jochen Mezger, Halle (Saale)

der Aufschluss Jg. 64 Ausg. 3 Mai/Juni 2013

Bespr.: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II Jg. 2012 Heft 5/6 top ↑

Über Jahrzehnte war der alte geologische Führer in 1. Auflage von Matthes & Okrusch (1965) über den Spessart vergriffen. Wer eine Exkursion in das seit Jahrhunderten für seine charakteristischen Gesteine und Minerale bekannte Mittelgebirge machen wollte, musste erst einmal viel Zeit in die Planung investieren, um folgende Fragen zu beantworten: Welche altbekannten Steinbrüche, Aufschlüsse und Zeugen alten Bergbaus sind noch zugänglich? Welche neuen Aufschlüsse gibt es? Welche Genehmigungen zum Betreten sind notwendig? oder Wo findet man welche interessanten Minerale, Gesteine und Fossilien?

Mit dem Erscheinen des umfassenden, aber ziemlich schwergewichtigen, großformatigen Buches Spessartsteine schloss der Spessart-Spezialist Joachim Lorenz eine große Lücke (Lorenz 2010), doch enthält dieses extrem preiswerte, sehr gut ausgestattete und fachlich gelungene Werk weder Exkursionsrouten noch eignet es sich zur Mitnahme ins Gelände.

Martin Okrusch, Gerd Geyer und der bereits genannte Joachim Lorenz erstellten in Zusammenarbeit mit Jürgen Jung in sechsjähriger Arbeit den nun vorliegenden geologischen Führer durch den Spessart und das angrenzende Spessartvorland mit folgendem Aufbau: Impressum, Inhalt, Vorwort, 1. Geographischer Überblick; 2. Geologie und Gesteinsaufbau des Spessarts: Das kristalline Grundgebirge im Vorspessart, Postvariscischer Magmatismus, Das Deckgebirge, Hydrothermale Aktivität; 3. Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden im Spessart: Erz- und Mineral-Lagerstätten, Festgesteine, Lockergesteine, Brennbare organi sche Gesteine (Kaustobiolithe), Wasser, Mineralwasser, Sole, Salz; 4. Aufschlüsse: Aufschlüsse im kristallinen Grundgebirge, Aufschlüsse in permischen Vulkaniten, Aufschlüsse in tertiären Vulkaniten, Aufschlüsse im Deckgebirge; 5. Dingliche Relikte von altem Bergbau und historischer Technik: Erzbergbau, Schwerspat-Bergbau, Braunkohlen-Bergbau und Torf-Abbau, Glasherstellung, Mineralquellen; 6. Exkursionsvorschläge: Übersichtsexkursionen mit PKW oder Bus, Fußexkursionen. Literatur, Sachwortverzeichnis und Ortsverzeichnis.

Die zweite Auflage zeigt im Vergleich deutliche Unterschiede zur ersten. Einen großen Teil der geologischen Blätter kartierte man seit 1965 offiziell neu. Die Verfeinerung der mineralogischen, petrologischen, geochemischen, geochronologischen, strukturgeologischen und geophysikalischen Untersuchungsmethoden führte vor allem zu neuen Erkenntnissen bei der Deutung des kristallinen Grundgebirges im Vorspessart. Das seit Jahrzehnten weltweit anerkannte Modell der Plattentektonik veränderte das globale Weltbild und damit auch die Vorstellungen über die geotektonische Entwicklung des Spessarts und Vorspessarts. Die Interpretation des Deckgebirges passte man dem neuen Verständnis der sedimentbildenden Prozesse und der aktuellen stratigraphischen Gliederung an. Viele ältere Aufschlüsse sind inzwischen verschwunden; neue gibt es aufgrund von Rekultivierungsmaßnahmen kaum noch, so dass sich die Aufschlussverhältnisse insgesamt erheblich verschlechterten. Trotzdem sind im aktuellen Buch 294 Aufschlüsse gegenüber 131 Aufschlüssen der Erstauflage beschrieben.

Neben der umfangreichen fachlichen Überarbeitung wurden die Aufschlussangaben – mit Angabe der Gauss-Krüger-Koordinaten (leider ohne moderne GISDaten) – um „nicht-geowissenschaftliche“ Informationen wie historische Bauten, Museen, Aussichtspunkte und andere Sehenswürdigkeiten ergänzt sowie das Layout gegenüber der ersten Auflage komplett verändert und an die modernen Bände der Sammlung geologischer Führer angepasst. Der Führer zeigt nun ein größeres Format, einen flexiblen, orangefarbenen und wasserabweisenden Einband, viele farbige Abbildungen und eine herausnehmbare farbige Falttafel. Auf dieser finden sich: 1. eine geologische Übersichtskarte des Spessarts mit eingetragenen Exkursionspunkten und 2. eine Karte des kristallinen Grundgebirges im Vorspessart mit eingetragenen Exkursionspunkten im „Metamorphikum“ und der Lage der im Buch abgebildeten Profile.

Sieht man sich das Inhaltsverzeichnis an, so entsteht zuerst der Eindruck, der Führer enthielte wenig Interessantes für Paläontologen und Fossilienfreunde. Doch weit gefehlt: Das Deckgebirge des Spessarts und Vorspessarts enthält in seinen permischen, triadischen, tertiären und quartären Sedimentgesteinen und Sedimenten eine Reihe verschiedener Spurenfossilien und Fossilien. Die meist nicht sehr zahlreichen Fossilfunde werden im Kapitel Geologie und Gesteinsaufbau des Spessarts und im Kapitel Aufschlüsse vorgestellt, z. T. sogar abgebildet (Abb. 79: Wedelrest von Voltzia hexagona, Abb. 89: Wurzelabdrücke von Koniferen; Abb. 87: Fußabdrücke von Chirotherium, Abb. 95: Wedel von Anomopteris sp., Abb. 96: Beneckeia buchi; Abb. 97: Balanoglossites triadicus und Trypanites).

Stratigraphische Profile in beiden Kapiteln ergänzen die ausführlichen Informationen – leider ohne Eintragung der fossilführenden Horizonte. Fossiliensammler werden unter den 294 Exkursionspunkten vor allem den paläontologisch interessanten Stegocephalen- und Hölzer-führenden Buntsandstein- Aufschluss an der neuen Mainbrücke bei Marktheidenfeld vermissen.

Obwohl die beigefügte Falttafel auf den ersten Blick recht ansprechend aussieht, sollte man doch drei Dinge ansprechen: 1) Die Farben entsprechen nicht den üblichen in amtlichen geologischen Karten. Das für kretazische Ablagerungen typische Grün verwandte man für tertiäre Vulkanite. 2) Die Gesteine des Muschelkalks (m) sind in der Legende von Karte 1 in Hellblau gehalten, in der Karte aber – wie normal üblich – violett abgedruckt. In Karte 2 ist der Quarzdiorit-Granodiorit-Komplex mit GD und in der zugehörigen Legende mit QD bezeichnet. 3) Die braunen Farbnuancen in beiden Karten – stellvertretend für die verschiedenen Buntsandstein-Horizonte – sind aufgrund der reliefabhängigen Braunschattierung kaum zu unterscheiden.

Dieser seit langem erwartete geologische Führer überzeugt durch seine Fülle an aktuellen Informationen über die regionale Geologie, die aktuellen Aufschlussverhältnisse, den historischen Bergbau, die Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden sowie Wasser, Mineralwasser, Sole, Salz und brennbaren organische Ablagerungen, durch das neue Layout und den günstigen Verkaufspreis (Förderung der Drucklegung durch die Unterfränkische Kulturstiftung und die Stiftung Sparkasse Mainfranken). Die gelungenen Exkursionsvorschläge für Autofahrer und Wanderer fordern den Leser geradezu dazu auf, sich den Spessart als nächstes Urlaubs- bzw. Exkursionsziel vorzumerken.

Der vorliegende geologische Führer ist der ideale Ratgeber und Begleiter fürs Gelände. Er ist jedem Studenten der Geologie und Mineralogie, jedem Geowissenschaftler, Mineralien- und Gesteinssammler, Fossiliensammler aber auch jedem Touristen sehr zu empfehlen, der sich für die regionale Geologie und Mineralogie bzw. den alten Bergbau oder die Gewinnung der verschiedensten Rohstoffe im Spessart und Vorspessart interessiert.

Cornelia Schmitt-Riegraf, Münster i. Westf.

Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II Jg. 2012 Heft 5/6

Bespr.: Geographie aktuell & Schule Heft Nr. 208/36. Jg., April 2014 top ↑

Die ausgezeichnete Serie der geologischen Führer bietet auch in diesen Bänden zunächst einen Überblick über den Exkursionsraum, bevor einzelne Exkursionen vorgestellt werden. Schon die geologischen Einführungen zeichnen sich durch hohe Anschaulichkeit aus und ermöglichen eine gute Einarbeitung in die Thematik. Insbesondere aber die Exkursionen und ihre jeweiligen Standorte sind hervorragend dokumentiert und leiten zur genaueren Analyse der Aufschlüsse an. Allein im Spessart-Band sind 37 Exkursionsvorschläge zu finden, die nicht nur die Standorte angeben und beschreiben, sondern diese auch in den großen Zusammenhang bringen. Die reich bebilderten Bände sind sowohl für den Fachmann als auch für den interessierten Laien eine wertvolle Reiselektüre, in der Landschaft, Geologie, Fossilienkunde und Entwicklungsgeschichte vorgestellt werden. Dabei helfen vor allem auch die zahlreichen Karten und vor allem auch die Bilder. Die immer wieder verbesserten Auflagen zeugen von dem hohen Wert dieser Bände.

Geographie aktuell & Schule Heft Nr. 208/36. Jg., April 2014

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort 1
1. Geographischer Überblick 5
2. Geologie und Gesteinsaufbau des Spessarts 8
2.1. Überblick 8
2.2. Das kristalline Grundgebirge im Vorspessart 10
2.2.1. Die Gesteinsserien des Spessart-Kristallins 12
2.2.2. Die Metamorphose-Entwicklung des Spessart-Kristallins 32
2.2.3. Strukturelle Entwicklung des Spessart-Kristallins 38
2.2.4. Plattentektonisches Szenario für die Entwicklung der
Mitteldeutschen Kristallinzone 41
2.3. Postvariscischer Magmatismus 46
2.3.1. Lamprophyrgänge 46
2.3.2. Permische Vulkanite 50
2.3.3. Junge Vulkanite (Ober-Kreide und Tertiär) 53
2.4. Das Deckgebirge 56
2.4.1. Rotliegend 56
2.4.2. Zechstein 58
2.4.3. Buntsandstein 69
2.4.3.1. Unterer Buntsandstein 75
2.4.3.2. Mittlerer Buntsandstein 80
2.4.3.3. Oberer Buntsandstein 86
2.4.4. Muschelkalk 95
2.4.5. Tertiär 101
2.4.6. Quartär 113
2.5. Hydrothermale Aktivität 115
3. Gewinnung von Erzen, Steinen und Erden im Spessart 119
3.1. Erz- und Mineral-Lagerstätten 119
3.1.1. Eisenerze 119
3.1.2. Manganoxide 120
3.1.3. Kupferschiefer mit Kupfer, Blei und Silber 121
3.1.4. Hydrothermale Kobalt-, Nickel- und Bismuterze 122
3.1.5. Hydrothermale Kupfererze 123
3.1.6. Baryt (Schwerspat) 123
3.1.7. Quarz und Feldspat 124
3.2. Festgesteine 124
3.2.1. Kalkstein und Dolomit 124
3.2.2. Sandstein 126
3.2.3. Quarzit und Quarz-Glimmerschiefer 127
3.2.4. Gneis 127
3.2.5. Amphibolit 128
3.2.6. Hösbachit 128
3.2.7. Marmor 128
3.2.8. Diorit 129
3.2.9. Vulkanite: Basalt, Phonolith, Nephelinit, Rhyolith 130
3.3. Lockergesteine 130
3.3.1. Tongesteine 130
3.3.2. Sand und Kies 132
3.4. Brennbare organische Gesteine (Kaustobiolithe) 133
3.4.1. Braunkohle 133
3.4.2. Torf 134
3.5. Wasser, Mineralwasser, Sole, Salz 134
4. Aufschlüsse 136
4.1. Aufschlüsse im kristallinen Grundgebirge 137
4.1.1. Aufschlüsse in der Alzenau-Formation 137
4.1.2. Aufschlüsse in der Geiselbach-Formation sowie in
Quarziten der Mömbris-Formation 141
4.1.3. Aufschlüsse im Metabasitzug Hörstein–Huckelheim 148
4.1.4. Aufschlüsse in der Mömbris-Formation 149
4.1.5. Aufschlüsse im Metabasitzug
Aschaffenburg–Feldkahl–Rottenberg 162
4.1.6. Aufschlüsse im Rotgneis: Schöllkrippener und
Goldbacher Orthogneis 167
4.1.7. Aufschlüsse im Haibacher Orthogneis 179
4.1.8. Aufschlüsse in der Elterhof-Formation –
Lamprophyr-Gänge 184
4.1.9. Aufschlüsse im Quarzdiorit-Granodiorit-Komplex –
Lamprophyr-Gänge 191
4.2. Aufschlüsse in permischen Vulkaniten 199
4.3. Aufschlüsse in tertiären Vulkaniten 205
4.4. Aufschlüsse im Deckgebirge 216
4.4.1. Aufschlüsse im Rotliegend und Zechstein 216
4.4.2. Aufschlüsse im Buntsandstein 221
4.4.3. Aufschlüsse im Muschelkalk 272
4.5. Aufschlüsse in jungtertiären und quartären Sedimenten 280
5. Dingliche Relikte von altem Bergbau und historischer Technik 283
5.1. Erzbergbau 283
5.2. Schwerspat-Bergbau 291
5.3. Braunkohlen-Bergbau und Torf-Abbau 296
5.4. Glasherstellung 297
5.5. Mineralquellen 298
6. Exkursionsvorschläge 299
6.1 Übersichtsexkursionen mit PKW oder Bus 299
6.2 Fußexkursionen 303
Literatur 308
Sachwortverzeichnis 327
Ortsverzeichnis 350