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Trier und Umgebung

Geologie der Süd- und Westeifel, des Südwest-Hunsrück, der unteren Saar sowie der Maarvulkanismus und die junge Umwelt- und Klimageschichte

Hrsg.: Wolfgang H. Wagner; Friederike Kremb-Wagner; Martin Koziol; Jörg F. W. Negendank

2011. 3. völlig neu bearbeitete Auflage, X, 396 Seiten, 170 Abbildungen, 13 Tabellen, 1 Karte, 14x20cm, 680 g
Language: Deutsch

(Sammlung geologischer Führer, Band 60)

ISBN 978-3-443-15094-5, brosch., price: 29.90 €

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Keywords

Trier Gerolstein Saarburg Cochem geologisch

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Lavabomben, Fossilien, Säuerlinge, Kalksinter, Geysire, Maare, Seen, Vulkane, Flusslandschaften, Erze, Meteoriten, Felstürme, Weinberge und vieles mehr finden sich in der Umgebung von Trier und ziehen Jahr für Jahr zahllose Besucher an, nicht zuletzt wegen des Vulkaneifel Geoparks der Unesco.

Der Einleitungsteil dieser neu bearbeiteten dritten Auflage stellt den geologisch und landschaftlich abwechslungsreichen Raum zwischen Gerolstein, Cochem und Saarburg vor und vermittelt einen zusammenhängenden Überblick über dessen geologische Entwicklung und Entstehungsgeschichte der letzten 400 Millionen Jahre.

Über 200 Aufschlussorte (mit R- und H-Werten und GPS-Angaben) werden im Exkursionsteil beschrieben. Sie gewähren Einblicke in die Gesteine, deren Verteilung, Struktur und Entwicklung. Zum Beispiel in das devonische Grundgebirge, dessen Untergrund und Struktur hier erstmals anhand neuer geophysikalischer Tiefenprofile im Zusammenhang mit Platten-, Überschiebungs- und Deckentektonik beschrieben wird.

Zwei weitere tektonische Großstrukturen, der permo-triassische (Trier)-Wittlicher Graben und die Trier-Bitburger Mulde (Trias, Lias), prägen die Umgebung von Trier. Sie werden von Bruchstufen durchzogen und sind die Quelle der Formenvielfalt der Landschaft. Die Kombination unterschiedlicher Gesteine (Devon, Mesozoikum) mit alter und rezenter Tektonik hat hier die weltbekannten Fluss- bzw. Mäanderlandschaften von Saar und Mosel gebildet. Weiterhin beschreiben die Autoren den Vulkanismus der Westeifel (Tertiär, Quartär) und ihre Maare, die zu einer wichtige Datenquelle für die subrezente Klima- und Umweltforschung (jahrgenaue Dokumentation) geworden sind.

Der reich illustrierte und bebilderte Band ist dem Fachmann genau wie dem interessierten Laien eine hilfreiche Erläuterung und regionalgeologisches Nachschlagewerk. Orts- und Sachregister sowie die beiliegenden geologischen Karten runden den Band ab und machen ihn für alle Geologen und interessierte Laien sowie für alle an der Geologie der Trierer Umgebung Interessierten zu einer wertvollen Informationsquelle.

Bespr.: Fischbacher Hefte 18. Jg. Heft 1/2012 top ↑

In der vom Verlag Gebr. Borntraeger, Stuttgart, herausgegebenen „Sammlung geologischer Führer“ ist nun der Band 60 „Trier und Umgebung“ erschienen. Er erfährt seine 3. Auflage und wurde völlig neu bearbeitet. Vier ausgewiesenen Kenner der Geologie des Trierer Raumes einschließlich der Süd- und Westeifel, der unteren Saar sowie des Maarvulkanraumes präsentieren mit der Neuauflage eine Arbeit, die einen Einblick in die Geologie vermittelt, wie sie bislang in dieser Form und Detailtreue noch nicht vorlag.

Der Einleitungsteil stellt den geologischen und landschaftlich abwechslungsreichen Raum zwischen Gerolstein, Cochem und Saarburg vor und gibt einen Überblick über dessen geologische Entwicklung und Entstehungsgeschichte der letzten 400 Millionen Jahre.

Die Verfasser stellen in den Folgekapiteln die im betrachteten Raum vorkommenden geologischen Formationen vor, beginnend mit dem Devon, über Perm, Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura, Kreide, Tertiär und Quartär.

Neu und erstmals beschrieben ist das devonische Grundgebirge, dessen Untergrund und Struktur anhand neuer geophysikalischer Tiefenprofile im Zusammenhang mit Platten-, Überschiebungs- und Deckentektonik. Zwei weitere tektonische Großstrukturen, der permo-triassische (Trier)- Wittlicher Graben und die Trier-Bitburger Mulde (Trias, Lias), prägen die Umgebung von Trier. Sie werden von Bruchstufen durchzogen und sind die Quelle der Formenvielfalt der Landschaft. Die Kombination unterschiedlicher Gesteine (Devon, Mesozoikum) mit alter und rezenter Tektonik hat hier die welt- bekannten Fluss-bzw. Mäanderlandschaften von Saar und Mosel gebildet.

Eingehend wird der Vulkanismus der Westeifel und mit ihren Maaren behandelt. Neuere Forschungen dokumentieren durch Untersuchung von Maarseeablagerungen die Klimageschichte der jüngeren Vergangenheit. Dazu wurden spezielle Sonden entwickelt, die eine weitgehend ungestörte Entnahme von Sedimentkernen ermöglichen. Die Auswertung der Sedimente ergab z. B. eine Chronologie von 23.000 Jahren.

Von den nutzbaren Gesteinen um Trier an der Mosel werden die Dachschiefervorkommen bei Fell und die Anhydrit- und Gipslagerstätten bei Ralingen und Wellen beschrieben. Prägender Baustein für Trier und viele Ortschaften an Mosel und Saar ist der Buntsandstein. Er gehört in die Formation des Unteren Buntsandstein und eignet sich vorzüglich für Mauer- und Bruchsteine, wie sie z. B. auch an der römischen Nordwand des Trierer Doms zu erkennen sind.

Für Weinfreunde gibt es ein Kapitel „Stein und Wein“, in dem über den Einfluss der Geologie auf den Weinbau unterrichtet wird. Die Standortbedingungen der Weinberge spielen eine große Rolle für Aroma und Qualität des Weins. Der vorwiegend an Mittelmosel und Saar angebaute Riesling erhält seine berühmte Qualität durch den Devonschiefer, während der mehr an der Obermosel vorkommende Elbling auf Trias-Muschelkalkstein typisch trocken ist. Die Autoren empfehlen dem Leser, dies unter Zuhilfemahme dieses Buches in angenehmen Praxistests zu überprüfen.

Zur Erkundung der im Buch beschriebenen Geologie sind 16 Exkursionsvorschläge erarbeitet worden, die im einzelnen mit ihrer Besonderheiten dargestellt sind. Sie reichen von Saarburg im südlichen Teil bis Gerolstein im Norden sowie von Bitburg bis Cochem. Für den Fußgänger (Naherholungssuchenden) wurden in der geologischen Karte der Umgebung von Trier im Maßstab 1:10.000 fünf Routen zur Erwanderung der unmittelbaren Geologie des Stadtumfeldes eingearbeitet, so dass ein genaues Einsehen in die geologischen Strukturen möglich ist.

Der neue Führer „Trier und Umgebung“ ist schon lange erwartet worden. Die 2. Auflage zur Geologie des Trierer Raumes war lange vergriffen. Es hat nun 25 Jahre bis zur3. Auflage gedauert. Nun ist ein Werk entstanden, das den neuesten geologischen Forschungen und Erkenntnissen entspricht. Das Literaturverzeichnis, das 530 Titel enthält, bietet Anregung, sich noch weiter zu informieren.

Der reich illustrierte und bebilderte Band bietet dem Fachmann genau wie dem interessierten Laien eine hilfreiche Erläuterung und ist gleichzeitig ein regionalgeologisches Nachschlagewerk. Orts- und Sachregister sowie die beiliegenden geologischen Karten runden den Band ab.

Prof. Dr.-Ing. H. W. Wild

Zeitschrift zur Geschichte des Berg- und Hüttenwesens
Fischbacher Hefte, 18. Jg., Heft 1/2012

Bespr.: bibliotheken heute 3/2012, Jg. 8 top ↑

Das Arbeitsgebiet des völlig neu gestalteten geologischen Führers umfasst den Südwesten von Eifel und Hunsrück, von der Luxemburger Grenze bis nahe Cochem und von Gerolstein bis etwa Mettlach. Es ist ein Raum, der kaum heterogener sein könnte. Das devonische Grundgebirge umschließt im östlichen Teil halbkreisförmig die mesozoische Trier-Bitburger Mulde mit dem angrenzenden Saargau, in der auf engem Raum die Schichtpakete vom Buntsandstein bis zum Lias präsent sind. Durch eine lebhafte Tektonik ist eine Bruchschollenlandschaft entstanden. In der Eifel tritt als prägendes Element der Vulkanismus hinzu, wobei besonders die Maare in der Forschung wie im Geotourismus (Maarmuseum in Manderscheid, Vulkanmuseum in Daun) im Fokus des Interesses stehen. Als weitere Großstruktur durchzieht der Wittlicher Graben, mit Fortsetzung über Trier hinaus, diagonal das Arbeitsgebiet.

In der jüngeren Vergangenheit konnten vorwiegend in der SW-Eifel herausragende neue Forschungsergebnisse erzielt werden, so zu Maarvulkanismus, Vegetations-, Klima- und Umweltgeschichte oder zum Nachweis tertiärer Flusssysteme. Ein vierköpfiges Autorenteam, einschließlich des Autors der Vorauflagen (Prof. Negendank), hat diese Ergebnisse jetzt in der 3. Auflage integriert, die sich schon durch die Verdoppelung des Umfangs als ein ganz neues Werk präsentiert.

Der Hauptteil behandelt sehr übersichtlich gegliedert die Grundzüge der Geologie des Raumes. Es folgt eine Kurzbeschreibung von 16 Exkursionen mit 200 Exkursionspunkten. Das Buch ist mit Karten, Fotos, Skizzen etc. reichhaltig ausgestattet und durch Orts- und Sachregister bestens erschlossen. Für Geowissenschaftler und interessierte Laien ist es – mehr noch als die früheren Auflagen – ein komprimiertes, wertvolles Lehr- und Nachschlagewerk und zugleich ein handlicher Exkursionsführer im Gelände.

(Gottfried Pahl)

bibliotheken heute, 3/2012, Jg. 8

Bespr.: mining + geo 06/2012 top ↑

Lavabomben, Fossilien, Säuerlinge, Kalksinter, Geysire, Maare, Seen, Vulkane, Flusslandschaften, Erze, Meteoriten, Felstürme, Weinberge und vieles mehr finden sich in der Umgebung von Trier und ziehen Jahr für Jahr zahllose Besucher an, nicht zuletzt wegen des Vulkaneifel Geoparks der Unesco. Der reich illustrierte und bebilderte Band ist dem Fachmann genau wie dem interessierten Laien eine hilfreiche Erläuterung und regionalgeologisches Nachschlagewerk. Orts- und Sachregister sowie die beiliegenden geologischen Karten runden den Band ab und machen ihn für alle Geologen und interessierte Laien sowie für alle an der Geologie der Trierer Umgebung Interessierten zu einer wertvollen Informationsquelle.

mining + geo 06/2012

Bespr.: der Aufschluss Jg. 64 Ausg. 3 Mai/Juni 2013 top ↑

In der vom Verlag Gebr. Borntraeger, Stuttgart, herausgegebenen „Sammlung geologischer Führer“ ist nun der Band 60 „Trier und Umgebung“ erschienen. Er erfährt seine 3. Auflage und wurde völlig neu bearbeitet. Vier ausgewiesene Kenner der Geologie des Trierer Raumes, einschließlich der Süd- und Westeifel, der unteren Saar sowie des Maarvulkanraumes präsentieren mit der Neuauflage eine Arbeit, die einen Einblick in die Geologie vermittelt, wie sie bislang in dieser Form und Detailtreue noch nicht vorlag.

Der Einleitungsteil stellt den geologischen und landschaftlich abwechslungsreichen Raum zwischen Gerolstein, Cochem und Saarburg vor und gibt einen Überblick über dessen geologische Entwicklung und Entstehungsgeschichte der letzten 400 Mio. Jahre.

Die Verfasser stellen in den Folgekapiteln die im betrachteten Raum vorkommenden geologischen Formationen vor, beginnend mit dem Devon, über Perm, Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura, Kreide, Tertiär und Quartär.

Neu und erstmals beschrieben ist das devonische Grundgebirge, dessen Untergrund und Struktur anhand neuer geophysikalischer Tiefenprofile im Zusammenhang mit Platten-, Überschiebungs- und Deckentektonik. Zwei weitere tektonische Großstrukturen, der permo-triassische (Trier)-Wittlicher Graben und die Trier-Bitburger Mulde (Trias, Lias), prägen die Umgebung von Trier. Sie werden von Bruchstufen durchzogen und sind die Quelle der Formenvielfalt der Landschaft. Die Kombination unterschiedlicher Gesteine (Devon, Mesozoikum) mit alter und rezenter Tektonik hat hier die weltbekannten Fluss-bzw. Mäanderlandschaften von Saar und Mosel gebildet.

Eingehend wird der Vulkanismus der Westeifel und mit ihren Maaren behandelt. Neuere Forschungen dokumentieren durch Untersuchung von Maarsee-Ablagerungen die Klimageschichte der jüngeren Vergangenheit. Dazu wurden spezielle Sonden entwickelt, die eine weitgehend ungestörte Entnahme von Sedimentkernen ermöglichen. Die Auswertung der Sedimente ergab z.B. eine Chronologie von 23.000 Jahren. Von den nutzbaren Gesteinen um Trier an der Mosel werden die Dachschiefervorkommen bei Fell und die Anhydrit- und Gipslagerstätten bei Ralingen und Wellen beschrieben. Prägender Baustein für Trier und viele Ortschaften an Mosel und Saar ist der Buntsandstein. Er gehört in die Formation des Unteren Buntsandstein und eignet sich vorzüglich für Mauer- und Bruchsteine, wie sie z.B. auch an der römischen Nordwand des Trierer Doms zu erkennen sind.

Für Weinfreunde gibt es ein Kapitel „Stein und Wein“, in dem über den Einfluss der Geologie auf den Weinbau unterrichtet wird. Die Standortbedingungen der Weinberge spielen eine große Rolle für Aroma und Qualität des Weins. Der vorwiegend an Mittelmosel und Saar angebaute Riesling erhält seine berühmte Qualität durch den Devonschiefer, während der mehr an der Obermosel vorkommende Elbling auf Trias-Muschelkalkstein typisch trocken ist. Die Autoren empfehlen dem Leser, dies unter Zuhilfenahme dieses Buches in angenehmen Praxistests zu überprüfen. Zur Erkundung der im Buch beschriebenen Geologie sind 16 Exkursionsvorschläge erarbeitet worden, die im Einzelnen mit ihren Besonderheiten dargestellt sind. Sie reichen von Saarburg im südlichen Teil bis Gerolstein im Norden sowie von Bitburg bis Cochem. Für den Fußgänger (Naherholungssuchenden) wurden in der geologischen Karte der Umgebung von Trier im Maßstab 1:10.000 fünf Routen zur Erwanderung der unmittelbaren Geologie des Stadtumfeldes eingearbeitet, so dass ein genaues Einsehen in die geologischen Strukturen möglich ist.

Der neue Führer „Trier und Umgebung“ ist schon lange erwartet worden. Die 2. Auflage zur Geologie des Trierer Raumes war lange vergriffen. Es hat nun 25 Jahre bis zur3. Auflage gedauert. Nun ist ein Werk entstanden, das den neuesten geologischen Forschungen und Erkenntnissen entspricht. Das Literaturverzeichnis, das 530 Titel enthält, bietet Anregung, sich noch weiter zu informieren.

Der reich illustrierte und bebilderte Band bietet dem Fachmann, genau wie dem interessierten Laien, eine hilfreiche Erläuterung und ist gleichzeitig ein regionalgeologisches Nachschlagewerk. Orts- und Sachregister sowie die beiliegenden geologischen Karten runden den Band ab.

Prof. Dr.-Ing. H. W. Wild

der Aufschluss Jg. 64, Ausgabe 3, Mai/Juni 2013

Bespr.: POLLICHIA top ↑

Fast 30 Jahre nach der schon lange vergriffenen 2. Auflage erschien vor kurzem die 3., komplett neu überarbeitete und vom Umfang her stark erweiterte (sprich: fast verdoppelte), Auflage des Bandes 60 in der Reihe Sammlung geologischer Führer des Verlags Gebr. Borntrager. Neben dem Verfasser der bisherigen Auflagen (J.F.W. Negendank) haben drei weitere exzellente Kenner der Geologie der Region an diesem Werk mitgearbeitet.

Nach einem einführenden Kapitel, das sich unter anderem mit aktuell immer bedeutender werdenden geotouristischen Aspekten, sowie einer generellen Einführung in die Landschaft und Geologie im Raum Trier (der hier sehr weit gefasst ist und den Raum etwa zwischen Gerolstein, Cochem und Saarburg umfasst) befasst, beschäftigt sich der Hauptteil des Werkes mehr oder minder detailliert mit der geologischen Entwicklung des Raumes vom Devon bis ins Quartär. Zwischen die Kapitel zu den einzelnen Erdzeitaltern sind dabei immer wieder Spezial-Kapitel, wie etwa paläogeographische Vorbetrachtungen zu den mesozoischen Deckschichten, oder zur Gebirgslagerung, Tektonik und sonstige Beobachtungen im Raum der mesozoischen Gesteine, sowie zum känozoischen Vulkanismus und den Ablagerungen in Maarseen als Klimaarchiven, eingestreut.

Den zweiten Teil des Werkes bilden 16 Exkursionsbeschreibungen mit insgesamt etwa 200 Exkursionspunkten die es dem interessierten Leser ermöglichen sollen, dass theoretische Wissen der vorherigen Kapitel anhand eigener Beobachtungen jeweils vor Ort zu vertiefen und so ein besseres Verständnis für die behandelten Themen zu gewinnen. Die Angaben der jeweiligen Exkursionspunkte sind dabei so gut, dass es jedem der sich halbwegs mit topographischen Karten auskennt auch ohne Schwierigkeiten gelingen sollte, alle diese Punkte zu finden.

Den Abschluss des Werkes bilden ein umfassendes Literaturverzeichnis, ein Ortsverzeichnis sowie ein Sachverzeichnis. Als Beilagen sind dem Werk eine geologische Übersichtskarte des Südwest-Teils des Rheinischen Schiefergebirges, eine Karte der tertiären und quartären Ablagerungen zwischen Trier und Koblenz, sowie ein Addendum mit einigen gegenüber dem Buch (in dem die entsprechenden Abbildungen sehr unscharf sind) verbesserten Schwarz-Weiß-Abbildungen beigefügt.

Das Werk ist durchgehend mit sehr hoher Fachkompetenz geschrieben und umfangreich illustriert, wobei die Verfasser durch die Aufnahme neuester Forschungsergebnisse eine Aktualität erreicht haben, die vergleichbaren Werken für andere Regionen oft fehlt. Den Verfassern ist es exzellent gelungen die Geologie des Raumes als Grundlage für die Landschaft und damit die gesamte unbelebte und belebte Umwelt darzustellen. Das Werk kann daher nach Meinung des Rezensenten sowohl für Geowissenschaftler, als auch für naturkundlich interessierte Laien sowohl als Nachschlagewerk zur Lektüre, als auch als Exkursionsführer zum Gebrauch im Gelände uneingeschränkt empfohlen werden.

apl. Prof. Dr. Dieter Uhl

POLLICHIA

Bespr.: Zentralblatt f. Geologie u. Paläontologie, Teil II, Jg. 2013, Heft 1/2 top ↑

Jörg F. W. Negendank verfasste die erste Auflage des geologischen Führers unter gleichem Titel 1974. Bereits 1983 erschien die um fast das Doppelte angewachsene, zweite, erweiterte Auflage. Nachdem diese Auflage nach relativ kurzer Zeit vergriffen war, dauerte es mehr als 25 Jahre, bis die aktuelle Version des geologischen Führers nun in einer wiederum doppelt so umfangreichen und völlig neu bearbeiteten Auflage als gemeinsames Projekt von vier Autoren im vorliegenden Umfang herauskam. Wie man dem Untertitel entnehmen kann, präsentiert der Führer nicht nur die Geologie von Trier und Umgebung, sondern stellt auch die Geologie der Süd- und Westeifel, des Südwest-Hunsrück, der unteren Saar sowie den Maarvulkanismus und die junge Umwelt- und Klimageschichte der landschaftlich sehr abwechselungsreichen Region vor.

Nach einem zweiseitigen Vorwort zur 3. Auflage folgen die Kapitel 1. Einleitung; 2. Devonisches Grundgebirge; 3. Perm; 4. Die mesozoischen Deckschichten: Paläogeographische Vorbetrachtung; 5. Buntsandstein; 6. Muschelkalk; 7. Keuper; 8. Jura; 9. Gebirgslagerung, Tektonik und sonstige Beobachtungen im Raum der mesozoischen Gesteine; 10. Kreide; 11. Tertiär; 12. Quartär; 13. Zeugen des neozoischen Vulkanismus und ihre Bedeutung für die Erdgeschichte; 14. Die junge Erdgeschichte dokumentiert anhand von Maarseeablagerungen; 15. Exkursionen; 16. Literaturverzeichnis; 17. Ortsverzeichnis und 18. Sachverzeichnis.

In der Einleitung informieren die Verfasser kurz über die in den letzten Jahrzehnten für die allgemeine Öffentlichkeit geschaffenen Einrichtungen mit geowissenschaftlichem Bezug – wie Museen, Geolehrpfade, Georouten, Geo-Radwege und Geoparks –, stellen danach in 13 „stratigraphisch“ bzw. „lithostratigraphisch“ unterteilten Kapiteln die Ergebnisse der aktuellen geowissenschaftlichen Forschungen – einschließlich neuester Hypothesen wie die Lithosphärenfaltung – aus den verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen (Unteres Devon bis Jüngere Dryas) in Wort und Bild vor und präsentieren im zweiten Teil des Führers 16 Exkursionen mit 200 leicht zugänglichen Aufschlüssen aus allen vorgestellten Erdzeitaltern. Für jede Exkursion nennt der Führer die spezifischen geologischen Kartenblätter, stellt die Blattkoordinaten (Rechts- und Hochwerte sowie GPSDaten) der einzelnen Aufschlußpunkte bereit, und klärt über die stratigraphische Zuordnung der anstehenden Gesteine sowie – sofern vorhanden – deren Fossilinhalt auf.

Der geologische Führer wird sowohl der landschaftlichen Vielfalt als auch der 400 Millionen Jahre umfassenden geologischen und tektonischen Geschichte – einschließlich Plattentektonik, Decken- und Überschiebungstektonik – und deren Erforschung in den letzten 200 Jahren gerecht. Die regionale Abgrenzung ist auf die vom Verlag geplanten weiteren geologischen Führer Saarland, Hunsrück, Eifel und Eifelvulkanismus abgestimmt und umfasst den Raum Trier-Bitburg-Saarburg (Trias, Unter-Jura), die Wittlicher Senke (Perm-Trias) und ihre Umrandung (Unter-Devon), die mäandrierenden Flusstäler von Saar und Mosel, die Vulkanund Maarlandschaft der Westeifel (Tertiär, Quartär) und erstreckt sich im Westen und Süden bis an die politischen Grenzen Luxemburgs und des Saarlandes.

Neben der umfassend aktualisierten regionalen Geologie des Raumes beschreibt der Führer erstmals das paläozoische Grundgebirge (Devon) und dessen tektonische Entwicklung auf der Basis neuester geophysikalischer Tiefenprofi le und liefert mithilfe verschiedener Bohrprofi le in ausgewählten Maaren der Westeifel – Meerfelder Maar, Schalkenmehrener Maar sowie Holzmaar – einen detaillierten Einblick in die subrezente Klimaforschung. Da der geologische Untergrund auch einen großen Einfluss auf die im Raum nutzbaren Gesteine und auf die Landwirtschaft hat(te), beschäftigt sich das 12. Kapitel (Quartär) u. a. mit den Bausteinen in Trier und dem Weinbau an Saar und Mosel.

Dieses mit zahlreichen Grafiken, Karten, Farb- und SW-Fotos (ein beigelegtes Addendum zeigt 15 verbesserte Graustufenabbildungen der gedruckten SW Fotos) recht gut ausgestattete Werk im exkursionstauglichen Format mit flexiblem, aber stabilen und abwaschbaren Einband besticht nicht nur durch seinen überaus gehaltvollen ersten Teil (Kapitel 1 bis 14), sondern auch durch die ausgewählt gut erreichbaren Exkursionsziele, die übersichtlichen Register (getrenntes Orts- und Sachregister) und das umfangreiche Literaturverzeichnis. Als willkommene Beilage enthält der Band eine farbige, großformatige (DIN A2) „Geologische Übersichtskarte“ mit dem Titel Rheinisches Schiefergebirge SW-Teil (mit Abbaustellen der Steine-Erden-Rohstoffe) aus dem Jahr 1983 (Geologische Hochschulumgebungskarte Trier mit Ergänzungen und neuer Legende). Aufgrund der nur schwer entzifferbaren Lokalnamen ist eine Lupe zum Kartenstudium anzuraten. Wer diese Karte im Maßstab 1:100.000 und eine geologische Karte der Umgebung von Trier im Maßstab 1:13.500 und 1:65.000 genauer studieren möchte, kann beide unter bib.gfz-potsdam.de/pub/ebooks/eifel.jpg bzw. bib.gfzpotsdam. de/pub/ebooks/trier.jpg in Originalgröße [80 x 87 cm bzw. 93,1 x 72 cm] aus dem Internet herunterladen.

Der aktuelle Führer eignet sich neben seiner eigentlichen Bestimmung durch die getrennten Register (einschließlich der kursiv gehaltenen Fossilnamen) hervorragend als Nachschlagewerk für jeden Geowissenschaftler, Studenten, Gesteins- und Fossiliensammler und interessierten Nichtfachmann, der Näheres über die Geologie, Landschaftsentwicklung und den Untergrund von „Trier und Umgebung“ einschließlich der Ziele für Geotouristen erfahren möchte, so beispielsweise über das Maarmuseum in Manderscheid und den Kaltwasser- Geysir „Wallender Born“ sowie den Fossilinhalt der aufgeschlossenen Gesteine – u. a. diskutiert man sogar das Massensterben an der Perm-/Trias-Grenze und zeigt den seltenen Eifelosaurus triadicus.

Cornelia Schmitt-Riegraf, Münster i. Westf.

Zentralblatt f. Geologie u. Paläontologie, Teil II, Jg. 2013, Heft 1/2

Bespr.: POLLICHIA 97 (2016) top ↑

Fast 30 Jahre nach der schon lange vergriffenen 2. Auflage erschien vor kurzem die 3., komplett neu überarbeitete und vom Umfang her stark erweiterte (sprich: fast verdoppelte), Auflage des Bandes 60 in der Reihe Sammlung geologischer Führer des Verlags Gebr. Borntrager. Neben dem Verfasser der bisherigen Auflagen (J.F.W. Negendank) haben drei weitere exzellente Kenner der Geologie der Region an diesem Werk mitgearbeitet.
Nach einem einführenden Kapitel, das sich unter anderem mit aktuell immer bedeutender werdenden geotouristischen Aspekten, sowie einer generellen Einführung in die Landschaft und Geologie im Raum Trier (der hier sehr weit gefasst ist und den Raum etwa zwischen Gerolstein, Cochem und Saarburg umfasst) befasst, beschäftigt sich der Hauptteil des Werkes mehr oder minder detailliert mit der geologischen Entwicklung des Raumes vom Devon bis ins Quartär. Zwischen die Kapitel zu den einzelnen Erdzeitaltern sind dabei immer wieder Spezial-Kapitel, wie etwa paläogeographische Vorbetrachtungen zu den mesozoischen Deckschichten, oder zur Gebirgslagerung, Tektonik und sonstige Beobachtungen im Raum der mesozoischen Gesteine, sowie zum känozoischen Vulkanismus und den Ablagerungen in Maarseen als Klimaarchiven, eingestreut.
Den zweiten Teil des Werkes bilden 16 Exkursionsbeschreibungen mit insgesamt etwa 200 Exkursionspunkten die es dem interessierten Leser ermöglichen sollen, dass theoretische Wissen der vorherigen Kapitel anhand eigener Beobachtungen jeweils vor Ort zu vertiefen und so ein besseres Verständnis für die behandelten Themen zu gewinnen. Die Angaben der jeweiligen Exkursionspunkte sind dabei so gut, dass es jedem der sich halbwegs mit topographischen Karten auskennt auch ohne Schwierigkeiten gelingen sollte, alle diese Punkte zu finden.
Den Abschluss des Werkes bilden ein umfassendes Literaturverzeichnis, ein Ortsverzeichnis sowie ein Sachverzeichnis. Als Beilagen sind dem Werk eine geologische Übersichtskarte des Südwest-Teils des Rheinischen Schiefergebirges, eine Karte der tertiären und quartären Ablagerungen zwischen Trier und Koblenz, sowie ein Addendum mit einigen gegenüber dem Buch (in dem die entsprechenden Abbildungen sehr unscharf sind) verbesserten Schwarz-Weiß-Abbildungen beigefügt.
Das Werk ist durchgehend mit sehr hoher Fachkompetenz geschrieben und umfangreich illustriert, wobei die Verfasser durch die Aufnahme neuester Forschungsergebnisse eine Aktualität erreicht haben, die vergleichbaren Werken für andere Regionen, oft fehlt. Den Verfassern ist es exzellent gelungen, die Geologie des Raumes als Grundlage für die Landschaft und damit die gesamte unbelebte und belebte Umwelt darzustellen. Das Werk kann daher nach Meinung des Rezensenten sowohl für Geowissenschaftler, als auch für naturkundlich interessierte Laien sowohl als Nachschlagewerk zur Lektüre, als auch als Exkursionsführer zum Gebrauch im Gelände uneingeschränkt empfohlen werden.

apl. Prof. Dr. Dieter Uhl, Neustadt an der Weinstraße

POLLICHIA 97 (2016)

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort zur 3. Auflage 1
1 Einleitung 3
1.1 Geotourismus 3
1.2 Jüngste Forschung 4
1.3 Landschaft und Geologie im Raum Trier 5
1.4 Abriss des erdgeschichtlichen Werdegangs des Trierer Raumes 8
2 Devonisches Grundgebirge 10
2.1 Devon in der Umrahmung des Trierer Mesozoikums und
der Wittlicher Senke 10
2.2 Das Devon im Saartal und SW-Hunsrück 12
2.2.1 Siegen-Stufe 15
2.2.1.1 Taunusquarzit (Mittel- und Obersiegen) 15
2.2.1.2 Dhrontal-Schichten (meist Obersiegen) 17
2.2.2 Unterems-Stufe 18
2.2.2.1 Ulmen-Unterstufe 18
2.2.2.2 Diabase (Metabasalte) 19
2.2.3 Paläogeographie der Siegen- und Unterems-Stufe im Saartal
und SW-Hunsrück 19
2.3 Devon der Südeifel 20
2.3.1 Siegen-Stufe 23
2.3.1.1 Saxler-Schichten (Obersiegen) 23
2.3.1.2 Mayen-, Leutesdorf- (laut LGB 2005 Untersiegen), Augustenthal-
(Mittelsiegen) und Rüscheid-Schichten (Obersiegen) 25
2.3.1.3 Aubach-Schichten 25
2.3.2 Grenze Siegen/Unterems 26
2.3.3 Unterems-Stufe 27
2.3.3.1 Ulmen-Unterstufe 27
2.3.3.2 Singhofen-Unterstufe 28
2.3.3.3 Vallendar-Unterstufe 30
2.3.4 Oberems-Stufe der Moselmulde 34
2.3.4.1 Lahnstein-Unterstufe 34
2.3.4.2 Laubach-Unterstufe 35
2.3.4.3 Kondel-Unterstufe 36
2.3.5 Mitteldevon der Moselmulde 37
2.3.6 Unter- und Mitteldevon der Gerolsteiner und Salmerwald-Mulde 37
2.3.6.1 Oberems-Stufe 38
2.3.6.2 Eifel-Stufe 39
2.3.6.3 Givetium 41
2.4 Zur Paläogeographie des Devons der Eifel 43
2.5 Die Lagerungsverhältnisse der devonischen Schichten 48
2.6 Paläogeographie (unter Berücksichtigung der Tektonik) 53
2.7 Plattentektonische Entwicklung und Deckentektonik 59
2.7.1 Überblick 59
2.7.2 Hunsrück-Decke 61
2.7.3 Siegen-Mosel-Imbrikat (Moselscholle) und Blattverschiebung
an dessen W-Flanke 62
3 Perm 65
3.1 Ürzig-Formation 66
3.2 Kinderbeuern-Formation 67
3.3 Altrich-Formation 68
3.4 Rotliegend in Hunsrück-Randfazies (rH) 71
3.5 Rhyolithschlot von Veldenz 71
3.6 Rotliegend im Saartal 72
3.7 Paläogeographie des Perm 73
3.8 Lagerungsverhältnisse 74
4 Die mesozoischen Deckschichten: Paläogeographische
Vorbetrachtung
75
4.1 Germanische Trias 76
4.2 Die Trier-Bitburger Mulde 77
5 Buntsandstein 80
5.1 Unterer Buntsandstein (Basiskonglomerat und Pallien-Schichten): su 84
5.1.1 Basiskonglomerat (früher sm1): su1(C) 84
5.1.2 Pallien-Schichten (früher sm2): su2 86
5.1.3 Deimlingen Sonderfazies: sD 92
5.1.4 Sonderfazies Niederkail-Hof Hütt: sN 93
5.2 Mittlerer Buntsandstein (Burg-Ramstein-Schichten): sm 94
5.2.1 Universitätsprofil 94
5.2.2 Südliches Kylltal 98
5.2.3 Saartal 102
5.2.4 Bitburger Becken, N-Teil und W-Flanke der Mulde 103
5.3 Grenze sm/so: VG1 Violette Grenzzone 107
5.4 Mächtigkeiten des Unteren und Mittleren Buntsandsteins;
Parallelisierung zum Germanischen Becken 111
5.5 Paläogeographie, Schüttungsrichtungen, Genese des Unteren und
Mittleren Buntsandsteins 113
5.6 Oberer Buntsandstein 114
5.6.1 Zwischenschichten: so1 115
5.6.1.1 so1 im Raum Trier (soZ nach LGB 2005) 116
5.6.1.2 so1 im Unteren Kylltal 117
5.6.2 Voltziensandstein (so2) bei Trier und im unteren Kylltal
(= soV sensu LGB 2005) 120
5.6.3 N-Rand des Bitburger Beckens (so1 + so2) 122
5.6.4 W-Rand des Bitburger Beckens (so1 + so2) 123
5.6.5 Von Igel bis zur Siercker Schwelle (so1 + so2) 124
5.6.6 Mächtigkeiten und Faziesmodelle, überregionale Grenzziehungen
(so1+so2) 124
6 Muschelkalk 126
6.1 Unterer Muschelkalk (mu: Udelfangen-Formation) 127
6.1.1 Muschelsandstein (mu1) 127
6.1.2 Dolomitbankschichten (mu2; früher Orbicularis-Schichten),
(Onsdorf-Subformation, LGB 2005) 132
6.2 Mittlerer Muschelkalk (mm) 134
6.2.1 Gipsmergel (mm1), Ralingen-Formation, (LGB 2005) 134
6.2.2 Sulfatlager (mm1), Kaltenberg-Subformation, sensu LGB (2005) 137
6.2.3 Linguladolomit (mm2; Diemel-Formation, LGB 2005) 139
6.3 Oberer Muschelkalk (mo, „Hauptmuschelkalk“) 141
6.3.1 Trochitenschichten (mo1T) 142
6.3.1.1 Untere Trochitenschichten (mo1T1) 144
6.3.1.2 Mittlere und Obere Trochitenschichten (mo1T2 und mo1T3) 144
6.3.1.3 Schwellenfazies und Nims-Subformation (mo1) 146
6.3.2 Ceratitenschichten (mo2C) 147
6.3.3 Weitere Formationen und Subformationen (mo2) 150
6.4 Zur Paläogeographie und Genese des Muschelkalks 151
7 Keuper 154
7.1 Unterer Keuper (ku) 156
7.1.1 Basisschichten (ku1B) 156
7.1.2 Bunte Mergel (ku2B) 157
7.1.3 Grenzdolomit (ku2G) 157
7.2 Mittlerer Keuper (km) 159
7.2.1 Pseudomorphosenkeuper (km1P) 159
7.2.2 Schilfsandstein (km2S) 159
7.2.3 km3 und km4 160
7.3 Oberer Keuper (ko; Gliederung nach LGB 2005) 162
7.3.1 Rhätsteinmergel (koSt) 162
7.3.2 Rhätkeuper (koR) 162
8 Jura 165
8.1 Hettangium und unteres Sinemurium (Lias α) 166
8.1.1 Mergel von Elvange (li1) 166
8.1.2 Luxemburger Sandstein (li2) 166
8.1.3 Mergel und Kalke von Strassen (li3) 170
9 Gebirgslagerung, Tektonik und sonstige Beobachtungen
im Raum der mesozoischen Gesteine
171
9.1 Überblick zum bisherigen Stand 172
9.2 Die Trias-Bruchstufe im NW Triers, Gebirgsbau 174
9.3 Gebirgsbau zwischen Trier und Bitburg (besonders unteres Kylltal
und Naurath) 177
9.3.1 Störungen 177
9.3.2 Die Gesteinsklüftung in der Trier-Bitburger Mulde 182
9.3.3 Schichtenlagerung 185
9.3.4 Synsedimentäre Tektonik 186
9.4 Zentrum und NW-Flanke der Mulde 187
9.5 Genese der Störungen: Interpretationsversuch 188
9.6 Geologie und Relief 191
9.6.1 Gesteinseigenschaften, Relief und Vegetation 191
9.6.2 Bruchstufen und Beobachtungen am Großrelief 193
9.6.3 Besonderheiten des Gewässernetzes und junge Tektonik 194
10 Kreide 196
11 Tertiär 198
11.1 Eozän 200
11.1.1 Eckfeld-Maar 200
11.1.2 Eozäne „Schotter“, Arenrather Subfazies (teol) 203
11.1.3 Obereozän (Tone von Binsfeld, Herforst, Speicher etc.; teo) 205
11.1.4 Verwitterungsbildungen an der Oberfläche anstehender Triasgesteine 206
11.2 Oligozäne Brackwasser-Hornsteine und Quarzite (tmol) 207
11.2.1 Marines Obermitteloligozän-Oberoligozän („Geister-Fauna und
-Flora“) 208
11.3 Mio-pliozäne Kieseloolith-Formation 209
11.4 Mardellen, tertiäre Schlottenbildung, Schwinden von Fließgewässern,
Karsthöhlen, Bodenbildungen und andere Beobachtungen 210
11.5 Tertiär/Quartär-Grenze 212
12 Quartär 214
12.1 Pleistozäne Terrassen der Mosel 214
12.1.1 Älteste pleistozäne Terrassengruppe (sog. Höhenterrassen)
(tMM 1/tMM 2) 220
12.1.2 Ältest- bis altpleistozäne Terrassen (sog. Hauptterrassen)
(tMM 3 – tMM 5 bzw. tUM 1 – tUM 3) 221
12.1.3 Zwei zusätzliche ältest- bis altpleistozäne Terrassen in der
Untermoselscholle (tUM 4 und tUM 5) 221
12.1.4 Alt- bis mittelpleistozäne Terrassen (sog. Mittelterrassen)
(tMM 6, tMM 7 bzw. tUM 6, tUM 7) 221
12.1.5 Mittel- bis jungpleistozäne Terrassen (sog. Niederterrassen)
(tMM 8, tMM 9, tUM 8, tUM 9) 223
12.2 Löss, lössartige Gesteine, Flugsande und -silte, Lehm und
Solifluktionsdecken, Auensedimente 224
12.3 Kalksinter (mehrheitlich) CaMgHCO3-Säuerlinge und Bleichungserscheinungen
225
12.4 Tektonische Folgerungen (quartäre Ablagerungen, Plio-Pleistozängrenze)
226
12.5 Tektonik im Bereich der Wittlicher Senke 230
12.5.1 Quartäre Bewegungen (Moselbereich) 231
12.5.2 Tertiärablagerungen als Indikatoren für tertiäre und quartäre Hebungen 231
12.6 Zusammenfassung der Resultate 234
12.7 Rezente Bildungen, Bergrutsche, Meteoriteneinschläge 236
12.8 Bausteine in Trier 239
12.9 Stein und Wein 242
13 Zeugen des neozoischen Vulkanismus und ihre Bedeutung
für die Erdgeschichte
245
13.1 Das Vulkanfeld der Westeifel 245
13.2 Die Maare der Westeifel 253
13.3 Kaltwasser-Geysir „Wallender Born/Brubbel“, „Wallenborn“ bzw.
Mofetten, Schwefelquellen 255
14 Die junge Erdgeschichte dokumentiert anhand von Maarseeablagerungen
257
14.1 Maarseen als Klimaarchive 257
14.2 Klimageschichte 267
14.3 Rezentstudien im Holzmaar 274
15 Exkursionen 275
15.1 Exkursion 1: Manderscheid und Umgebung 275
15.2 Exkursion 2: Nördlich Wittlich 282
15.3 Exkursion 3: Bruch und Umgebung 285
15.4 Exkursion 4: Schweich – Salmtal 287
15.5 Exkursion 5: Unteres Saartal-Veldenz 289
15.6 Exkursion 6: Obermosel 291
15.7 Exkursion 7: Rund um Igel 292
15.8 Exkursion 8: Rund um das Ferschweiler Plateau 294
15.9 Exkursion 9: Bitburger Stausee und Umgebung 297
15.10 Exkursion 10: Kordel und Umgebung 299
15.11 Exkursion 11: Speicher und Umgebung 304
15.12 Exkursion 12: Dauner Maargruppe und Umgebung 308
15.13 Exkursion 13: 5 Fußgänger-Exkursionen bei Trier 314
15.14 Exkursion 14: Mittelmoseltal von Trier nach Cochem 328
15.15 Exkursion 15: Flusstal-Mäanderlandschaft Mosel und Saar 332
15.16 Exkursion 16: „Geologische Quadratmeile“ um Gerolstein 336
Übersichtskarte zu den Exkursionen 339
16 Literaturverzeichnis 340
17 Ortsverzeichnis 376
18 Sachverzeichnis 383