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Die Erdoberfläche - Lebens- und Gestaltungsraum des Menschen

Forschungsstrategische und programmatische Leitlinien zukünftiger geomorphologischer Forschung und Lehre

Hrsg.: Richard Deutscher Arbeitskreis für Geomorphologie (Red.: Dikau; Klaus-Martin Moldenhauer; Jutta) Bedehäsing

2007. IV, 149 Seiten, 21 Abbildungen, 9 Tabellen, 17x24cm, 420 g
Language: Deutsch

(Zeitschrift für Geomorphologie, Supplementbände, Volume 148)

ISBN 978-3-443-21148-6, brosch., price: 68.00 €

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Contents

Synopsis top ↑

Dieser Band befasst sich mit den Zukunftsperspektiven der geomorphologischen Forschung. Aufgrund des globalen Charakters der Veränderungen des Systems Erde und seiner gesellschaftlichen Ursachen und Folgen erscheint es dringend notwendig, die Kapazitäten und Kompetenzen der geomorphologischen Forschung in Deutschland auf relevante Arbeitsfelder zu konzentrieren und neu auszurichten. Dazu will die vorliegende Denkschrift einen Beitrag leisten.

Mit der Jahrhundertwende steht die geomorphologische Disziplin vor besonderen Herausforderungen. Von zentralem Interesse sind die Wechselwirkungen zwischen natürlichen und gesellschaftlichen Systemen im Lichte sich verschärfender globaler Umweltveränderungen. Weiterhin ist die Geomorphologie mit neuen Entwicklungen in den internationalen Erdsystemwissenschaften ("Earth System Sciences") konfrontiert, die veränderte Zielorientierungen der universitären Forschung und Lehre erfordern. Die vorliegende Denkschrift ist ein forschungsstrategischer und programmatischer Diskussionsbeitrag der geomorphologischen Disziplin in Deutschland. Auf Basis der Darstellung des aktuellen Standes internationaler und nationaler Forschungsfragen und -ergebnisse werden Ziele und Perspektiven identifiziert und daraus zukünftige Forschungs- und Lehrthemen abgeleitet. Die Zielgruppe der Denkschrift sind die Geomorphologen, Forscher in ihren Nachbarwissenschaften (u.a. Geographie, Geologie) und die interessierte Offentlichkeit.

Bespr.: zfv Heft 5/2007, S. 345 top ↑

Die vom Deutschen Arbeitskreis für Geomorphologie verfasste Denkschrift will die Herausforderungen an die geomorphologische Grundlagenforschung formulieren, die die Veränderungen globaler Dimension für Gesellschaft und Wirtschaft bedeuten; sie hat dabei die Geomorphologie und Nachbarwissenschaften im Blick.

Mit der Denkschrift ist zugleich eine umfassende Bestandsaufnahme (mit einer Literaturliste von fast 500 Quellen) über den derzeitigen Wissens- und Forschungsstand der Geomorphologie entstanden; dazu trägt vornehmlich die systematische Gliederung der Fachkapitel in Archivforschung, Prozessforschung, Modellierung und Prognostik bei. Zudem werden gemeinsame Forschungsfelder zu Nachbarwissenschaften wie der Geophysik, Geodäsie, Photogrammetrie und Fernerkundung sowie der GIS-Technologie deutlich.

Die zentralen Themenbereiche der geomorphologischen Forschung und Lehre behandeln die Kapitel »Geomorphologische Entwicklung und aktuelle Formung der Erdoberfläche«, »Aktuelle Mensch-Umwelt-Interaktionen«, »Umweltrekonstruktion und Geoarchäologie« sowie »Naturgefahren und Naturrisiken«. In dem Kapitel »Potenziale neuer Methoden für die Geomorphologie« wird deutlich gemacht, wie die geomorphologische Forschung sich den allgemeinen wissenschaftlichen Fortschritt in Physik, Chemie und Technologie zu Nutze macht.

In dem abschließenden Kapitel »Perspektiven und strukturelle Rahmenbedingungen geomorphologischer Forschung und Lehre« wird deutlich, dass die vorliegende Denkschrift einen forschungsstrategischen und programmatischen Diskussionsbeitrag für die erdwissenschaftlichen Disziplinen in Deutschland im Allgemeinen leisten will und tatsächlich leistet.

Auf Basis der Darstellung des aktuellen Standes internationaler und nationaler Forschungsfragen und Forschungsergebnisse werden Ziele und Perspektiven identifiziert und daraus künftige Forschungs- und Lehrziele abgeleitet; insofern ist die Schrift auch eine wertvolle Hilfe, die vorhandenen Forschungskompetenzen und Forschungskapazitäten der Geowissenschaften auf die wichtigsten Arbeitsfelder auszurichten.

Joachim Thomas, Münster

zfv - Zeitschrift für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Heft 5/2007, Seite 345

Bespr.: Geographica Helvetica Jg. 2008/Heft 2, S. 125-126 top ↑

Ein Team von 24 Autorinnen und Autoren greift ein Zitat von Julius Büdel auf, der 1981 der «Reliefsphäre» zentrale Bedeutung im Lebensbereich des Menschen zuwies und zugleich die Bedeutsamkeit der Geomorphologie -- mit ihrer 150jährigen Disziplingeschichte -- in der Familie der Natur- bzw. Geowissenschaften hervorhob. Damit wird auch die zentrale Rolle der Geomorphologie in den Erdsystemwissenschaften betont, für deren Wahrung das Team und die redaktionellen Bearbeiter veränderte Ziele in Forschung und Lehre sehen. Die Denkschrift, so R. Dikau im Vorwort, soll Forschungsstrategie und Programmbeitrag sein, indem internationale und nationale Forschungsfragen miteinander abgeglichen werden, um sich innerhalb der Geowissenschaften neu zu präsentieren.

Der Inhalt ist ausserordentlich vielfältig: Auf eine «Präambel» mit einigen grundsätzlichen Positionierungen der Geomorphologie folgt unter dem Titel «Zentrale Themenbereiche geomorphologischer Forschung und Lehre» ein thematisch breites Spektrum zu vorzeitlicher und aktueller Geomorphogenese, zu den aktuellen Mensch-Umwelt-Interaktionen, zu holozänen Umweltrekonstruktionen (mit Geoarchäologie), zu Naturgefahren und Naturrisiken und zu den Potenzialen neuer Methoden für die Geomorphologie. Diese unterschiedlich langen Kapitel werden kurz eingeleitet und dann mit zwei bis maximal fünf Einzelbeiträgen belegt und diskutiert. Dabei handelt es sich nicht um Fallbeispiele, sondern um Literatur-, Methoden- und Forschungsübersichten, die alle auch «Ziele und Perspektiven» formulieren. Ein Schlusskapitel zu «Perspektiven und strukturellen Rahmenbedingungen geomorphologischer Forschung und Lehre», von R. Dikau knapp und souverän formuliert, wendet sich an die Zielgruppen vor allem in den geowissenschaftlichen Nachbardisziplinen, aber auch an die Öffentlichkeit. Hier wird noch einmal bewusst gemacht, dass die Geomorphologie bei der Behandlung des globalen Wandels des Systems Erde durch ihren Gegenstand Georelief, der den Regler auf ganz verschiedenen Massstabsebenen der Erdraumforschung darstellt, eine methodische und methodologische Leitfunktion inne hat.

Der orientierte Wert der Schrift ist ausserordentlich hoch. Angesichts der auch in der Geomorphologie immer weiter fortschreitenden Spezialisierung finden selbst die Fachwissenschaftler Orientierungs- und Einordnungshilfe. Man könnte die Denkschrift fast als kleines Lehrbuch moderner Geomorphologie bezeichnen, weil alle relevanten Sach- und Fachgebiete geomorphologischer Forschung angesprochen und in einer klaren, präzisen und verständlichen Sprache präsentiert werden. Das Werk macht die Bedeutung der Geomorphologie und die ihres Gegenstandes Georelief auch den Nachbarwissenschaften, den Lehrpersonen und der Öffentlichkeit deutlich. Man nimmt nach der Lektüre das Bewusstsein mit, dass die Reliefsphäre tatsächlich der Lebens- und Gestaltungsraum des Menschen ist, für deren Erforschung ihrer Potenziale, Prozesse und Gefahren die Geomorphologie über ein zeitgemässes und zugleich zukunftgerichtetes Handwerkszeug verfügt.

Das Bearbeiter- und das Redaktionsteam sowie der Arbeitskreis Geomorphologie und der Verlag sind zu der gelungenen, auch notwendigen und längst überfälligen Publikation zu beglückwünschen. Es ist zu hoffen, dass eine möglichst breite Leserschaft sich der Lektüre zuwendet und daraus die notwendigen forscherischen und praktischen Konsequenzen zieht -- das gilt für die Wissenschaft Geomorphologie selber ebenso wie für die Nachbarwissenschaften und jene «Öffentlichkeit», die sich in Planung, Raumordnung, Umweltschutz, Bildung und Politik eigentlich mit der Reliefsphäre auseinanderzusetzen hätte.

Hartmut Leser, Geographisches Institut

Universität Basel

Geographica Helvetica Jg. 63, 2008/Heft 2, S. 125-126

Bespr.: Zeitschrift f. Geomorphologie N.F. 52/4 (Dezember 2008) top ↑

Die vom Deutschen Arbeitskreis für Geomorphologie vorgelegte Veröffentlichung versteht sich als eine Denkschrift, die angesichts von „neuen Entwicklungen in den internationalen Erdsystemwissenschaften“ „einen forschungsstrategischen und programmatischen Diskussionsbeitrag der geomorphologischen Disziplin in Deutschland“ liefern soll. Anlass sind die besonderen Herausforderungen, die für die Geomorphologie in den sich verschärfenden globalen Umweltveränderungen und in neuen Entwicklungen in den internationalen Erdsystemwissenschaften gesehen werden. 24 Autoren sind an dem Band mit ein oder zwei Beiträgen oder Teilbeiträgen beteiligt, abgesehen von R. Dikau, von dem 6 Abschnitte stammen. Er liefert auch das Vorwort und wird als Redaktionsmitglied genannt, so dass kein Zweifel bestehen kann, dass er die Hauptarbeit der Herausgabe getragen hat und wohl auch als Initiator der Schrift anzusehen ist. Insofern verwundert es nicht, dass unter den Autoren frühere und heutige Mitarbeiter oder Schüler Dikaus stark vertreten sind. Auffällig ist allgemein die zahlenmäßig starke Beteiligung relativ jung berufener Ordinarien der Geomorphologie, die erwartungsvoll stimmt.

Im Kern dieser Veröffentlichung werden vier zentrale Themenbereiche geomorphologischer Forschung und Lehre herausgestellt, die sich an den Herausforderungen des globalen Wandels orientieren, nämlich (1) geomorphologische Entwicklung und aktuelle Formung der Erdoberfläche, (2) aktuelle Mensch-Umwelt-Interaktionen, (3) holozäne Umweltrekonstruktion und Geoarchäologie und schließlich (4) Naturgefahren und Naturrisiken. Jeder dieser Themenbereiche ist in 3 bis 5 Unterkapitel untergliedert, in denen von verschiedenen Autoren nach vorgegebenem Gliederungsschema internationaler Status quo der Forschung im jeweiligen Teilbereich und Ziele und Perspektiven in der Archivforschung, der Prozessforschung sowie der Modellierung und Prognostik behandelt werden. Diese Themenbereiche übergreifend werden anschließend (5) die Potenziale neuer Methoden für die geomorphologische Forschung abgeleitet, wobei die Unterkapitel neue Datierungsmethoden, geophysikalische Methoden und Methoden zur „Detektion von Reliefformen und der Kinematik der Erdoberfläche“ (d. h. Fernerkundung, Dendrogeomorphologie, Digitale Kartographie) beinhalten. Eine kurze Zusammenfassung der Perspektiven und strukturellen Rahmenbedingungen geomorphologischer Forschung und Lehre, in der noch einmal die Herausforderung des globalen Wandels herausgestellt und die Bedeutung der Interdisziplinarität und der internationalen Zusammenarbeit betont wird, beschließt die Denkschrift.

Der begrenzte Umfang einer Rezension verbietet es, auf die einzelnen Beiträge einzugehen. Allgemein erscheint es fraglich, ob die vielen Unterkapitel mit jeweils anderen Autoren die Aussagekraft dieser Denkschrift verbessern. Die Schlussfolgerungen, Probleme und Perspektiven für die Forschungen zur aktuellen Formung der Erdoberfläche sind – abgesehen von der Gewichtung – die gleichen wie bei der Untersuchung des Sedimenthaushaltes und unterscheiden sich nicht sehr von denen der holozänen Umweltrekonstruktion und wenig von Teilaspekten der Naturgefahrenforschung : qualitative und quantitative Verbesserung der raumzeitlichen Differenzierung von Geo-Archiven als Voraussetzung für Modellierungen, Anlage von langfristigen detaillierten Messreihen, Verbesserung bzw. Entwicklung von Modellen zur Prozessforschung und Reliefentwicklung. Die Probleme des Up- und Downscalings, des Übergangs vom Messfeld in die Landschaft werden verschiedentlich angesprochen, aber es bleibt beim Leser die Sorge, ob es in Zukunft neben vielen Modellierern und Messfeldgeomorphologen auch noch Geomorphologen geben wird, die den Blick für das Relief als übergeordnetes Ganzes und die dafür notwendige Geländeerfahrung haben. In seinem Beitrag über die geomorphologischen Auswirkungen anthropogener Umweltveränderungen stellt Bork als ein langfristiges und allgemeines Forschungsziel der Geomorphologie die umfassende, systematische Verknüpfung des aktualistischen, modellorientierten Methodensystems mit dem geowissenschaftlich- paläoökologischen System heraus. Der Rezensent stimmt dem voll zu, ist sich aber nicht sicher, ob dieses Ziel von allen beteiligten Autoren erkannt wird.

Die Unterkapitel sind in ihrer Bedeutung fast unvermeidlich ungleichgewichtig, und man kann Zweifel haben, ob die Diskussion der Schwellenwertproblematik oder auch der Deckschichten wirklich einen eigenen Abschnitt verdient haben. Andererseits sind offenkundig Lücken vorhanden. Es überrascht schon, wenn man bei der betonten Herausforderung der Geomorphologie durch globale Umweltveränderungen kaum ein Wort über die Küstengeomorphologie findet, wenn die Karstmorphologie mit einer Bemerkung über den Lösungsaustrag erledigt wird oder wenn, trotz Eitels Darlegungen über reaktive (d. h. ökologisch sensitive) Räume, z. B. von der geomorphologischen Wüstenforschung nur im Zusammenhang mit der Desertifikation die Rede ist. Dass Tektonik in diesem Heft kaum stattfindet, verwundert schon weniger, denn das spiegelt tatsächlich das Bild der deutschen Geomorphologie wider.

Überspitzt gesagt beziehen sich die in dieser Denkschrift herausgestellten Themenbereiche im wesentlichen auf die fluviale Dynamik in den Mittel- und Hochgebirgen Mitteleuropas. Das entspricht den bevorzugten Arbeitsgebieten der Mehrzahl der Autoren. Aber es ist sehr die Frage, wieweit sich die deutschen Geomorphologen und die Mitglieder des AKG damit angemessen vertreten finden. Unter den Rahmenbedingungen der Forschung finden die interdisziplinäre und die internationale Zusammenarbeit nicht die breite Erwähnung, die man mit Blick auf das Schlusskapitel erwarten sollte. Interdisziplinäres Arbeiten wird in dieser Schrift praktisch nur im Bereich der Geoarchäologie erkennbar, und die Hinweise auf dieBeteiligung am Internationalen Geosphären-Biosphären-Programm und an seinen Ablegern reichen für den Nachweis internationaler Zusammenarbeit kaum aus. Damit soll nicht gesagt sein, dass es die nicht gäbe, aber sie wird eben nicht dokumentiert.

Auf die Gefahr hin, es mit der Führung des AKG, dem ich mich weiterhin verbunden fühle, völlig zu verderben: diese Denkschrift enttäuscht mich. Vielleicht zweifeln sogar die Herausgeber daran, dass dies eine echte Denkschrift ist. Der Begriff kommt zwar im Vorwort und im Klappentext mehrfach vor, aber nicht im Titel. Ich hätte mir als Denkschrift jedenfalls eine auf einer ehrlichen und konkreten Darlegung der Bilanz der Geomorphologie aufbauende Perspektive gewünscht: was wollen wir, was können wir wie erreichen; d. h. nicht die Darlegung von Arbeitsgebieten, sondern die Nennung möglichst konkreter Zielsetzungen unter Berücksichtigung auch der Lehre, die in der vorliegenden Schrift nur im Titel und in einer Überschrift erscheint. Eine solche Denkschrift wäre der Situation angemessen, in der die Geomorphologie an den deutschen Hochschulen aus verschiedenen Gründen, die man auch thematisieren müsste, ernsthaft in ihrem Bestand bedroht ist. Die vorliegende Veröffentlichung bietet zwar manche Orientierung – am wenigsten allerdings wohl für den Außenstehenden – sie hat aber bei weitem nicht das Durchschlagsvermögen, um an der derzeitigen prekären Situation der Geomorphologie etwas zu ändern.

Jürgen Hagedorn, Göttingen

Zeitschrift für Geomorphologie N.F. 52/4 (Dezember 2008)

Inhaltsverzeichnis top ↑

Verzeichnis der Autoren IV
Vorwort V
1 Präambel 1
2 Zentrale Themenbereiche geomorphologischer Forschung und Lehre (R.
Dikau) 3
2.1 Geomorphologische Entwicklung und aktuelle Formung der
Erdoberfläche (R. Dikau) 6
2.1.1 Die Struktur der Erdoberfläche (R. Dikau) 7
2.1.2 Geomorphologische Entwicklung der Erdoberfläche (K.-H. Schmidt) 14
2.1.3 Hangsedimente und ihre Böden (A. Kleber & J. Völkel) 20
2.1.4 Aktuelle Formung der Erdoberfläche (M. Becht) 24
2.1.5 Der Sedimenthaushalt geomorphologischer Systeme seit Beginn des
menschlichen Einflusses (R. Dikau, P. Houben, T. Hoffmann & L.
Schrott) 32
2.2 Aktuelle Mensch-Umwelt-Interaktionen (B. Schütt) 41
2.2.1 Die direkten Einflüsse des Menschen auf die Reliefsphäre (J.
Herget) 42
2.2.2 Die indirekten Einflüsse des Menschen auf die Reliefsphäre (B.
Schntt) 47
2.3 Holozäne Umweltrekonstruktion und Geoarchäologie (H. Brückner) 55
2.3.1 Geomorphologische Auswirkungen natürlicher Umweltveränderungen
(W. Römer) 58
2.3.2 Geomorphologische Auswirkungen anthropogener Umweltveränderungen (Past
Human Impact) (H.-R. Bork) 64
2.3.3 Schwellenwerte in der Geomorphologie (A. Schulte) 71
2.3.4 Reaktive Räume (B. Eitel) 78
2.4 Naturgefahren und Naturrisiken (T. Glade & M. Gude ) 80
2.4.1 Geomorphologische Prozesse und Naturgefahr (M. Gude) 84
2.4.2 Die Modellierung von Naturgefahren (T. Glade) 90
2.4.3 Von der Naturgefahr zum Naturrisiko (T. Glade) 95
2.5 Potenziale neuer Methoden für die Geomorphologie (R. Dikau) 102
2.5.1 Potenziale neuer Datierungsmethoden für die geomorphologische Forschung
(H. Brückner & G. Schellmann) 103

2.5.2 Potenziale geophysikalischer Methoden in der
Geomorphologie (L. Schrott & S. Hecht) 110
2.5.3 Potenziale neuer Methoden zur Detektion von Reliefformen und der
Kinematik der Erdoberfläche (R. Dikau, H. Gärtner, M. Nyenhuis, J.
Otto, I. Roer & I. Sahling) 116
3 Perspektiven und strukturelle Rahmenbedingungen geomorphologischer
Forschung und Lehre (R. Dikau) 126
4 Schriftenverzeichnis 129