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Georg Salbert:

Metallographie

Grundlagen und Anwendung

2015. 2. durchgesehene und korrigierte Auflage, IX, 155 Seiten, 159 Abbildungen, 15x21cm, 360 g
Language: Deutsch

(Materialkundlich-Technische Reihe, Band 14)

ISBN 978-3-443-23018-0, brosch., price: 29.90 €

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Keywords

WerkstoffEisenMetallGefügeuntersuchungMaterialkunde

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

In diesem Band der Materialkundlich-Technischen Reihe wird auf moderne und kompakte Weise das für die Werkstoffherstellung, -verarbeitung und -prüfung erforderliche Wissen über die Präparation von Metallproben für Gefügeuntersuchungen dargestellt. Wichtige makroskopische und mikroskopische Untersuchungsverfahren von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen werden eingehend erklärt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in charakteristischen Gefügebildern präsentiert. Die Zusammenhänge zwischen diesen Gefügebildern und der Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits werden erläutert.
Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die aus dem Gefügeaufbau resultieren und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben.
In dieser 2. durchgesehenen und korrigierten Aufl age wurden zahlreiche kleinere Fehler korrigiert, welche dem Verlag durch Autor und Leser mitgeteilt wurden.
Das Buch wendet sich vornehmlich an angehende Werkstoffprüfer, Metallographen und Studierende der Werkstoffwissenschaft aber auch des allgemeinen Maschinenbaues bzw. der Mechatronik. Nicht zuletzt kann es als Nachschlagewerk von praktizierenden Werkstofffachleuten genutzt werden.

Bespr.: GIESSEREI RUNDSCHAU 63 (2016) top ↑

In diesem Band der Materialkundlich-Technischen Reihe wird auf moderne und kompakte Weise das für die Werkstoffherstellung, -Verarbeitung und -prüfung erforderliche Wissen über die Präparation von Metallproben für Gefügeuntersuchungen dargestellt. Wichtige makroskopische und mikroskopische Untersuchungsverfahren von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen werden eingehend erklärt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in charakteristischen Gefügebildern präsentiert. Die Zusammenhänge zwischen diesen Gefügebildern und der Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits werden erläutert.
Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die aus dem Gefügeaufbau resultieren und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben.
In dieser 2. durchgesehenen und korrigierten Auflage wurden zahlreiche kleinere Fehler korrigiert, welche dem Verlag durch Autor und Leser mitgeteilt wurden.
Das Buch wendet sich vornehmlich an angehende Werkstoffprüfer, Metallographen und Studierende der Werkstoffwissenschaft aber auch des allgemeinen Maschinenbaues bzw. der Mechatronik. Nicht zuletzt kann es praktizierenden Werkstofffachleuten als Nachschlagewerk empfohlen werden.

GIESSEREI RUNDSCHAU 63 (2016)

Bespr.: GIESSEREI 103 07/2016 top ↑

Die Metallographie befasst sich mit der makroskopischen und mikroskopischen Gefügeuntersuchung metallischer Werkstoffe. Als wichtiger Teilbereich der Werkstofftechnik hat sie einen hohen Stellenwert, sowohl in der Ausbildung von Werkstofffachleuten als auch in der Praxis der Werkstoffherstellung, -verarbeitung und —prüfung. Das Buch beschreibt wichtige makroskopische und mikroskopische Verfahren für die Untersuchung von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen wie Kupfer-‚ Aluminium— und Titanlegierungen. Anhand charakteristischer Gefügebilder werden Zusammenhänge zwischen Gefüge und Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits erläutert. Die vorgestellten Gefügebilder können vom Leser als Muster für die Interpretation eigener Gefüge benutzt werden. Der Vergleich von Gefügebildern untereinander lässt den Einfluss der Materialbehandlung auf die Gefügeausbildung erkennen. Die Ausbildung der Primärgefüge während der Erstarrung und die Gefügeumwandlungen bei der Abkühlung aller verwendeten Legierungen werden mit Hilfe von Zustandsdiagrammen diskutiert.
Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die eine Folge des Gefügeaufbaus sind und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben.
Jedes Kapitel schließt mit einem praktischen Teil. Darin werden Übungen vorgeschlagen, die die theoretischen Grundlagen des Lernenden festigen und seine praktischen Kenntnisse bezüglich der Gefügedeutung und der Laborfertigkeit verbessern sollen.

Giesserei 103 / Juli 2016

Bespr.: METALL 70. Jg., 9/2016 top ↑

Grundlegende Kenntnisse über den Werkstoffzustand und die sich daraus ergebenden Werkstoffeigenschaften vermittelt auch in der heutigen Zeit der Simulationsverfahren das reale reale Werkstoffgefüge. Grund genug, diesem Thema einen speziellen Band zu widmen, der sich dem Zusammenhang Gefüge - Eigenschaften in gut einprägsamer Form widmet. Der Leser erhält hier nicht nur das notwendige Wissen zur eigentlichen Schliffherstellung und Schliffuntersuchung, der Band bietet viel mehr: Er zeigt auf, wie sich ein spezielles Gefüge ergibt und erklärt, worauf bei der Präparation und Untersuchung besonders zu achten ist. Wie sieht z.B. das Gefüge der einzelnen Anlassstufen aus? Wie verhalten sich Bronzen nach unterschiedlichen Abkühlungsgeschwindigkeiten, wie sieht das Gefüge nach Umformung und Rekristallisation aus? Für verschiedene Werkstoffe werden Fragen wie diese mit Hilfe charakteristischer Gefügetypen an hervorragenden Fotos diskutiert. Werkstoffkundliches Grundwissen (z.B. Zwillingsgrenzen, Zustandsdiagramme) wird auf gut nachvollziehbare Weise vertieft. Zudem finden sich wichtige Werkstoffkennwerte. Mit seiner Themenfülle geht das Buch weit über eine Anleitung zur Schliffherstellung hinaus und gewinnt durch seine verständliche und anschauliche Darstellung gerade für den Praktiker einen hohen Wert.

METALL 70. Jg., 9/2016, Seite 357

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort V
1 Die Schliffherstellung 1
1.1 Begriffe: Schliff, Gefüge 1
1.2 Die Schliffpräparation 1
1.2.1 Probenahme 1
1.2.2 Schleifen der ausgewählten Schlifffläche 4
1.2.3 Polieren der geschliffenen Oberfläche 5
1.2.3.1 Maschinelles Polieren 6
1.2.3.2 Elektrolytisches Polieren 9
1.2.4 Anwendung polierter Schliffe 10
1.2.4.1 Schliffbilder ungeätzter Metallproben 11
1.2.5 Ätzen der polierten Schliffoberfläche 12
1.2.5.1 Gefügeentwicklung 13
1.3 Praktische Übungen 15
2 Makroskopische Untersuchungen 17
2.1 Anwendungsbereich 17
2.2 Einteilung makroskopischer Verfahren 18
2.2.1 Flachätzverfahren 18
2.2.1.1 Das Heyn’sche Verfahren 18
2.2.1.2 Das Oberhoffer-Verfahren 20
2.2.1.3 Makroätzung mit alkoholischer Salpetersäure 22
2.2.1.4 Makroätzung nach Adler 23
2.2.1.5 Makroätzung von Aluminium 25
2.2.2 Tiefätzverfahren 26
2.2.3 Abdruckverfahren 28
2.3 Praktische Übungen 31
3 Gefüge unlegierter Eisen-Kohlenstoff-Werkstoffe 32
3.1 Der Kohlenstoff als Zementit; Gefüge des metastabilen
Fe-C-Systems 32
3.1.1 Gefüge des metastabilen Systems im Stahlbereich 34
3.1.1.1 Gefüge untereutektoider Stähle 35
3.1.1.1.1 Grobkorngefüge und nadeliges Umwandlungsgefüge 40
3.1.1.1.2 Entartetes Gefüge 41
3.1.1.1.3 Gefügezeiligkeit 42
3.1.1.1.4 Schweißnahtgefüge 44
3.1.1.2 Gefüge eutektoider Stähle 47
3.1.1.3 Gefüge übereutektoider Stähle 49
3.1.2 Gefüge des metastabilen Systems im Gusseisenbereich 55
3.1.2.1 Gefüge untereutektischer weißer Gusseisen 55
3.1.2.2 Gefüge eutektischer weißer Gusseisen 57
3.1.2.3 Gefüge übereutektischer weißer Gusseisen 59
3.2 Der Kohlenstoff als Graphit; Gefüge des stabilen Fe-C-Systems 60
3.2.1 Die häufigsten geometrischen Formen des Graphits 62
3.2.1.1 Die Lamellenform 62
3.2.1.2 Die Kugelform 66
3.2.1.3 Kompaktgraphit und Graupelgraphit 68
3.2.1.4 Die Flockenform 70
3.2.2 Schalenhartguss und meliertes Gusseisen 73
3.3 Der im Eisengitter gelöste Kohlenstoff 74
3.3.1 Zerfall des unterkühlten Austenits 75
3.3.1.1 Das Härtegefüge 75
3.3.1.2 Das Zwischenstufengefüge 82
3.3.1.3 Die Perlitbildung 83
3.3.2 Anlassgefüge 85
3.3.2.1 Gefüge nach niedrigem Anlassen 85
3.3.2.2 Gefüge nach mittlerem Anlassen 86
3.3.2.3 Gefüge eines hoch angelassenen Stahls 86
3.4 Praktische Übungen 89
4 Gefüge ausgewählter Nichteisenmetalle 91
4.1 Kupferlegierungen 92
4.1.1 Cu-Sn-Legierungen; Zinnbronzen 95
4.1.1.1 Cu-Sn-Knetlegierungen 95
4.1.1.2 Cu-Sn-Gusslegierungen 100
4.1.1.3 Cu-Sn-Sinterlegierungen 100
4.1.2 Mehrstoff-Bronzen 102
4.1.2.1 Mehrstoff-Knetbronzen 102
4.1.2.2 Mehrstoff-Gussbronzen 103
4.1.3 Spezialbronzen 105
4.1.3.1 Aluminiumbronzen 105
4.1.3.1.1 Erstarrungsgefüge von Aluminiumbronzen 106
4.1.3.1.2 Gefügeveränderungen von Aluminiumbronzen beim
Abkühlen im festen Zustand 107
4.1.3.2 Berylliumbronzen 112
4.1.3.3 Bleibronzen 115
4.1.4 Cu-Zn-Legierungen (Messing) 116
4.1.4.1 Cu-Zn-Knetlegierungen 118
4.1.4.1.1 Einphasige Cu-Zn-Knetlegierungen 118
4.1.4.1.2 Zweiphasige Cu-Zn-Knetlegierungen 119
4.1.4.2 Cu-Zn-Gusslegierungen 123
4.1.5 Kupfer-Nickel-Legierungen 124
4.2 Aluminiumlegierungen 126
4.2.1 Al-Knetlegierungen 126
4.2.1.1 Nicht aushärtbare Al-Knetlegierungen 126
4.2.1.2 Aushärtbare Al-Knetlegierungen 127
4.2.2 Typische Al-Gusslegierungen 130
4.2.3 Al-Sinterlegierungen 137
4.3 Titanlegierungen 138
4.3.1 Einphasige α-Legierungen 139
4.3.2 Einphasige β-Legierungen 140
4.3.3 Zweiphasige (α+β)-Legierungen 140
4.4 Praktische Übungen 145
Literaturverzeichnis 146
Sachwortverzeichnis 147