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F. K. Hartmann; A. Rühl:

Unsere Waldblumen und Farngewächse

Band 1

1965. 5. Auflage, 206 Seiten, 27 Abbildungen, 72 Tafeln, 11x16cm, 300 g
Language: Deutsch

(Winters Naturwissenschaftliche Taschenbücher, Band 5)

ISBN 978-3-443-25005-8, brosch., price: 14.00 €

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NaturwissenschaftTaschenbuchFarnWaldBucheFichteTrockenwald

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Bei der Anordnung der Pflanzen sind soziologisch und synökologisch ähnlich zu beurteilende Arten in Gruppen zusammengefaßt. Man soll aber bei der Deutung des Standortes nie von einer oder zu wenigen Standortspflanzen ausgehen. Jede Pflanze hat ihre eigenen ökologischen, entwicklungsgeschichtlichen und dynamischen Eigenheiten, Ansprüche bzw. Anpassungsfähigkeiten. Es gibt aber auch Pflanzen, die in ihren Ansprüchen wenig wählerisch und darum keine guten Zeiger für bestimmte Standorte und Waldgesellschaften sind. Es ist wichtig, auch diese zu kennen und von den guten Weisern unterscheiden zu lernen. Irgendwo ist auch ihnen die Grenze ihres Vorkommens gesetzt. So gibt es verhältnismäßig wenig Pflanzen, denen nicht wenigstens als „Begleiter“ ein gewisser Zeigerwert zukommt. Es ist bekannt, daß ökologische Pflanzengruppen niemals von einem Standortsfaktor allein bedingt sind, sondern von der komplexen Zusammenwirkung oft einer Vielzahl von Außenbedingungen. Wenn daher im Folgenden die Wirkungsweise bestimmter Boden- oder Wasserhaushaltsfaktoren in den Vordergrund gerückt ist, so ist die Nebenwirkung ergänzender oder ersetzender Umweltbedingungen jeweils zu beachten.

Inhaltsverzeichnis top ↑

Einleitender Teil
Die ökologische Gliederung der Waldkräuter und Farngewächse 11
I. Hinsichtlich des Nährstoffgehaltes anspruchsvollere
Laubwaldarten 11
A. Ohne besondere Feuchtigkeitsansprüche 11
B. Arten betont frischer bis sehr feuchter Standorte 13
II. Weniger anspruchsvolle Arten 16
III. Anspruchslose Arten bodensaurer Wälder 16
IV. Arten wärmeliebender Trockenwälder 17
V. Arten der Verlichtungen und Kahlschläge 19
Über einige pflanzensoziologische Grundbegriffe 21
Übersicht der höheren Vegetationseinheiten der Wälder 22
Zur horizontalen und höhenregionalen Gliederung der
Waldgesellschaften Deutschlands 23
Gliederung der Waldgesellschaften Deutschlands 29
I. Die Wälder der hochmontanen Stufe 32
II. Fichten-Buchen-Übergangswälder von der hochmontanen zur montanen Stufe 36
III. Die Wälder der montanen Stufe 41
IV. Die Wälder der unteren Gebirgslagen und der norddeutschen Diluvialebene 49
V. Waldgesellschaften auf anstehendem Kalk und auf reichen Eruptivgesteinen 64
Gesichtspunkte zur Arealgliederung der Pflanzen 68
Erläuterung der morphologischen Fachausdrücke 70
Spezieller Teil
Text und Farbtafeln 73
Namen- und Sachregister 201