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Hans Jochen Diesfeld:

Geomedizin Ostafrika: Kenya, Uganda, Tanzania

Géographie médicale - Afrique, Afrique orientale

[Medical geography - East Africa]

1989. XXVI, 173 Seiten, 14 Abbildungen, 34 Tabellen, 17x24cm, 520 g
Language: Deutsch

(Afrika-Kartenwerk, Series E Beiheft E14)

ISBN 978-3-443-28327-8, brosch., price: 78.00 €

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Keywords

MedizinGeographieGesundheitswesenOstafrikaBevölkerungKrankheitUmweltmedicinegeographyhealth serviceEast Africapopulationdiseaseenvironment

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Der Band befaßt sich mit dem Aufbau des Gesundheitswesens in den Ländern Ostafrikas. Er gibt einen detaillierten Überblick über die Verbreitung der wichtigsten Krankheiten, ihre regionale Häufigkeit sowie die Querverbindungen zwischen gesundheitlicher Situation und den herrschenden Umweltverhältnissen der einzelnen Staaten.

Inhaltsverzeichnis top ↑

Verzeichnis der Figuren IX
Verzeichnis der Tabellen X
Contents XII
List of Figures XIV
List of Tables XIV
Table des matieres XVII
Table des figures XIX
Table des tableaux XIX
Vorwort des Herausgebers XXIII
Vorwort des Autors XXV
Einleitung 1
Die Bedeutung geomedizinischer Analysen für die Kenntnis der Krankheitsverbreitung und für die Gesundheitsplanung in tropischen
Entwicklungsländern 1
Teil I
Analyse des medizinischen Versorgungswesens im Untersuchungsraum 5
1 Der Aufbau des Gesundheitswesens 5
2 Die Bestimmung des Einzugsgebietes eines Krankenhauses und seiner
Bevölkerung 8
2.1 Das Einzugsgebiet eines Krankenhauses 8
2.2 Die Methode der Bestimmung des Einzugsgebietes 9
2.2.1 Krankenhausgröße (P1) 13
2.2.2 Die zentralörtliche Bedeutung der Krankenhäuser im engeren Sinn (P2) 15
2.2.3 Fläche, Bevölkerung und Bevölkerungsdichte im Einzugsgebiet (P3) l9
2.2.3.1 Das Modell der Einzugsgebiete von Krankenhäusern 19
2.2.3.2 Das effektive Einzugsgebiet und seine Bevölkerung 22
2.2.3.3 Beziehungen zwischen Flächengröße, Bevölkerung und
Bevölkerungsdichte 23
2.2.4 Sonderpunktbewertung (P4) 23
2.2.4.1 Die Punktbewertung der Missionshospitäler 23
2.2.4.2 Die Gewichtung der Bevölkerungszahl im Einzugsgebiet der
Regierungskrankenhäuser 27
3 Analyse des Krankenhaus-Versorgungsnetzes mit Hilfe der dargestellten Methode 28
3.1 Die Zentralitätsziffer 28
3.2 Beziehungen zwischen den Faktoren der zentralörtlichen Bedeutung
der Krankenhäuser 28
3.3 Zusammenhang zwischen Bettenzahl, Zahl für stationäre und ambulante
Patienten und den Kriterien der zentralörtlichen Bedeutung 30
3.4 „Kontrollkarten-Analyse“ des Zentralitätsgrades von Krankenhäusern 33
4 Die Analyse von Krankenhausstatistiken mit Hilfe der dargestellten Methode 34
4.1 Methodische Voraussetzungen 34
4.1.1 Die Grenzen der Aussagekraft von Krankenhausstatistiken 34
4.1.2 Der systematische Fehler in Krankenhausstatistiken 35
4.1.3 Der Begriff der „Krankenhaus—Meldeziffer“ und ihr Bezugssystem 37
4.1.4 Die Wahl geeigneter statistischer Methoden zur Verringerung der
mathematischen Verzerrung (Bias) bei der Auswertung von Krankenhausstatistiken 39
4.2 Ausgangsmaterial 41
4.2.1 Datenaufbereitung, Wahl des Mittelwertes, Gewichtung der
medianen absoluten Diagnosehäufigkeit durch das Bezugssystem „Bevölkerung
im Einzugsgebiet“ 43
4.2.2 Klasseneinteilung und Tabellen der relativen Diagnosehäufigkeit 46
Teil II
Die Krankheitsverbreitung im Untersuchungsraum und ihre
geomedizinische Analyse 51
1 Beziehungen zwischen Krankheitshäufigkeit und geomedizinisch relevanten Umweltfaktoren 51
1.1 Orographische und klimageographische Charakterisierung der Einzugsgebiete der Krankenhäuser (Klimatypen oder Geochoren) 52
1.2 Agrargeographische Charakterisierung der Einzugsgebiete der
Krankenhäuser (Biochoren) 57
1.3 Die Methode der geomedizinischen Analyse der regionalen
Häufigkeitsverteilung 60
1.3.1 Prüfung des Zusammenhangs zwischen den Häufigkeiten der
Krankheitsdiagnosen untereinander als methodische Voraussetzung für die
geomedizinische Analyse 62
1.3.2 Zusammenhang zwischen Krankheitshäufigkeit und Umweltfaktoren 64
2 Die wichtigsten Krankheiten und ihre regionale Verbreitung, dargestellt unter Berücksichtigung des Schrifttums anhand der
Krankenhaus-Meldeziffern von 50 Krankenhäusern im Untersuchungsraum
65
2.1 Durch Arthropoden übertragene Krankheiten 67
2.1.1 Durch Arthropoden übertragene Protozoenerkrankungen 67
2.1.1.1 Malaria 67
2.1.1.2 Kala azar 70
2.1.1.3 Die ostafrikanische Schlafkrankheit 71
2.1.2 Durch Arthropoden übertragene Viruserkrankungen (ARBO-Virosen,
Gelbfieber und O’nyong nyongfieber) 75
2.1.3 Durch Arthropoden übertragene Nematodeninfektionen
(Elephantiasis und Onchocerciasis) 76
2.1.4 Durch Arthropoden übertragene Bakterien und bakterienähnliche Erreger 79
2.1.4.1 Pest 79
2.1.4.2 Zeckenfleckfieber 82
2.1.4.3 Zecken-Rückfallfieber(Borreliosen) 82
2.2 Kontaktinfektionen und Krankheiten, die durch niedrigen Hygiene—,
Lebens- und Ernährungsstandard begünstigt werden 83
2.2.1 Tuberkulose 83
2.2.2 Lepra 87
2.2.3 Frambösie 88
2.2.4 Zerebrospinalmeningitis 88
2.2.5 Pocken 89
2.2.6 Trachom 89
2.2.7 Poliomyelitis und Hepatitis 90
2.2.8 Kwashiorkor und Masern 93
2.3 Krankheiten, deren Verbreitung im wesentlichen unmittelbar durch
land- und viehwirtschaftliche Aktivität und Kontakt mit dem Boden und
Wasser begünstigt werden 96
2.3.1 Darmhelminthen 96
2.3.2 Schistosomiasis 99
2.3.3 Brucellose, Anthrax und Echinokokkose 103
2.3.4 Leptospirosen 105
2.3.5 Tetanus 107
2.4 Krankheiten mit einer für Ostafrika besonderen geomedizinischen Relevanz 107
2.4.1 Struma 108
2.4.2 Fluorosis 108
2.4.3 Karzinome 108
2.4.4 Buruli-Ulkus 109
3 Die Bildung nosochoretischer Typen im Untersuchungsraum aus
Krankenhauseinzugsgebieten mit ähnlichem Krankheitsmuster
(Geomedizinische Synopsis)
109
4 Zusammenfassung 117
5 Literaturverzeichnis:
Teil I 119
Teil II 121
6 Summary 127
7 Résumé 141
8 Anhang 159