Urbanisierung Rußlands
[Urbanization patterns and processes in the Russian Federation (Former USSR)]
2000. VII , 215 Seiten, 66 Abbildungen, 26 Tabellen, 28x21cm, 950 g
Language: German
(Urbanization of the Earth, Volume 9)
ISBN 978-3-443-37012-1, gebunden, price: 71.00 €
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Contents
SynopsisInhaltsbeschreibung
Bespr.: Europa Regional, H. 2, 2001, S. 107/108
Bespr.: "Erdkunde", Bd. 55, Hefte 3, Jg. 2001
Bespr.: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, 2. Jg. 2003
Inhaltsverzeichnis
The authors, Profs. Lappo (Moscow) and Hönsch (Leipzig) present a concise synthesis and discussion of typological characteristics and regional processes governing urbanization of the former USSR. Beyond a mere analysis of historical developments, current effects on urban centers, caused by the fall of the iron curtain are appraised; these have only recently started to take effect.
For example, the authors find that the demise of the old political system has effectively brought the growth of the big cities to a halt. Furthermore, many mining towns in the North of the Federation are facing severe problems, as sufficient funds, required for investments in exploration and production of raw materials under adverse climatic conditions are unavailable.
Besides risks, these developments offer new
opportunities. For example, the improvement of the economic structure
of russian cities, the passage of laws enforcing environmental
protection coupled with well-balanced settlement policy will
potentially lead to an overall improvement of the quality of living
and economic opportunities.
Many well-commented examples, illustrations, tables, and an exhaustive
reference list make this book an important addition for libraries,
the bookshelves of scientists and interested laypeople.
Das Buch enthält zahlreiche, ausführlich kommentierte Abbildungen, Tabellen, ein umfassendes Register und ein gut gewichtetes Literaturverzeichnis.
Das Buch "Urbanisierung Rußlands" beeindruckt zunächst durch seine polygraphische Qualität. Die inhaltliche Qualität wird wesentlich von der erfolgreichen Zusammenarbeit der Autoren Prof. Fritz W. Hönsch (Leipzig) und Prof. Georgi G. M. Lappo (Moskau) bestimmt. Wie in der Einleitung erwähnt, diente ein Manuskript von G. M. Lappo, der als Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Stadtgeographie und Urbanisierung in Russland zu den bekanntesten russischen Siedlungsgeographen zählt, als Grundlage des Gemeinschaftswerks. Das Manuskript wurde von F. W. Hönsch unter Berücksichtigung aktueller russischer, westeuropäischer und deutscher Arbeiten auf dem Gebiet der Urbanisierung Russlands überarbeitet und ergänzt. Diese Ergänzungen betreffen nicht zuletzt die Kommentierung der Abbildungen, die - auf das jeweils Dargestellte konzentriert - den Haupttext wirkungsvoll bereichert. Die Fußnoten enthalten notwendige, in erster Linie für den deutschen Leserkreis bestimmte Erläuterungen.
Das Buch umfasst neun Kapitel, ein Literaturverzeichnis mit ca. 230 Titeln
sowie ein Sach- und ein geographisches Register. Damit werden die
Hauptprobleme, die charakteristischen Besonderheiten der Urbanisierung in
Russland und die Städte selbst durchaus überzeugend und faktenreich
dargestellt.
Im ersten Kapitel beschreiben die Autoren die Bedingungen des
Urbanisierungsprozesses in Russland. Dabei heben sie die Rolle der Landesgröße
hervor, die objektiv eine Vielzahl großer Städte als Stützpunkte der
verschiedensten, das Land überspannenden Netze bedingte. Trotzdem behielten
große Teilräume ihren ländlichen Charakter: Städte stellen außerhalb der
Agglomerationen isolierte Erscheinungen dar und bilden ein nur weitmaschiges
Netz. Bezeichnend ist die urbane Asymmetrie zwischen dem Westen und dem Osten
Russlands, obwohl die Industrialisierung in allen Landesteilen bedeutender
Impulsgeber der Urbanisierung war. Sie führte zur Entstehung zahlreicher neuer
Städte und zum raschen Wachstum alter Städte. Die Betrachtung der
abgeschwächten Urbanisierung in den 1980er Jahren hätten die Autoren allerdings
angesichts der gesellschaftliche Neuorientierung des Landes mit der Bewertung
der neuen Komponenten und Tendenz des Urbanisierungsprozesses in der
postsowjetischen Zeit verbinden können.
Kapitel 2 gibt eine historisch-geographische Übersicht über die Entwicklung des
russischen Städtenetzes in ihren Hauptperioden; das historische Prinzip
durchzieht - das sei schon hier vermerkt - wie ein roter Faden das gesamte Werk
und gehört zu den starken Seiten des Buches. Die erste Entwicklungsetappe
lassen die Autoren von der Kiewer Rus bis zur Oktoberrevolution 1917 reichen.
Die notwendigen Unterabschnitte folgen zeitlichen und regionalen
Schwerpunktsetzungen. Viele alte Städte, darunter Nowgorod, Pskow, Susdal und
natürlich St. Petersburg und Moskau, sind wegen ihrer Rolle in der Geschichte,
aber auch wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung weit über die Landesgrenzen
bekannt. Sie erfuhren bis heute mehrfachen Bedeutungswandel.
Anschließend an die erste, belegt die zweite Etappe der Städtenetzentwicklung
den größten Teil des 20. Jahrhunderts - soziologisch und geographisch die Zeit
der Urbanisierung; historisch logisch fungiert die Zäsur des Zweiten Weltkriegs
als wesentliches Gliederungselement dieses Abschnitts. Dem Entwicklungsgang
folgend, charakterisieren ihn die Autoren nicht nur als quantitativen Prozess,
d.h. als Zunahme der Stadtanzahl und der Stadtbevölkerung, sondern sie betonen
zu Recht auch die qualitative Seite der russländischen Urbanisierung, die bei
manchen Fachvertretern leider außerhalb der Betrachtung bleibt. Dazu zählt
beispielsweise die Herausbildung neuer Stadttypen, etwa der Hauptstädte kleiner
nationaler Republiken (Tscheboksary, Naltschik u. a.) oder der
Wissenschaftsstädte (z. B. Dubna).
Besondere Beachtung verdient das dritte Kapitel. In der Praxis der Raumordnung
vieler Länder haben sich Knoten-Band-Strukturen mit ihren Entwicklungs- und
Differenzierungspotenzialen durchgesetzt auch in Russland spielen sie eine
herausragende Rolle. Die Autoren weisen nach, dass angesichts seiner riesigen
Dimensionen und seiner erheblichen Unterschiede in den physischen und
sozioökonomischen Bedingungen das entstandene Grundgerüst der Siedlungsstruktur
die strategische Richtung der Urbanisierung bestimmte und bestimmt. Bestehend
aus zwei Teilsystemen - einem Städtenetz (von Großstädten und Agglomerationen)
und einem magistralen Eisenbahnnetz - haben die Knoten-Band-Strukturen große
Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Russländischen Föderation.
Die Karte (Abb. 22) unterstützt diese Argumentation und fördert das Verständnis
für die Bedingungen der Raumentwicklung in Russland: die Lage und Ausprägung
des Hauptsiedlungsgürtels sowie die gewaltige Ausdehnung der nördlichen Zone.
Kapitel 4 ist der aktuellen demographischen Situation und ihren Wirkungen auf
die Siedlungen gewidmet. Es unterstreicht konzentriert die enge Verbindung der
neuartigen Dynamik in der Bevölkerungsentwicklung Russlands (der natürlichen
und der durch Wanderungen verursachten) mit Veränderungen der
Siedlungsstruktur. Mit anderen beeinflussenden Problemen befassen sich die
Autoren in Kapitel 5: mit der Ökologie der Städte. In besonderem Maße mit der
Industrie verbunden, sind aber nicht nur die Lebensbedingungen in den Städten
beeinträchtigt, darüber hinaus - das zeigen die Karten (Abb. 25 und 28) - sind
es oft große Teile ihres Umlandes. Erste angeführte Beispiele zur Umsetzung
eines stadtökologischen Konzepts sind daher von großem Interesse.
Das sechste Kapitel bietet mit seinen anregenden Inhaltspunkten die
Möglichkeit, auf charakteristische Merkmale russländischer Städte aufmerksam zu
machen: die Besonderheiten der Lage, der Genese und Funktionalität sowie ihre
Stellung im Siedlungssystem. Allerdings entspricht die Bezeichnung des Kapitels
nicht in vollem Maße dem Inhalt: Vordergründig behandelt werden die vier
Städtekategorien alte Städte, neue Städte, Groß- und Kleinstädte. Die alten
Städte, die Stadtzentren können als Fixpunkte der Siedlungsstruktur wichtige
Entwicklungsetappen sichtbar machen, doch sind viele durch widrige
(kriegerische und administrative) Ereignisse amputiert: Sie bedürfen der
Renovierung und Revitalisierung - die im Buch genannten Beispiele sind bisher
Einzelfälle. Neue Städte - Neugründungen und Stadterhebungen - sind bis in die
jüngste Zeit ein Charakteristikum der russischen Urbanisierung; überhaupt
(betonen die Autoren mit Recht) ist Russland immer ein Land neuer Städte
gewesen. Die oft zu beobachtende Unvollkommenheit des urbanen Milieus ist ein
beredtes Zeichen dafür, dass viele Städte noch jung sind, dass - wie die
Autoren feststellen - der Wandel von der industriellen und dörflichen
Abstammung zur städtischen Reife auch in der Gegenwart anhält.
Großstädte und Agglomerationen sind wesentliche Ergebnisse der Urbanisierung.
Deshalb gibt es unter ihnen viele neue Städte (etwa ein Viertel der rund 160),
die Mehrzahl jedoch sind alte, die eine außergewöhnliche wirtschaftliche
Entwicklung und Konzentrationsprozesse erfuhren. Sie alle sind in erster Linie
Industrie- und Verwaltungszentren, besitzen aber auch andere hochrangige
Funktionen; Beispiele neuer Großstädte sind Magnitogorsk, Nowokusnezk oder
Bratsk, zu den gewachsenen zählen u. a. Nishni Nowgorod, Samara und Tambow.
Kleinstädte gibt es logischerweise sehr viele - in vielfältiger Ausprägung und
in verschiedenster räumlicher Lage; sie existieren einzeln und in
Agglomerationen. Die Autoren mahnen berechtigt an, dass diese
Verschiedenartigkeit in der Siedlungs-, Regional-, Bevölkerungs- und
Umweltpolitik berücksichtigt werden muss. Gerade die kleinen Städte haben im
Rahmen der Stabilisierung der noch jungen Marktwirtschaft in den ländlichen
Regionen eine große Bedeutung.
Kapitel 7 ist den regionalen Städtenetzen gewidmet; in vier Unterkapiteln
befassen sich die Autoren mit den Städten des europäischen Nordens und der
Moskauer Region, mit den Wolgastädten und den Städten Sibiriens. Diese
Hinwendung zur regionalen Betrachtungsweise kann nur positiv beurteilt werden,
denn damit gelingt es, den Einfluss der überaus unterschiedlichen regionalen
Bedingungen auf die Urbanisierung in Russland zu belegen. Sie ist sehr
informativ. Und so ist zu bedauern, dass nicht alle russländischen
Makroregionen in diese Darstellung einbezogen worden sind; besonders der Süden
Russlands - eine in mehrfacher Hinsicht eigenständige Region - hätte hier
zusätzlich aufgenommen werden müssen.
Die vergleichende Charakterisierung von zwei Städtepaaren ist Gegenstand des
achten Kapitels: Moskau und Sankt Petersburg sowie Archangelsk und Murmansk.
Die Autoren folgen dabei nicht nur den Spuren von Geographen, sondern gerade
auch von Schriftstellern. Zu ihnen gehört der Literaturkritiker Belinski, der
(wahrscheinlich als Erster) die beiden Hauptstädte nicht einander
gegenüberstellte, sondern ihr wechselseitiges Ergänzen hervorhob. So auch Lappo
und Hönsch, die mit ihrem Vergleich Unterschiede und Ähnlichkeiten von Moskau
und St. Petersburg herausarbeiten. Auf einer anderen hierarchischen Ebene
liegend, doch ähnlich interessant ist der Vergleich von Archangelsk und
Murmansk.
Das Kapitel 9 bildet den logischen Abschluss des Buches. Es kann als Versuch
der Autoren betrachtet werden, geographische Kenntnisse, Prinzipien und
Denkweisen der Praxis, Städtebauern wie auch Entscheidungsträgern in Politik
und Wirtschaft nahe zu bringen. Begrüßenswert ist, dass die Autoren die
Notwendigkeit unterstreichen, dass sowohl in Gesetzen als auch in Planungen die
in Russland anzutreffende geographische Differenziertheit und typologische
Individualität der Städte grundsätzlich berücksichtigt werden sollten. Damit
weisen sie der Geographie insgesamt eine aktive, gestaltende Rolle zu. Die
Urbanisierung stellen sie - auf Grund ihres Wirkens im Russland des 20.
Jahrhunderts - als effektives Mittel der Weiterentwicklung des Landes dar.
Das vorliegende Buch zweier Wissenschaftler aus Russland und Deutschland, mit
der freundlichen Unterstützung von Dr. Tietze entstanden, ist eine Bereicherung
des geographischen Buchmarktes. Die Darlegungen sind ausgewogen analysierend
(wenn auch nicht immer umfassend) und gleichzeitig konstruktiv. Sie scheuen
nicht die Kritik an Schwächen der russischen Urbanisierung, distanzieren sich
aber von pauschalen Negativurteilen. Zu den Vorzügen des Werkes zählen die gute
Ausstattung mit Abbildungen - mit Karten, Schemata, Satellitenbildern, alten
Stich- und neuen Fotowiedergaben (letztere fast ausnahmslos von F. W. Hönsch) -
wie auch die historische und literarische Einbindung des Themas; bedauerlich
ist nur, dass der Vergleich der Hauptstädte ohne Fotos von St. Petersburg
auskommen muss. Dem Buch sind viele interessierte Leser zu wünschen.
J. N. Perzik, Moskau
Übersetzung der stark gekürzten Fassung: Dmitri Piterski, Leipzig
Europa Regional, H. 2, 2001, S. 107/108
Jörg Stadelbauer
"Erdkunde", Bd. 55, Hefte 3, Jg. 2001
Norbert Wein, Düsseldorf
Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, 2. Jg. 2003
Abriß der historischen Entwicklung Rußlands X
1 Merkmale und Resultate des Urbanisierungsprozesses in Rußland 1
Der Einfluß von Besonderheiten der sowjetischen Urbanisierung auf Struktur
und Funktionsvielfalt der rußländischen Städte 8
Entwicklungstendenzen der Urbanisierung in den 80er Jahren 11
2 Die Herausbildung des Städtenetzes auf dem Territorium Rußlands 13
2.1 Die Herausbildung des Städtenetzes in Rußland bis zum Jahre 1917 13
Von der Kiever Rus' bis zum Großfürstentum Moskau 13
Die Entwicklung des Städtenetzes zur Zeit der Herausbildung des Moskauer
Zentralstaates 20
Der Weg nach Norden 22
Die Verlagerung der strategischen Grenze an die Wolga 23
Das rasche Vordringen nach Süden und die Errichtung befestigter Linien 23
Die ersten Städte in Sibirien im 16. und 17. Jahrhundert 26
Die Zeit Peters I. und seiner Nachfolger. Die Gründung von Städten als Zentren
von gesamtstaatlicher Bedeutung 29
Die Stadtgründungen im Rahmen der administrativen Reformen von 1775 bis 1785 31
Das Wachstum der Städte und die Herausbildung eines urbanen Netzes in
Rußland im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts 35
2.2 Die Entwicklung der Städte und des Städtenetzes nach 1917 38
Die Zeit der Fünfjahrpläne vor dem 2. Weltkrieg 39
Der Große Vaterländische Krieg 1941-1945 40
Die Periode des Wiederaufbaus und der Wissenschaftlich-technischen Revolution. 40
Zusammenfassung 45
3 Das Grundgerüst der Siedlungsstruktur 47
Das magistrale Eisenbahnnetz als Bestandteil der Siedlungsmakrostruktur 47
Das Städtenetz als Bestandteil der Siedlungsmakrostruktur 51
4 Dynamik der Bevölkerung und Siedlungsweise 57
4.1 Die demographische Situation in Rußland in den neunziger Jahren 57
4.2 Die aktuelle Dynamik der Bevölkerungsentwicklung in den Regionen
Rußlands und ihr Einfluß auf die Siedlungsstruktur 60
5 Der ökologische Zustand der Städte 68
Ursachen für die ökologischen Mißstände in rußländischen Städten 74
Maßnahmen zum Schutz der städtischen Umwelt 77
6 Städtetypologie 80
6.1 Historische Städte Rußlands 80
Das Schicksal der russischen historischen Städte 81
Besonderheiten historischer Städte 83
Geographische Lage 83
Verhältnis zur Natur 85
Straßen 86
Ensemblewirkung 86
Probleme der Erhaltung historischer Städte 88
Beispiele für Schäden, die dem kulturellen Erbe russischer Städte zugefügt wurde 88
Die Liste historischer Städte Rußlands 89
Große historische Städte 91
Kleine historische Städte 96
6.2 Neue Städte 97
Stadterhebungen als "Reifungsprozeß" und Neugründungen auf der
"grünen Wiese" 98
Die Funktion der neuen Großstädte bei der Herausbildung eines Grundgerüstes
des Siedlungssystems 99
Produktionsfaktoren und räumliche Faktoren bei der Bildung neuer Städte 99
Wie beeinflussen neue Städte die Umgestaltung der Siedlungsstruktur in den
Regionen Rußlands? 100
Kann die Raumordnungspolitik zur Lösung von Problemen der neuen Städte
beitragen? 105
Probleme und Lösungsmöglichkeiten 106
Perspektiven der Entstehung neuer Städte in Rußland 106
6.3 Große Städte Rußlands 107
Einige Besonderheiten der Entstehung und Funktionsspezialisierung großer Städte. . 109
Die räumliche Verteilung großer Städte 111
Gibt es genügend Großstädte in Rußland? 114
6.4 Kleine Städte Rußlands 115
Die Dynamik der kleinen Städte in Rußland 115
Charakteristische Gemeinsamkeiten kleiner Städte 118
Die Vielfalt der Kleinstädte. Versuch einer Gruppierung 120
Probleme kleiner Städte und Lösungsmöglichkeiten 122
7 Regionale Städtenetze 124
7.1 Die Städte des Europäischen Nordens 124
Die urbane Struktur des Nordens 127
Die Entstehungszeit der Städte des Nordens 127
Funktionale Stadttypen 130
Merkmale der wirtschaftsräumlichen Struktur des Nordens und ihr Einfluß
auf die Entwicklung der Städte 131
7.2 Die Moskauer Hauptstadtregion 135
7.3 Wolgastädte 148
Die wirtschaftsgeographische Lage des Wolgagebietes und seine Stellung in
der Territorialstruktur Rußlands 148
Die urbane Struktur des Wolgagebietes 151
Herausbildung des Städtenetzes 152
Die siedlungsräumliche Struktur 153
Die Hauptstadt des Wolgagebietes: Samara 158
7.4 Die Städte Sibiriens 161
Besonderheiten der Herausbildung des Städtenetzes 164
Charakteristik der räumlichen Struktur der Urbanisierung 170
Die Hauptstädte Sibiriens 172
8 Vergleichende Charakterisierung von Städten 177
8.1 Moskau und Sankt Petersburg 177
Eine vergleichende Betrachtung von Moskau und Petersburg aus
geographischer Sicht 178
8.2 Archangel'sk und Murmansk 186
Hauptmerkmale der wirtschaftsgeographischen Lage 187
Ein Exkurs in die Vergangenheit 188
Die Entwicklung nach 1917 189
Stellung und Rolle in der wirtschaftsräumlichen Struktur 190
Lokale Bedingungen und die Lösung städtebaulicher Probleme 191
9 Geographische Grundlagen der städtischen Siedlungspolitik in
Rußland 193
Die Notwendigkeit einer staatlichen Siedlungspolitik 193
Geographische Aspekte einer staatlichen Siedlungspolitik in Rußland 196
Grundprinzipien städtischer Siedlungspolitik 198
Konzepte und Pläne der Siedlungsstrukturentwicklung 199
Das Gesetz über die Grundlagen des Städtebaus in der Rußländischen Föderation 200
Literatur 202
Sachregister 210
Geographisches Register 213