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Gary E. Dillard:

Common Freshwater Algae of the United States

An Illustrated Key to the Genera (Excluding the Diatoms)

2008. 2. edition, 188 pages, 299 figures, 16x22cm, 450 g
Language: English

ISBN 978-3-443-50033-7, paperback, price: 34.90 €

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Keywords

freshwater algaediatommolecular biologyUSAFrischwasseralgeDiatomeeMolekularbiologie

Contents

Synopsis top ↑

The second revised edition of this manual aims at providing students and less experienced professional aquatic biologists with a key to identify some to the more commonly encountered aquatic freshwater algal genera of the United States. In response to reviewers comments, a brief section on diatoms, a section providing a number of possible dispositions of the genera into a taxonomic hierarchy and a brief glossary of technical terms have been added in this revised edition. A number of nomenclatural changes is reflected as well.

Keys, representative illustrations and general ecological notes are provided for some 300 genera, excluding the diatoms (except for a brief section on them). The keys are based on features observable in freshly collected material.
Although there are many excellent taxonomic treatments of freshwater algae, most require detailed familiarity with algal morphology to use the identification keys successfully. To the extent possible, formal terminology common to most taxonomic treatments has been avoided in the preparation of the keys included in this manual.
An extensive bibliography provides references to more detailed taxonomic treatments for those who wish to proceed to species identification. Our concepts of the algal Classes, Orders and Families, due to new information largely provided by electron microscopy and molecular biology, are presently in a state of change. The manual therefore does not include placement of the genera into supra-generic taxa, but the bibliography includes references providing such information.

Audience: students, professional aquatic biologists, anybody interested in the phycology of the freshwaters of North America

Bespr.: Willdenowia 38(2), 2008, S. 550-551 top ↑

Das handliche Algen-Bestimmungsbuch mit praktischer Ringbindung, eingeleitet durch kurze und prägnante Abschnitte zu Algenhabitaten, Sammeltechniken und dem Gebrauch von Schlüsseln, ist vor allem für den Platz neben dem Mikroskop im Kursraum gedacht. Nach neun Jahren geht es in seine 2. Auflage – das Konzept ist tradiert, seit 1954 war “How to know the freshwater algae” von G.W. Prescott Begleiter vieler Studentengenerationen bei der ersten Bekanntschaft mit der faszinierenden Welt der Süßwasseralgen. Dennoch muss gefragt werden: Ist die Herausgabe eines solchen Buches mit streng dichotomen Schlüsseln und Strichzeichnungen heute im Zeitalter von Multimedia und Internet noch zeitgemäß und sinnvoll?

Zeitgemäß im Sinne von “modern” sicher nicht, sinnvoll schon, da das Buch zur Beschäftigung mit dem meist mikroskopischen Objekt zwingt und durch die Strichzeichnungen eine gewisse Erfolgskontrolle bietet. Die Strichzeichnungen sind von unterschiedlicher Qualität, meist gut brauchbar, hervorragend, wo unterschiedliche Ansichten oder Stadien einer Alge gezeigt werden (S. 39: Euastrum, S. 42: Xanthidium, S. 124: Sphaerozosma, S. 128 Desmidium), selten schlecht, (wenn die relevanten Gattungsmerkmale zu undeutlich dargestellt werden, S. 17: Mallomonas, S. 21 Chroomonas, S. 171: Achnanthes) und in den wenigsten Fällen völlig ungeeignet (S. 19: Lepocinclis mit fehlenden ringförmigen, paarigen Paramylonkörpern). Eine mit relativ geringem Aufwand für eine eventuelle 3. Auflage durchzuführende Ergänzung wäre ein μm-Balken pro Zeichnung, und eine Kennzeichnung gezeichneter Strukturen (siehe etwa auf S. 170), um ein Selbststudium zu erleichtern.

Man mag nun fragen, was das spezifisch “amerikanische” an den vorgestellten Algengattungen ist. Die Gattungen sind in den Vereinigten Staaten von Amerika keine anderen, als in Europa oder Asien, daher kann das Buch weltweit, zumindest in den gemäßigten Breiten der Nordhemisphäre, eingesetzt werden. Amerikanisch sind allenfalls die Gattungskonzepte, wo es zwischen der nordamerikanischen taxonomischen Tradition und der des kontinentalen Mitteleuropa Unterschiede gibt. Beispielsweise wird die ungenügend definierte Gattung Arthrodesmus (S. 41) genannt, nicht die Gattung Staurodesmus, die spätestens seit 1993 als “name in current use” gilt. Die genannte Gattung Errerella (S. 100) wird in Europa allgemein als taxonomisches Synonym von Micractinium angesehen, die genannte Gattung Diceras (S. 31) als taxonomisches Synonym von Bitrichia. Gattungsautoren werden nicht genannt, was durch eine Internetrecherche in den relevanten Internet-Datenbanken kompensiert werden kann.

Das Buch stößt überall dort an seine Grenzen, wo die begründete Neubewertung von Gattungen nicht nachvollzogen werden kann. Die Abtrennung der Gattung Desmodesmus von Scenedesmus wird erwähnt, nicht aber, dass Desmodesmus die Vertreter mit Schwebeborsten umfasst. Für beide Gattungen gibt Dillard Abbildungen (S. 104), die allerdings ohne Kenntnis der zitierten Spezialliteratur nicht richtig zugeordnet werden können. Die Gattung Peridinopsis wird nicht von Peridinium getrennt, die ökologisch wichtigen Blaualgengattungen Limnothrix und Planktothrix nicht von Oscillatoria; Cylindrospermopsis nicht von Cylindrospermum. Natürlich kann ein so kompaktes Bestimmungsbuch nicht alle neuen Strömungen aufgreifen, aber mehr Hinweise auf substanzielle taxonomische Neubewertungen wären durchaus hilfreich. Die Neuerungen der 2. Auflage, die erweitere Literaturliste, das Glossar für die verwendeten morphologischen Begriffe, sind zu begrüßen. Am neuen Abschnitt über die Diatomeen ist positiv zu werten, dass diese Schlüsselgruppe der Mikroalgen erwähnt und kurz vorgestellt wird. Trotzdem bleibt ein Bestimmungsbuch der Süßwasseralgen ohne ausführlichere Behandlung der Diatomeen eine halbe Sache, der Hinweis auf die Bestimmungsliteratur von Krammer & Lange-Bertalot (1986ff) fehlt. Optimal wäre eine Behandlung der Diatomeen mit einer Gegenüberstellung von Schalenstruktur (siehe Prescott 1954, 1964, 1978) und einer Zeichnung der lebenden Zelle nach dem Vorbild von Cox (1996) bei einer zugrunde gelegten modernen Gattungskonzeption.

Dennoch bleibt das Werk unter dem Strich ein solides Bestimmungsbuch auf Gattungsebene für die Kurspraxis; einsetzbar vor allem in der Hochschullehre in Vorbereitung auf die Bestimmungsarbeit in der Forschung, die eine Vielzahl spezialisierter Werke nutzt.

Wolf-Henning Kusber

Willdenowia 38(2), 2008

Review: Acta Botanica Hungarica 51(1-2) (2009) top ↑

The innovative and unusually constructed manual of Dillard was first published in 1999. His purpose was to create a "user friendly" identification book mainly for students and other young scientists working with algae, who had quite a lot of problems when using traditional keys with numerous technical terms.

The main feature of the book is that the key is not "natural", that is to say the groups have been created based on artificial characteristics. Genera are not placed into higher taxonomic categories, e.g. classes, orders - in this way avoiding the discussion of continuous and rapid changes in the classification of algae. Genera are divided into nine groups, based on morphological characters easily determinable in fresh water samples such as presence of flagellas. Groups are: I. Charales, plant-like genera, II. Unicellular flagellated genera, III. Unicellular non-flagellated genera, IV. Colonial flagellated genera, V. Colonial non-flagellated genera, VI. Unbranched filamentous genera, VII. Branched filamentous genera, VIII. Pseudoparenchymatous genera, IX. Coenocystic or sac-like genera.

Within each section there is a dichotomous key that is easy to follow. Each genera is illustrated with the clear and elaborated line drawings of the author. However, in the case of morphologically more diverse genera it would be nice to see more than one illustration. Description of the genera is quite short but informative, it is easy to understand them; technical terms are consciously avoided, as the main purpose is to make easier the identification in practice to those who are not so familiar with specific terms.

The second edition of the book - in response to reviewers' comments on the first edition - has been widened with some novelty. In the first manual - in accordance with the title - diatoms have been completely neglected. In the present edition, there is a short guide of Bacillariophycease, with some line drawings demonstrating their morphology. Besides, a section providing a number of possible dispositions of the genera into a taxonomic hierarchy, and a brief glossary of technical terms has been added, and some nomenclatural changes have been made as well.

For beginners of the field - this tractable book can make easier and perhaps a bit more pleasureable to identification algal groups, and for teachers it can be a useful aid to make phycology courses more effective. Moreover, it can be recommended to all reasearchers working with freshwater algae.

B. Bolla

Acta Botanica Hungarica 51(1-2) (2009)

Bespr.: Berichte d. Bayerischen Botanischen Ges. 79 top ↑

Das Buch wendet sich an den interessierten Nutzer als Hilfe zur ersten Einordnung von gesammeltem Frischmaterial. Es bietet eine einfache Möglichkeit, schnell und ohne größeren Aufwand eine Bestimmung bis auf Gattungsebene vorzunehmen. Dazu werden die kurzen und prägnanten Beschreibungen mit Schwarzweiß-Zeichnungen in einem dichotomen Schlüssel kombiniert. Diese einfache Art ist besonders bei Anfängerkursen sehr hilfreich.

Da die häufigsten Süßwasseralgen der Vereinigten Staaten als Grundlage herangezogen wurden, ist das Buch in englischer Sprache verfasst. Durch eine kurze Einführung und das Glossar ist es aber nicht weiter schwierig, den Gattungsschlüssel erfolgreich anzuwenden. Eine eineinhalbseitige Abhandlung über Habitate und Sammelmethoden vervollständigt den allgemeinen Teil.

Daran schließt sich ein dichotomer Schlüssel zu neun als Sektionen bezeichneten Gruppen an und weiter die Schlüssel der einzelnen „Sektionen“ bis zur Gattungsebene (über 300 Gattungen).

Die neun aufgeführten „Sektionen“ beinhalten zwei prokaryotische Gruppen und sind nach traditionellen Merkmalen unterschieden. Der Autor weist im Vorwort darauf hin, dass in den letzten Jahren neue Techniken neue Erkenntnisse brachten, die gravierende Änderungen in der systematischen Ordnung erforderlich machten und weiter machen werden.

In der zweiten Auflage wurden ein Anhang mit einer kurzen Übersicht zu gängigen Diatomeengattungen und ein kurzes Glossar angefügt.

Die zweite Auflage der „Common Freshwater Algae of the United States“ erfüllt voll ihren Zweck, jedem Interessierten einen kompakten, einfach zu verwendenden Bestimmungsschlüssel an die Hand zu geben. Wer tiefer einsteigen will, muss sich mit weiterführender Literatur beschäftigen, die z. T. zitiert und aufgelistet ist. Dies ist aber auch nicht die Aufgabe dieses kleinen, handlichen Bestimmungsbuches.

E. Facher

Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 79, S. 163

Review: CASTANEA vol. 74 top ↑

I often describe the learning curve for algal taxonomy as an overhanging ice cliff, nearly unassailable to students who are unfamiliar with algal divisions and the peculiarities of dichotomous keys. Dillard's introductory text, Common Freshwater Algae of the United States, provides a great introduction to algal taxonomy, with clear, simple choices that take students to eight sections separated by easily observed morphological differences (e.g., algae unicellular, alga not unicellular). Keys, illustrations, and ecological notes are provided for about 300 genera. Changes in the second edition include a brief section on diatoms, a glossary of technical terms, and a number of nomenclature updates. I found that students were able to follow the key to appropriate taxonomic choices, with minimal assistance, after one or two laboratory sessions. By pairing the book with lectures on the morphological features of different algal divisions, the students were able to progress from placing taxa into the correct book section (e.g. motile algae) to more advanced classification into taxonomic divisions (e.g., motile Chlorophyta).

This book is designed to allow students rapid access to algal identification at the genus level. After students learn to place algae into appropriate sections using Dillard's book, they will find it much easier to move on to using more advanced taxonomic keys (which are referenced in the extensive bibliography). The transition is made easier because students are introduced to many of the technical terms used in advanced keys. In addition, they learn from Dillard's key to focus on cell features that were important for separating the taxa. Based on student comments from my algal ecology class, the most important changes that might be included in future additions would be more illustrations and, possibly, a tabbed index to the sections. Many students had trouble visualizing morphological features based strictly on text descriptions and stated that they found the illustrations to be particularly helpful.

In summary, Common Freshwater Algae of the United States, by Gary Dillard provides a much-needed gateway guide for students that have little or no experience identifying algae. It allows algal taxonomy to be added to classes that might otherwise lack the time needed to introduce algal taxonomy, such as classes on limnology, stream ecology, or aquatic toxicity. It also provides a good transition for classes that focus on algal taxonomy by allowing students rapid access to genus-level identification.

Robin Matthews, Director, Institute for Watershed Studies, Huxley College of the Environment, Western Washington University

CASTANEA vol. 74, page 323

Review: GORTERIA 34-3 26 februari 2010 top ↑

Deze handige determinatiesleutel is geheel in de traditie van 'How to know the freshwater algae' van Prescot. 1 Doordat een eenvoudige sleutel is opgenomen die naar de morfologische groepen verwijst, is het niet meer nodig om voor determinaties het hele boek door te werken. De eenvoudige figuren zijn afkomstig uit andere uitgaven, al wordt niet duidelijk aangegeven uit welke.

Verbeteringen in de tweede editie van dit nuttige boekje, dat ook in Europa goed bruikbaar is voor het determineren van vers verzameld materiaal, omvatten een kort inleidend hoofdstukje over kieze1wieren (die verder niet behandeld worden), een overzicht van de gebruikte taxonomische indeling (met alternatieven) en een verklaring van de gebruikte termen. Een index ontbreekt niet. Aanbevolen!

Willem F. Prud'homme van Reine

GORTERIA 34-3 26 februari 2010 p. 96

Review: Journal of the North Carolina Academy of Science 125 (2) top ↑

This is a handy and fun little book. I am a semi-professional algologist who teaches two undergraduate courses that require algal identification to genus. It is apparent that this book was organized and designed by someone who has done the same. The organization of the genera featured in this book is based first on growth form, which is one of the first observations anyone spying on algae with a microscope will make. For example, recognizing an alga as being both colonial and flagellated quickly narrows it down to 19 of the 300 possible genera presented in the book. There are also very good line drawings dispersed throughout the dichotomous key rather than appearing all together after a body of text. This feature makes the key appealing and easy to use. The key does not include diatoms (which are a large group), and so one would definitely want a diatom key nearby.

There are a few things lacking in this book that might be useful to some. One is a reference to cell size (or relative size), which varies greatly among the algae and could help distinguish among a few of the colonial or filamentous forms. The other is an appendix that includes labeled illustrations for some of the morphology referenced. Beginners or hobbyists picking up their algal habit again might find that useful. Nonetheless Appendix A is a concise and helpful glossary of the same.

The author is true to his word in providing a useful manual for both professional aquatic biologists and junior taxonomists in identifying common freshwater algae (excluding the diatoms) to genus. In this way the title is appropriate. What is unfortunate about the title is its geographic reference because common algae are easily found outside the United States! This should not be a deterrent to those looking for a key of this type…especially the traveling algologists who will likely find this book to be a convenient size and weight.

Patricia Sellers, Department of Biology, University of North Carolina at Pembroke

Journal of the North Carolina Academy of Science 125 (2)

Table of Contents top ↑

Preface to revised edition III
Statement of Purpose 2
Algae: Definition and Classification 3
Freshwater Algal Habitats and Collection Methods 4
On the Use of Dichotomous Keys 5
Key to Sections 7
Section I: Charales, Plant-Like Genera 8
Section II: Unicellular Flagellated Genera 10
ection III: Unicellular Non-flagellated Genera 30
Section IV: Colonial Flagellated Genera 67
Section V: Colonial Non-Flagellated Genera 77
Section VI: Unbranched Filamentous Genera 110
Section VII: Branched Filamentous Genera 144
Section VIII: Pseudoparenchymatous Genera 161
Section IX: Coenocytic or Sac-Like Genera 163
Bibliography and Literature Cited 165
Appendix. On Diatoms 170
Appendix. Taxonomic list of genera 172
Appendix. Glossary 182
Index to Genera 184

Kurzbeschreibung top ↑

The second revised edition of this manual aims at providing students and less experienced professional aquatic biologists with a key to identify some to the more commonly encountered aquatic freshwater algal genera of the United States. In response to reviewers comments, a brief section on diatoms, a section providing a number of possible dispositions of the genera into a taxonomic hierarchy and a brief glossary of technical terms have been added in this revised edition. A number of nomenclatural changes has been incorporated as well.